Auf einen Blick
  • Gesetzlich Krankenversicherte müssen sich auf steigende Zusatzbeiträge einstellen.

  • Während die Krankenkassen bislang eine Beitragserhöhung per Brief ankündigen mussten, sind sie dazu vorübergehend nicht verpflichtet.

  • Lesen Sie, wie Sie dennoch rechtzeitig von einer anstehenden Erhöhung erfahren, damit Sie gegebenenfalls Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen können.
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Der Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen soll 2023 deutlich steigen. Und viele Verbraucherinnen und Verbraucher werden davon wohl überrascht. Denn während die Krankenkassen bislang in einem separaten Brief die Beitragserhöhung ankündigen mussten, ist diese Pflicht vorübergehend ausgesetzt. Vom 1. Januar bis 30. Juni 2023 sind sie dazu nicht verpflichtet. Das sieht das Gesetz zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung vor.

Die Kassen müssen aber auf eine andere geeignete Weise einen Monat im Voraus informieren. Auf diese Punkte müssen die Kassen ihre Versicherten dabei hinweisen:

Genossenschaftsanteile mit attraktiver Dividende!

Die Sparzinsen könnten bald wieder deutlich sinken. Ein triftiger Grund also, nach einer Alternative zum Fest- und Tagesgeld Ausschau zu halten. Bei der Raiffeisenbank im Hochtaunus (Meine Bank) profitieren Mitglieder von einer attraktiven Dividende bis zu einer Anlagesumme von 50.000 Euro. Für das Jahr 2023 liegt die zu erwartende Dividende bei hohen 3,50 Prozent - mehr als bei den meisten Festgeld-Angeboten. Zusätzlich winken Mitgliedern noch weitere Leistungsvorteile.  Erfahren Sie mehr!
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Internetseite statt Brief

Und was ist eine andere geeignete Weise? Dazu haben wir im Gesetz selbst keine genaueren Angaben gefunden. Die Verbraucherzentrale Hessen nennt als Beispiele die Internetseite oder das Mitgliedermagazin der jeweiligen Krankenkasse. Es lohnt sich also, insbesondere vor dem Jahreswechsel, der Internetseite Ihrer Krankenkasse immer mal wieder einen Besuch abzustatten. Auch den Newsletter zu abonnieren, könnte hilfreich sein. Wenn Sie erst anhand Ihrer Gehaltsabrechnung von der Erhöhung erfahren, wird es mit dem Sonderkündigungsrecht möglicherweise schon etwas knapp – erst recht, wenn Sie die Abrechnung wegen Krankheit oder Urlaub erst ein paar Tage später erhalten.

 

Sonderkündigungsrecht nutzen

Grundsätzlich können Sie Ihre gesetzliche Krankenversicherung mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende kündigen. Kündigen Sie also im Dezember, sind Sie ab 1. März bei Ihrer neuen Krankenkasse versichert. Die Kündigungsfrist von zwei Monaten gilt auch beim Sonderkündigungsrecht. Einen großen Unterschied macht es allerdings, wenn Sie noch nicht lange in Ihrer Krankenkasse versichert sind. Denn eine normale Kündigung ist erst nach zwölf Monaten Mitgliedschaft möglich. Nur via Sonderkündigungsrecht ist ein früherer Wechsel möglich.

Übrigens: Sie brauchen Ihre bisherige Krankenkasse nicht selbst kündigen. Suchen Sie sich einfach eine neue Kasse und diese übernimmt die Kündigung für Sie.

Sicher investieren: Genossenschaftsanteile als Geldanlage

Die Münchener Hypothekenbank ist Experte für die Finanzierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien mit über 125-jähriger Erfahrung. Als Genossenschaftsbank ist sie in besonderem Maße ihren Mitgliedern verpflichtet und an den Kapitalmärkten bei nationalen sowie internationalen Investoren eine geschätzte Adresse. Vom wirtschaftlichen Erfolg der Münchener Hypothekenbank können auch Sie profitieren! Als Mitglied sind Sie nicht nur Kapitalgeber und Miteigentümer, sondern erhalten auch jährlich eine attraktive Dividende. Bis zu 1.000 Genossenschaftsanteile im Wert von 70.000 Euro können Sie zeichnen.  Erfahren Sie mehr!
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Krankenkassenwechsel: Sparen, ohne dass es weh tut

Und warum sollten Sie überhaupt wechseln? Ist nicht davon auszugehen, dass die meisten Kassen ihre Zusatzbeiträge anheben? Das ist durchaus richtig. Experten erwarten, dass es einen allgemeinen Anstieg des Zusatzbeitrags geben wird. Doch ebenso wie es jetzt bereits deutliche Unterschiede bei den Zusatzbeiträgen gibt, wird es wohl auch künftig Kassen mit einem höheren und Kassen mit einem niedrigeren Zusatzbeitrag geben. Und auch wenn das Sparpotential auf den ersten Blick klein scheint: Monat für Monat läppert es sich. Und das Beste: Abgesehen vom Wechsel müssen Sie dafür nichts weiter machen. Aufs Jahr betrachtet können so hundert Euro und mehr zusammenkommen.

Wie hoch das Sparpotential ist, wie der Krankenkassenwechsel funktioniert und worauf Sie unbedingt achten sollten, erfahren Sie in unserem separaten Ratgeber zum Krankenkassenwechsel.



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Zusatzversicherungen: Was Sie beachten müssen
Viele gesetzlich Versicherte möchten die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen mit Privat-
policen aufstocken, um ihren Gesundheitsschutz oder ihre Vorsorge optimal zu gestalten. Dazu
stehen zahlreiche Zusatzversicherungen zur Auswahl. Aber welche Police ist für mich sinnvoll und
auf welche kann ich getrost verzichten? Diese Frage stellen sich viele. Aber nicht nur die Wahl des
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Über die Autorin Sabina Hoerder
Studiert habe ich Germanistik und Soziologie in Osnabrück. Nach Praktika bei ZDF, taz, NDR und Co. sowie freier Mitarbeit bei der Neuen Osnabrücker Zeitung folgte mein Volontariat bei biallo.de. Seit 2009 bin ich Redakteurin.   Berufsbegleitend habe ich Umweltwissenschaften studiert und mich auf den Bereich Energie spezialisiert. Für biallo.de bearbeite ich unter anderem Themen wie den Stromanbieterwechsel oder Energiesparmöglichkeiten im Haus.   Vorwiegend kümmere ich mich im Moment um unsere Print-Aktivitäten. Ich betreue unser „Thema der Woche“ sowie Serien, die wir an Tageszeitungen deutschlandweit liefern.
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