Auf einen Blick
  • Für Überweisungen außerhalb des europäischen Zahlungsraums (SEPA) benötigen Sie den Swift-Code der Empfänger-Bank, auch BIC genannt.

  • Der Swift-Code setzt sich aus acht oder elf Ziffern oder Buchstaben zusammen.

  • In unserem Ratgeber erfahren Sie, was genau sich hinter dem Swift-System verbirgt und wo Sie den Swift-Code Ihrer Bank finden.

Spätestens, wer Geld in ein Land außerhalb des europäischen Zahlungsraums überweist, stolpert über den sogenannten Swift-Code. Was nach einem actionreichen Gesellschaftsspiel klingt, ist ein grundlegendes Werkzeug für den internationalen Zahlungsverkehr.

 

Was ist der Swift-Code / die BIC?

Swift steht für die “Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication”, eine Organisation für weltweite Telekommunikation im Finanzwesen. Dabei handelt es sich um eine Genossenschaft von Banken und anderen Finanzinstituten, die ein weltweites Telekommunikationsnetz betreibt. Sie organisiert den internationalen Verkehr von Nachrichten und Transaktionen im Finanzwesen. Direkte oder indirekte Teilnehmer innerhalb dieses Netzes werden mit dem Swift-Code identifiziert. Er ist gewissermaßen ihre standardisierte internationale Adresse und wird auch als BIC (Bank Identifier Code, also Identifikationscode für Banken) bezeichnet. Dabei fließt nicht tatsächlich Geld über Swift, sondern die Gesellschaft stellt lediglich die Infrastruktur zur Kommunikation innerhalb der internationalen Bankenwelt zur Verfügung. So wie die IBAN die Adresse Ihres Kontos ist, ist die BIC die Adresse Ihrer Bank.

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Wie ist der SWIFT-Code aufgebaut?

Der Swift-Code / die BIC besteht aus acht oder elf Ziffern beziehungsweise Buchstaben:

  • Die ersten vier Zeichen stehen für den Bankcode.
  • Dann folgen zwei Buchstaben zur Länderkennzeichnung
  • sowie zwei Ziffern oder Buchstaben für den Ort.
  • Weitere drei Zeichen können optional zur Kennzeichnung einer Abteilung oder Filiale ergänzt werden.

Beispiele für Swift-Code/BIC

 

Wer verwendet das SWIFT- und BIC-System?

Das Swift-System nutzen Länder und Banken weltweit. Laut Swift verbindet es mehr als 11.000 Institute in mehr als 200 Ländern der Welt.

 

Wann benötigt man einen SWIFT-Code/BIC?

Möchten Sie Geld an eine Bank außerhalb des europäischen Zahlungsraums, des sogenannten Sepa-Raums ( „Single Euro Payment Area“), überweisen, benötigen Sie den Swift-Code des Geldhauses. Für Überweisungen innerhalb des Sepa-Gebietes ist hingegen die IBAN ausreichend.

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Wo finde ich den Swift-Code/die BIC?

Benötigen Sie den Swift-Code Ihrer Bank, gibt es mehrere Wege. Am einfachsten ist es, auf Ihrer Girocard nachzusehen. Hier findet er sich meist auf der Rückseite. Alternativ suchen Sie auf der Internetseite Ihres Geldhauses beziehungsweise in Ihrem persönlichen Onlinebanking. Auch auf den Kontoauszügen müsste er vermerkt sein.

 

Alternativen zur Auslandsüberweisung per BIC/Swift-Code

Für Überweisungen in Euro innerhalb des europäischen Zahlungsraums fallen meist keine höheren Gebühren an als bei innerdeutschen Überweisungen. Anders sieht das für Überweisungen außerhalb aus. Dafür können leicht Kosten im zweistelligen Bereich entstehen. Hier kann es sich lohnen, die Kosten bei der Hausbank mit denen von speziellen Finanzdienstleistern zu vergleichen. Im Biallo-Ratgeber “Auslandsüberweisungen” erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

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Über die Autorin Sabina Hoerder
Studiert habe ich Germanistik und Soziologie in Osnabrück. Nach Praktika bei ZDF, taz, NDR und Co. sowie freier Mitarbeit bei der Neuen Osnabrücker Zeitung folgte mein Volontariat bei biallo.de. Seit 2009 bin ich Redakteurin.   Berufsbegleitend habe ich Umweltwissenschaften studiert und mich auf den Bereich Energie spezialisiert. Für biallo.de bearbeite ich unter anderem Themen wie den Stromanbieterwechsel oder Energiesparmöglichkeiten im Haus.   Vorwiegend kümmere ich mich im Moment um unsere Print-Aktivitäten. Ich betreue unser „Thema der Woche“ sowie Serien, die wir an Tageszeitungen deutschlandweit liefern.
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