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Pünktlich zum Valentinstag locken Liebesbetrüger ihre Opfer mit großen Versprechen in eine teure Falle. Die Polizei und Verbraucherschützer warnen aktuell vor dem sogenannten Love Scamming auf Dating-Plattformen. Wir zeigen Ihnen, bei welchen Nachrichten Sie sofort den Kontakt abbrechen sollten.
Gerade am 14. Februar, dem Tag der Liebenden, ist die Sehnsucht nach Zweisamkeit bei vielen Singles besonders groß. Doch Vorsicht: Genau dieses Bedürfnis machen sich Internet-Kriminelle zunutze. Beim sogenannten Love Scamming (oder Romance Scamming) täuschen Betrüger die große Liebe vor, um am Ende nur an eines zu kommen: Ihr Geld.
Sie erstellen täuschend echte Profile auf Dating-Portalen oder in sozialen Netzwerken und geben sich als attraktive, erfolgreiche Persönlichkeiten aus. Oft behaupten sie, als Soldaten im Auslandseinsatz zu sein oder als Ingenieure auf fernen Baustellen zu arbeiten. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Masche der Betrüger rechtzeitig erkennen und sich am Valentinstag vor bösen Überraschungen schützen.
Die Täter gehen meist sehr strategisch vor. Sie überhäufen Sie in kürzester Zeit mit Komplimenten und Liebeserklärungen. Durch intensiven Austausch per Chat oder E-Mail bauen sie eine starke emotionale Nähe auf. Oft berichten sie von dramatischen Schicksalsschlägen, um Ihr Mitleid zu erregen. Ein persönliches Treffen wird jedoch immer wieder kurzfristig abgesagt.
Stattdessen treten plötzlich angebliche Notfälle ein. Der neue Kontakt benötigt dringend Geld für:
Teilweise schalten sich sogar Komplizen ein, die sich als Ärzte oder Polizisten ausgeben, um die Geschichten glaubwürdig erscheinen zu lassen. Die Aussicht der Betrüger: Sie wollen an Ihr Erspartes. Und möglicherweise haben Sie Tagesgeld angelegt und überlegen, zu helfen. Doch das sollten Sie auf keinen Fall tun!

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Schweden
DeutschlandEs gibt klare Indizien, bei denen Sie sofort hellhörig werden sollten. Oft nutzen Betrüger gestohlene Fotos von realen Personen oder aus Bilddatenbanken. Eine einfache Möglichkeit zur Überprüfung bietet die umgekehrte Bildersuche bei Google. Hier sehen Sie schnell, ob das Foto bereits in anderen Zusammenhängen oder auf Warnlisten für Scammer auftaucht.
Achten Sie auch auf die Sprache: Viele Betrüger kommunizieren in gutem Englisch oder nutzen Übersetzungsprogramme. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn die Person vorgibt, im nicht-europäischen Ausland festzusitzen. Ein weiteres Warnsignal ist die Verweigerung von Video-Calls oder die Bitte, sensible Daten wie Ausweiskopien zu senden.
Wichtig für Sie: Seien Sie zudem extrem vorsichtig, wenn Ihr Gegenüber Sie bittet, sensible Daten wie Ausweiskopien oder Kontodaten zu senden – hier droht massiver Identitätsdiebstahl.
Weitere hilfreiche Tipps zum Thema Sicherheit im Netz finden Sie in unserem Artikel über Sicherheit beim Online-Banking.
Wenn Sie den Verdacht haben, betrogen worden zu sein, ist schnelles Handeln gefragt. Schämen Sie sich nicht – diese Kriminellen sind Profis in der psychologischen Manipulation.
Haben Sie bereits Erfahrungen mit verdächtigen Profilen gemacht oder möchten Sie Ihre Geschichte teilen, um andere zu warnen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an redaktion@biallo.de.
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