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Auf einen Blick
  • Die Solarisbank kooperiert mit dem Zahlungsdienst Viafintech, um ihren Partnern einfache Bargeldeinzahlungen und Auszahlungen in Europa zu ermöglichen.

  • Wir erklären, warum davon sehr viele Bankkunden von neuartigen Fintechs profitieren könnten.

  • Die Technologie könnte dafür sorgen, dass Bankfilialen und Geldautomaten an Bedeutung verlieren.
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Sie heißen Vivid Money, Tomorrow, Engel & Völkers Smart Money oder Penta. Gemeint sind neuartige Girokonten von Fintech-Unternehmen, die seit einiger Zeit wie Pilze aus dem Boden sprießen. Die Unternehmen bieten oft innovative Lösungen für spezielle Zielgruppen. Gemeinsam haben diese Unternehmen, dass sie selbst über keine eigene Banklizenz verfügen und die Infrastruktur und Sicherheit der Solarisbank AG nutzen.

Während die Banking-Apps sowie die Girokonten der Fintechs häufig sehr interessant und vielfach auch deutlich kostengünstiger als ähnliche Produkte bei traditionellen Banken sind, gibt es auch Nachteile. Die Unternehmen verfügen über kein eigenes Filialnetz, haben keine eigenen Geldautomaten und sind auch keiner Kooperation wie der Cash Group angeschlossen. Das hatte zur Folge, dass die Bargeldversorgung nicht so komfortabel und günstig ist, wie bei herkömmlichen Banken. Ein großes Manko gegenüber Filialbanken war bisher, dass keine Bargeldeinzahlungen möglich waren. Doch das könnte sich schon bald ändern.

 

Kooperation der Solarisbank mit Viafintech könnte eine Lösung sein

Die Solarisbank hat den Weg für die Anbindung an die Zahlungsinfrastruktur der Firma Viafintech freigemacht. Das Unternehmen gehört zur führenden Zahlungsplattform Paysafe und bietet Banken eine Schnittstelle, über die Geldhäuser ihren Kunden eine Bargeldversorgung bei mehr als 20.000 Einzelhandelsunternehmen in ganz Europa anbieten können. Unter anderem ermöglicht die Anbindung an die Viafintech-API Abhebungen und Einzahlungen von Bargeld an der Supermarktkasse.

Da die Solarisbank die Schnittstelle in ihre Infrastruktur integriert hat, können demnächst alle Fintech-Unternehmen, welche ihre Konten bei der Solarisbank führen, diese umfangreiche Bargeldversorgung anbieten. Die Funktion muss von den Fintechs lediglich in der jeweiligen Girokonto-App integriert werden. Danach können Kundinnen und Kunden in der App einen Barcode generieren, um an der Supermarktkasse damit Geld abzuheben oder einzuzahlen. Mit dabei sind bundesweite Filialketten wie Rewe, dm, Rossmann, Toom oder der Lebensmitteldiscounter Penny.

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Bankenfilialen und Geldautomaten könnten überflüssig werden

Auch immer mehr Direktbanken setzen auf derartige Kooperationen, durch die ihre Kunden Bargeld an der Supermarktkasse erhalten. Dort funktioniert das häufig über die ausgegebene Debitkarte von Visa oder Mastercard. Dank dieses Services könnten Bankfilialen und Geldautomaten bei der jüngeren Kundschaft zukünftig eine geringere Bedeutung einnehmen. Leif Wienecke, Managing Director Digital Banking bei Solarisbank erklärt dazu:

"Aus unserer Sicht ist die Bündelung von Services wie der von viafintech, der Schlüssel zu der Bankkundschaft der Zukunft. Diese erwartet kundenorientierte Lösungen, die den täglichen Ablauf einfacher und nicht komplizierter machen. Der Ansatz beim regulären Einkauf weitere Services erledigen zu können, passt genau zu unserer Vision einer Welt in der Finanzdienstleistungen nahtlos in den Alltag der Menschen eingebettet sind.”

Die Partner der Solarisbank müssen die Funktion jetzt nur noch in Ihre Banking-Apps integrieren. Anschließend können sie ihren Kunden darüber in sechs europäischen Ländern über 20.000 Akzeptanzstellen für die Ein- und Auszahlung von Bargeld anbieten. Das könnte zahlreiche Kunden überzeugen, die sich bisher aufgrund fehlender Bargeldeinzahlungen und einer teuren Bargeldversorgung noch nicht für die neuartigen Girokonten entschieden haben. Wir werden darüber berichten, welche Anbieter die Schnittstelle in ihre Banking-App tatsächlich implementieren.


Über den Autor Mike Belschner

Mike, Jahrgang 1971, ist Online-Redakteur und bringt seine Expertise bei biallo.de im Bereich Verbraucherthemen sowie in Ratgeber und Anleitungen ein. Er ist erst dann zufrieden, wenn der Leser die Lösung für sein Problem gefunden hat. Als Verkäufer, freier Autor, Unternehmer und erfolgreicher Gründer bringt er viel Erfahrung und “Internet-Geist” mit. 2016 gründete Mike das Verbraucherschutzportal onlinewarnungen.de, später verbraucherschutz.com, welches bereits 3 Jahre später zu den führenden Webseiten im Bereich Verbraucherschutz gehörte. Nach dem Verkauf des Projektes verstärkt Mike das Biallo-Team seit 2020. 

  Mike Belschner