Auf einen Blick
  • Die schlechte Stimmung am Kryptomarkt reist nicht ab. Etliche Kryptowährungen, darunter auch Bitcoin, stehen gehörig unter Druck.

  • So sackte der Bitcoin-Kurs am 12. Mai zweitweise unter die Marke von 26.000 US-Dollar. So tief stand der Bitcoin zuletzt im Dezember 2020.

  • Neulinge, die jetzt in Bitcoin einsteigen wollen, sollten daher einiges beachten. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
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Bitcoin ist die bekannteste und älteste digitale Kryptowährung der Welt. Die Cyberdevise wird dabei als Zahlungsmittel und zur Wertaufbewahrung verwendet, was auch die Spekulation einschließt. Zwar ist auch eine Zahlung von Waren bei einigen Anbietern mit Bitcoin möglich, doch in den vergangenen Monaten dominierte eindeutig die Spekulation auf eine weitere Wertsteigerung. Die Kryptoanhänger vergleichen die Leitwährung Bitcoin gerne auch mit Gold als Schutz gegen die fortschreitende Geldentwertung. Aktuell schlägt das Pendel aber in die andere Richtung: Denn die US-Notenbank hat bereits die Zinswende eingeläutet. Auch die Europäische Zentralbank EZB dürfte bald nachziehen, was nur eine Ursache für den Absturz des Bitcoins ist. 

Bitcoins sind wie alle Kryptowährungen (Ethereum, Bitcoin Cash, Ripple etc.) zwar unabhängig von den Entscheidungen der Staaten und Zentralbanken und werden wegen ihres dezentralen Systems beziehungsweise ihrer Unabhängigkeit sehr geschätzt. Allerdings zeigt sich nun, dass die Kryptowährungen offenbar doch auch in gewisser Weise auf die Notenbankpolitik reagieren.

 

Seit wann gibt es Bitcoin?

Bitcoin wurde 2008 unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto als Idee veröffentlicht. Der erste Block wurde im Januar 2009 generiert und seitdem ist das Bitcoin Netzwerk offen für alle Teilnehmer.

 

Wie viele Bitcoins gibt es?

Die Anzahl an Bitcoins ist begrenzt. Jeden Tag kommen weitere hinzu, bis der gesamte Vorrat an Bitcoins erschöpft ist. Der Prozess verhält sich analog zu dem Edelmetall Gold, daher wird Bitcoin auch oft das "digitale Gold" genannt. In jedem Block (circa alle zehn Minuten) werden 6,25 neue Bitcoins "geschürft". Das bedeutet, dass jeden Tag rund 900 Bitcoins zusätzlich auf den Markt kommen. Diese Zahl ist jedoch nicht konstant, sondern halbiert sich etwa alle vier Jahre.

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Warnhinweis: Der Erwerb dieses Finanzinstruments ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Das öffentliche Angebot dieses Finanzinstruments richtet sich an Anleger mit Sitz oder Wohnsitz in Deutschland und Österreich.

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Wie viel ist ein Bitcoin wert?

Der Wert eines Bitcoins schwankt sehr stark und fiel vom Rekordhoch am 9. November 2021 von knapp 69.000 US-Dollar auf zuletzt unter 26.000 US-Dollar (Mai 2022). Ein Minus von mehr 60 Prozent innerhalb von sechs Monaten! Gründe für den Kursrutsch ist unter anderem die Aussicht auf setigende Leitzinsen, was derzeit generell die Stimmung an den Börsen belastet. 

 

Wieso ist der Bitcoin-Kurs so gestiegen?

Bitcoins gibt es nun seit über einem Jahrzehnt, doch die meiste Zeit davon war die Kryptowährung nicht wirklich einem breiten Publikum bekannt. Das ändert sich gerade rasant. Immer mehr Menschen wollen diesen Trend scheinbar nicht verpassen und investieren daher in Bitcoin.  Auch sprangen zuletzt immer mehr professionelle und institutionelle Investoren auf den Zug auf. 

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Kann man mit Bitcoin bezahlen?

Bitcoin erfreut sich zwar immer größerer Beliebtheit, doch die meisten Geschäfte und Onlineshops erlauben noch keine Zahlung mit Kryptowährungen. Auch das ändert sich aber: Immer mehr Anbieter wollen Zahlungen in Kryptowährungen anbieten. Jedoch ist der Kryptoprimus derzeit in erster Linie zur Wertaufbewahrung und Spekulation geeignet. Doch es gibt seit einiger Zeit auch erste Bitcoin-Kreditkarten.

 

Was sind die Nachteile von Bitcoin?

Einer der vielzitierten Kritikpunkte an Bitcoin ist der enorme Stromverbrauch. Hierzu muss man jedoch ins Verhältnis setzen, dass die Kryptowährung weltweit Anwendung findet. Die Cambridge Universität hat kürzlich eine Studie herausgebracht und den Stromverbrauch von der populärsten Kryptowährung Bitcoin ins Verhältnis zu anderen Staaten gesetzt. Bitcoin zeigt dabei weltweit einen höheren Stromverbrauch als die ganze Niederlande und liegt in etwa auf dem Niveau von Argentinien (44 Millionen Einwohner). Viele Kryptowährungen haben diesen Punkt allerdings erkannt und setzen auf einen anderen Algorithmus, um den Stromverbrauch deutlich zu reduzieren.

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Wie wird sich der Bitcoin-Kurs 2022 entwickeln?

Wie sich der Kurs der größten Cyber-Devise im laufenden Jahr entwickeln wird, darüber gehen die Meinungen stark auseinander. Die US-Investmentbank Goldman Sachs zeigt sich bei ihrer Prognose bullish. Die US-Banker erwarten, dass der Bitcoin-Kurs im Laufe des Jahres ein neues Allzeithoch von 100.000 erreichen könnte. Viele Experten erwarten, dass sich die Inflationsrate auch in diesem Jahr auf hohem Niveau bewegen wird. Dies könnte wiederum Anlegerinnen und Anleger in Kryptowährungen treiben, um sich gegen die steigende Inflation abzusichern.

Doch es gibt auch negative Vorzeichen: Die US-Notenbank Fed hatte bereits im März die Trendwende in den USA eingeläutet und den Leitzins erstmals seit 2018 um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Ein deutlicherer Zinsschritt folgte am 5. Mai mit 50 Basispunkten auf nunmehr 0,75 bis 1,00 Prozent.Ein weiterer Risikofaktor ist eine mögliche Verschärfung des Ukraine-Krieges. 

 

Ist Bitcoin sicher?

Die Kryptowährung an sich gilt als sehr sicher und es gibt nur wenige Szenarien, in denen jemand mit böswilliger Absicht hier manipulieren kann. Das ist eine der Besonderheiten an Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie. Insbesondere wenn jemand über 50 Prozent der Rechenleistung des gesamten Bitcoin-Netzwerks verfügen würde, bestünde die Möglichkeit der Manipulation. Dies gilt aber Stand heute als extrem unwahrscheinlich. Jedoch darf diese Sicherheit nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Dienstleistungen rund um das Netzwerk, wie etwa die Wallets, eine Schwachstelle darstellen. Diese Einfallstore haben jedoch nichts mit Bitcoin selbst zu tun. Anleger könnten so aber aufgrund von Manipulationen und Fehlern an der Software Ihre Bitcoins verlieren. In einem weiteren Artikel erfahren Sie ob Bitcoin Transaktionen nachverfolgt werden können und wie anonym die Kryptowährung ist.

 

Soll ich jetzt in Bitcoin investieren?

Der Bitcoin-Kurs hat in der Vergangenheit immer wieder eine Berg- und Talfahrt hingelegt. Auf den Höhenflug folgten abrupte Einbrüche. Laut Bitcoin-Börse Bitstamp steht auf Jahressicht ein Minus in US-Dollar von rund 28 Prozent zu Buche (Stichtag: 12. Mai). Kaufwillige könnten durch den Crash von günstigen Einkaufspreisen profitieren. Daher lohnt sich ein Blick auf die Sparplanangebote von Bison. Hierbei ist es aber auch wieder wichtig, dass Sie nicht alles auf eine Karte setzen. Bison bietet Ihnen beispielsweise eine Auswahl an verschiedenen Kryptowährungen, wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple an. Neuerdings können Sie auch bei einigen Media Markt und Saturn-Märkten Bitcoin und Ethereum über einen Automaten von Kurant erwerben.

Ein Investment ist also mit dem Risiko verbunden, dass es wieder zu einer deutlichen Korrektur kommen könnte, wie die vergangenen Wochen auch zeigen. Es gibt jedoch auch Anzeichen, dass der langfristige Trend noch intakt ist und ein weiterer Kursanstieg bevorsteht. Generell bleibt Bitcoin ein eher volatiles und risikobehaftetes Investment.

Rund um das Thema Bitcoin kursieren einige Fakten und Mythen mit denen wir in einem interessante Beitrag aufräumen. In einem weiteren Ratgeber erklären wir Ihnen, was es mit der Kryptowährung Ethereum (Ether) auf sich hat und was Sie dazu wissen sollten. NFT geraten immer häufiger in die Schlagzeilen, werden doch Preise im fast dreistelligen Millionenbereich damit erzielt. Wie NFT genau funktionieren haben wir uns in einem interessanten Artikel angesehen.

Biallo.de im Interview mit einem Krypto-Professor:

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Über den Autor Tim Stockschläger

Tim Stockschläger ist im Münsterland aufgewachsen und hat in Augsburg, Leipzig und Binghamton (New York State) Wirtschaftswissenschaften und Finanzen studiert. Schon im Studium haben ihn die internationalen Aktienmärkte und Produkte gereizt. Er ist seit 2007 Consultant und freiberuflicher Journalist für diverse Medien und Magazinen, insbesondere zu Finanz- und Blockchain Themen. Er arbeitete bis Ende 2017 als Analyst bei der Deutschen Bank. Seit 2018 berät und unterstützt er insbesondere Startups beim Marketing und bei der Finanzierung mit Security Token Offerings und Crowdfunding. Tim Stockschläger hat 2018/19 einen der ersten Security Token Sales in Europa begleitet und die Erfahrung davon inzwischen in einem Buch veröffentlicht. 

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