
Deutschland- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Deutschland- Basiszins: 0,75%
- Aktionszins: 2,75% - gilt für die ersten 6 Monate

Niederlande- Basiszins: 1,80%
- Aktionszins: 3,00% - gilt für die ersten 4 Monate
Auf einen Blick
Um die vier Prozent fürs Tagesgeld, über zwei beim Festgeld – hier gibt es die höchsten Zinsen für Unternehmen und Freiberufler.
Biallo.de hat die Zinsen und Voraussetzungen für die überregionalen Anbieter von Firmentagesgeld und Firmenfestgeld in Deutschland erfasst: Wer wechselt, kann in der Spitze mit über vier Prozent rechnen. In diesem Beitrag verraten wir, welche Angebote aktuell die höchsten Zinsen bieten. Die Übersicht über alle Angebote inklusive der wichtigsten Voraussetzungen – mit den jeweils zugelassenen Rechtsformen – finden Sie in unseren Ratgebern zum Firmentagesgeld und zum Firmenfestgeld.
Die besten Neukunden-Angebote liegen derzeit bei um die unter vier Prozent Zinsen:
| Anbieter | Aktionszins p. a. | Zins regulär p. a. |
|---|---|---|
| Tide | 4,25 % (bis 31.03.2026 bis 50.000 €) | 1,50 % |
| Vivid Money | 4,00 % (4 Monate, bis 1 Mio. € – je nach Tarif) | 0,10–1,30 % (je nach Tarif) |
| ING | 3,50 % (4 Monate bis 1 Mio. €) | 1,00 % |
Die Top-Angebote stammen von sogenannten Fintechs und sind auch alle etwas kompliziert. So wird zum Beispiel überall ein geschäftliches Girokonto vorausgesetzt, das zusätzliche Kosten verursachen kann.
Unter den klassischen Banken bietet aktuell die ING das beste Neukundenangebot mit 3,50 Prozent für vier Monate. Das ist deutlich mehr als beim nächstbesseren Angebot. Es stammt von der Postbank, die 2,80 Prozent für ebenfalls vier Monate zahlt. Auch danach ist das ING-Tagesgeld besser: Hier gibt es regulär 1,00 Prozent gegenüber 0,50 Prozent bei der Postbank.
Beim Zins für Bestandskunden liegt aber die Volkswagen Bank mit 1,75 Prozent vorne, gefolgt von der GEFA Bank mit 1,50 Prozent. Bei letzterer gilt es aber eine Mindestanlage von 10.000 Euro zu beachten. Positiv an allen vier genannten Angeboten ist, dass keines ein Girokonto im eigenen Haus voraussetzt.
Häufig ebenfalls als Tagesgeld bezeichnet, aber in unserer Übersicht nicht enthalten, sind Direktanlagen in Geldmarktfonds. Die angegebenen Jahresrenditen liegen hier oft zwischen 1,50 und 2,00 Prozent. Solche Angebote stammen meist von Fintechs oder Neobanken, wie etwa Holvi, Revolut oder Unitplus.
Geldmarktfonds gelten generell als sichere Form der Geldanlage und sind ähnlich flexibel wie Tagesgeld. Zu beachten gibt es aber zwei Dinge: Erstens fallen üblicherweise regelmäßige Kosten an, die in die Rendite nicht immer eingerechnet werden und sich je nach Kontomodell unterscheiden können. Zweitens lassen sich die Renditen nicht eins zu eins mit Zinsen vergleichen. Sie werden nur rechnerisch ermittelt und teils mit einem "ca." angegeben. Was tatsächlich abfällt, kann sich von diesen Werten immer etwas unterscheiden.
Beim Festgeld hängt der jeweils bestmögliche Zins vor allem von der Laufzeit und vom Anlagebetrag ab. Die höchsten Zinsen von 2,60 Prozent gibt es aktuell bei zehn Jahren Laufzeit und ab 2.500 Euro bei der DKB. Für die folgende Übersicht gehen wir von einer überschaubaren Laufzeit von einem Jahr und einer Anlagesumme von 25.000 Euro aus:
| Anbieter | Zinsen p. a. |
|---|---|
| Volkswagen Bank | 2,30 % |
| DKB | 2,15 % |
| Fyrst | 1,93 %1 |
Die Volkswagen Bank hat aktuell für alle kürzeren Laufzeiten beim Zins die Nase vorn. Kunden können dabei frei zwischen 90 und 720 Tagen Anlagedauer wählen. Für drei Jahre liegt ProCredit mit 2,00 Prozent vorn. Für die Eröffnung reicht es jeweils aus, das geschäftliche Tagesgeldkonto der Banken zu haben.
Anders ist das bei DKB und Fyrst, die jeweils ein Girokonto im eigenen Haus voraussetzen. Dieses ist meist mit regelmäßigen Kosten verbunden. Die Angebote lohnen sich also wahrscheinlich nur, wenn man ohnehin mit dem Geschäftskonto zum jeweiligen Anbieter wechseln will.

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