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DeutschlandAuf einen Blick
Mit Bank-Auszahlplänen lässt sich ein sicheres Zusatzeinkommen erzielen. Im Einzelfall kann es auch sehr gute Zinsen geben. Das zeigt der aktuelle Überblick von biallo.de. Ein Anbieter zahlt derzeit sogar höhere Zinsen als mit jedem Festgeld in Deutschland möglich sind.
Wie unsere Übersicht zeigt, hat je nach Laufzeit aktuell meist ein anderer Anbieter die Nase vorn. Die besten Zinsen gibt es mit einer Laufzeit von zehn Jahren bei der GEFA Bank:
| Anbieter | 5 Jahre | 10 Jahre | 15 Jahre | 20 Jahre | 30 Jahre |
|---|---|---|---|---|---|
| Alte Leipziger Bauspar | 2,25 % | 2,25 % | 2,25 % | - | - |
| Bausparkasse Mainz | 1,50 % | 1,75 % | 1,75 % | 2,10 % | 1,50 % |
| Debeka Bausparkasse | 2,00 % | 2,05 % | 2,10 % | 2,10 % | 2,10 % |
| GEFA Bank | 2,80 % | 3,25 % | - | - | - |
| GLS Gemeinschaftsbank | 2,00 % | 2,10 % | 2,10 % | 2,20 % | - |
| IKB Deutsche Industriebank | 2,40 % | 2,50 % | - | - | - |
| MMV Bank | 2,75 % | - | - | - | - |
Das Angebot der GEFA Bank, die bei bis zu zehn Jahren die höchsten Zinsen zahlt, ist recht eingeschränkt, was die Auswahl an Laufzeiten (vier, fünf, sechs und zehn Jahre) und den Rhythmus der Auszahlungen betrifft (monatlich). Dafür erlaubt die Bank sehr hohe Anlagebeträge von mehreren Millionen Euro. Das ist angesichts der zusätzlichen Einlagensicherung über den Bundesverband der deutschen Banken in Ordnung. Darüber sind noch bis 2030 bis zu drei Millionen Euro je Kunde der Bank abgesichert.
Die Alte Leipziger, die über 15 Jahre die besten Zinsen bietet, hat keine Obergrenze für die Einlage festgelegt. Dort gilt allerdings nur die gesetzliche Einlagensicherung, weswegen sich die Bankenlagen beim Versicherer auf die Sicherungsgrenze von 100.000 Euro beschränken sollten. Auch hier ist die Auszahlung nur monatlich möglich.
Deutlich flexibler ist die "Sofortrente" der GLS. Hier sind Laufzeiten zwischen 4 und 25 Jahren frei wählbar. Auch werden Alternativen zur monatlichen Auszahlung angeboten. Kunden können sogar mitentscheiden, wie das Geld in der Zwischenzeit angelegt wird. Bis zu zehn Millionen Euro können eingezahlt werden und sind theoretisch über den Institutsschutz der Genossenschaftsbanken in unbegrenzter Höhe abgesichert. Nachteil: Der GLS-Beitrag kostet alle Kunden regulär fünf Euro im Monat.
Eine interessante Alternative zum gewöhnlichen Auszahlplan finden Anleger bei der MVV Bank. Deren Zinsen über fünf Jahre liegen nur knapp unter denen der GEFA Bank. Dafür gibt es dort die Möglichkeit, sich die Anlage während der Laufzeit nicht vollständig auszahlen zu lassen. Der Rest fließt dann erst am Laufzeitende zurück. So können die Zinserträge etwas höher ausfallen, die Raten sind aber entsprechend niedriger.
Nur wegen höherer Zinsen sollten sich Anleger nicht für Auszahlpläne als Alternative zu Festgeld entscheiden. Der Vorteil von Auszahlplänen liegt im planbaren Zusatzeinkommen. Die Erträge sind im Vergleich zu Festgeldern mit vergleichbaren Zinsen aber geringer. Schließlich wird stets nur das jeweilige Restguthaben verzinst. Wer hohe Erträge erzielen möchte, sollte daher eher Festgeld den Vorzug geben. Das bestverzinste Festgeld gibt es derzeit ebenfalls mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Auch hier liegt die Verzinsung bei über drei Prozent:

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