Auf einen Blick
  • Die steigenden Kosten machen vor großen Unternehmen wie Deutsche Post / DHL nicht halt.

  • Noch vor Ablauf der derzeit gültigen Frist (Ende 2024) will die Deutsche Post das Briefporto erhöhen. Ein Antrag bei der Bundesnetzagentur ist gestellt.

  • DHL erhöht die Paketpreise bereits ab Juli 2023.

  • Was sind die wichtigsten Preiserhöhungen?
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DHL ist wohl einer der größten Paketdienstleister. Betrüger nutzen die Bekanntheit des Unternehmens aus und versenden Phishing-Nachrichten im Namen der Deutschen Post und DHL. Nachdem es erst im Juli 2022 eine Preissteigerung für Pakete und Päckchen gegeben hatte, könnte man die aktuelle Meldung für eine Fake-News halten. Das ist sie aber nicht.

Laut einer Pressemitteilung hat die Deutsche Post bei der Bundesnetzagentur den Widerruf der noch bis Ende 2024 gültigen sogenannten „Price-Cap-Maßgrößenentscheidung" beantragt. Auf dieser Basis wurden die derzeit gültigen Briefpreise genehmigt. Als Begründung für diesen Schritt führt das Unternehmen die aktuellen Mengen-, Umsatz- und Kostenentwicklungen an. Bereits im kommenden Jahr soll das Briefporto erhöht werden, sollte die Bundesnetzagentur zustimmen. Und auch die Pakete werden zum Teil teurer.

Zinswende: Hier gibt es jetzt noch attraktive Zinsen

Die EZB hat Fakten geschaffen und die Leitzinsen gesenkt. Das klassische Zinssparen wird dadurch wieder unattraktiver. Biallo.de hat mit Sebastian Hasenack, dem Leiter der Online-Vermögensverwaltung Solidvest, darüber gesprochen, wie man angesichts sinkender Zinsen eine Zins-Anlage noch sinnvoll gestalten kann.  Mehr erfahren!
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08. August 2023 Update: Bundesnetzagentur lehnt Antrag auf vorzeitige Portoerhöhung der Deutschen Post AG ab

Die Bundesnetzagentur hat den Antrag der Deutschen Post AG auf Vorzeitige Erhöhung des Briefportos abgelehnt. Als Begründung führt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, auf:

Die Post konnte die Steigerung der Stückkosten im Briefbereich nicht hinreichend nachweisen. Wir sehen das herausfordernde Umfeld im Brief- und Paketgeschäft, aber nach den vorgelegten Daten reichen die Briefpreise aus, um die Stückkosten zu decken. Im regulierten Briefbereich wird ein Gewinn erwirtschaftet.

Auch die von der Post angeführte höhere Inflation war für die Bundesnetzagentur kein ausschlaggebendes Argument für höhere Portokosten. Genauso sieht es die Behörde mit der angeführten Steigerung der Tariflöhne. Da rund 85 Prozent des Umsatzes auf andere Segmente wie Pakete und Geschäftspost entfallen, müssen die Kostensteigerungen in diesen Bereichen über die Preise an die Kunden weitergegeben werden.

 

Preiserhöhung in den Bereichen Paket national und international steht fest

Während die Deutsche Post bei der Erhöhung des Briefportos auf die Bundesnetzagentur angewiesen ist, kann sie bei den Paketen bereits Erhöhungen festlegen. Das hat das Unternehmen auch getan. Zum 1. Juli 2023 gibt es Preisanpassungen in den Bereichen Paket, Brief-Teilleistungen und Nachsende-Service.

So steigt etwa im Privatkundenbereich der Preis für das Zehn-Kilogramm-Paket von derzeit 9,49 Euro auf 10,49 Euro. Für Pakete bis 31,5 Kilogramm werden statt 16,49 Euro zukünftig 19,99 Euro fällig. Auch der Preis für Nachnahmesendungen erhöht sich um mehr als zwei Euro von 6,90 Euro auf 8,99 Euro.

Beim Nachsendeauftrag ist ebenfalls eine Verteuerung geplant. Je nach Laufzeit werden zusätzlich zum aktuellen Preis zwischen fünf Euro (für sechs Monate im Privatkundenbereich) und sieben Euro (für weitere Optionen) berechnet.

Trotz der Erhöhungen schreibt die Deutsche Post in ihrer Pressemitteilung, dass die Preise von DHL für größere Sendungen auch weiterhin unter Wettbewerbsniveau liegen. Selbst der Standardbrief liegt mit 85 Cent derzeit weit unter dem europäischen Durchschnittspreis von 1,33 Euro.

 

Internationale Pakete und Päckchen

Bei den internationalen Paketen und Päckchen wurde ebenfalls an der Preisschraube gedreht. Allerdings gab es hier auch eine Änderung der Länderzonen. Durch die „Neuzonierung" konnten die Preise für knapp 100 afrikanische und asiatische Destinationen nahezu stabil gehalten werden. Dagegen mussten die Paketpreise für Nord-, Mittel- oder Südamerika (außer USA) sowie für Australien und Neuseeland deutlich angehoben werden. Als Grund wird hier die Kostensteigerung im Transport angegeben. Die Liste mit den neuen Preisen im Privatkundenbereich hat DHL im Internet veröffentlicht. Wenn Sie Ihr Paket online frankieren, können Sie sich einen preislichen Vorteil in Höhe von bis zu drei Euro gegenüber den Paketen sichern, welche in der Filiale frankiert werden.

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Werbepost wird teurer

Die Preiserhöhung geht an den Geschäftskunden ebenfalls nicht vorbei. Auch sie müssen zukünftig tiefer in die Tasche greifen. Im Bereich der Werbepost (Dialogmarketing) gibt es Preiserhöhungen für die Geschäftskunden-Produkte „Dialogpost Karte" und „Dialogpost Standard" sowie „Postwurfspezial Karte" und „Postwurfspezial Standard" um jeweils einen Cent sowie für „Postwurfspezial Groß" um zwei Cent.

Uns interessiert, wie Sie Ihre Briefe und Pakete frankieren. Nutzen Sie bereits den Onlineservice der Deutschen Post? Oder gehen Sie lieber noch in die Filialen? Schreiben Sie uns gern an redaktion@biallo.de.

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Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 23.07.2024
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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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