Max Geißler
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Auf einen Blick
  • Eine Insolvenz des Bauträgers kann Bauherren vor große Probleme stellen. Drei Möglichkeiten gibt es, um sich gegen die Folgen einer Bauträger-Pleite abzusichern.

  • Bauherren sollten nicht mit größeren Zahlungen in Vorleistung gehen, sondern Abschlagszahlungen je nach Baufortschritt leisten. 

  • Sicherheit bietet auch eine Bankbürgschaft oder eine Baugarantieversicherung.
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Nicht wenige Hauskäufer können ein Lied davon singen: Die Baufirma hat sich verspekuliert und geht mitten im Hausbau pleite. Der Auftraggeber bleibt nicht nur auf der unfertigen Immobilie sitzen, er hat auch viel Ärger am Hals.

Wer den Bau der eigenen vier Wände plant, sollte daher Maßnahmen ergreifen, dass sich der finanzielle Schaden im Falle einer Bauträger-Insolvenz in Grenzen hält. Drei Sicherungsmöglichkeiten gegen eine Bauträger-Pleite bieten sich dabei an.

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Sicherung 1: Zahlung nur nach Baufortschritt

Gehen Bauherren mit größeren Zahlungen in Vorlage, bevor die entsprechenden Leistungen erbracht sind, fahren sie ein hohes Risiko. Geht der Bauträger pleite, sind die Vorauszahlungen meist verloren. Folge: Die nicht erbrachten Leistungen müssen bei einem anderen Unternehmen erneut in Auftrag gegeben und nochmals bezahlt werden. Stark eingrenzen lässt sich das Risiko, wenn sich Bauherr und Bauträger an die Regeln der Makler- und Bauträgerverordnung halten.

Diese fordert eine klare Zahlungsabfolge nach bestimmten Bauabschnitten. Nur wenn jeweils eine dieser Baustufen fertiggestellt ist, etwa der Rohbau, der Innenputz oder die Sanitärinstallation, muss der Bauherr die nächste, prozentual festgelegte Abschlagszahlung leisten. Möchte die Baufirma von diesem Zahlungsplan abweichen und höhere Abschlagszahlungen kassieren, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher skeptisch werden.

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Sicherung 2: Sicherheit durch Bankbürgschaft

Auf Nummer sicher gehen Häuslebauer, wenn sie sich vom Bauträger eine Fertigstellungs- und Gewährleistungsbürgschaft aushändigen lassen. Dann steht für das Ausfallrisiko durch eine Bauträger-Pleite eine Bank gerade. Geht dem Bauträger die Luft aus, muss die Bank für die Fertigstellung gemäß Bauvertrag sorgen – auch wenn die Bauträger-Pleite erst nach dem Einzug eintritt und später noch Mängel auftauchen.

Der Haken: Solche Bürgschaften sind teuer, Banken berechnen häufig drei Prozent der Darlehenssumme. Die Bauträger verlangen deshalb häufig die Kostenübernahme durch die Bauherren.

  • Biallo-Tipp: Lassen Sie sich nicht so schnell unterkriegen. Versuchen Sie, diese Kosten im Rahmen der allgemeinen Preisverhandlungen, die auch Zusatzausstattungen und Sonderleistungen des Bauträgers betreffen, zu teilen.

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Sicherung 3: Baugarantieversicherung

Ähnlichen Schutz wie eine Bankbürgschaft bietet die Baugarantieversicherung beziehungsweise Baufertigstellungsversicherung. Sie wird vom Bauunternehmer abgeschlossen. Die Baugarantieversicherung gewährleistet, dass die Immobilie auf jeden Fall zum vereinbarten Preis fertiggestellt wird, wenn der beauftragte Bauträger pleite ist.

In Frankreich und den Niederlanden ist die Baugarantieversicherung weitverbreitet, bei uns fristet sie jedoch ein Nischendasein. Dabei zahlt der Bauunternehmer in der Regel rund 3,00 Prozent der Bausumme für die Police. 

Verweigert der Bauträger den Abschluss der Police oder wird er von der Versicherung abgelehnt, kann dies auf eine finanzielle Schieflage des Unternehmens hinweisen.

  • Biallo-Lesetipp: Ein Hausbau ist meist die größte Investition des Lebens. Ein guter Grund, das Bauprojekt rundum zu versichern. Denn eine Baustelle birgt Risiken, die den Bauherren in den Bankrott treiben können.
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Über den Autor Max Geißler
nach dem Studium der Politikwissenschaft in München arbeitete ich als Redakteur im ökom-Verlag. Zeitgleich begann ich freiberuflich über Wirtschafts- und Finanzthemen für verschiedene Tageszeitungen zu schreiben. Über mehrere Lektoratsstellen in verschiedenen Bucherverlagen (u.a. Meister Verlag, Gerling Akademie Verlag) kam ich 1998 zu biallo.de. Für das Finanzportal bearbeite ich seither die Themen Geldanlage, Vorsorge, Immobilien und Steuern. Im Rahmen der Zusammenarbeit erschienen die Biallo-Bücher: „Immobilienfinanzierung“ und „Tages- und Festgeld“. 2006 veröffentliche ich das Fachbuch: „Börse für jedermann“ (Linde Verlag, Wien). Darüber hinaus berichte ich regelmäßig in Tageszeitungen über Finanz- und Wirtschaftsthemen, u.a. für Süddeutsche Zeitung, Münchner Merkur, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger, Ruhrnachrichten und Badische Zeitung.
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