Auf einen Blick
  • Bei der Eröffnung von Konten im Bankbereich wird neben dem Post- und dem VideoIdent auch das AutoIdent eingesetzt.

  • Das Verfahren zur Identifikationsprüfung soll effizienter als die anderen Verfahren sein.

  • Wie funktioniert AutoIdent und wie sicher ist es?
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Beim Eröffnen eines neuen Kontos bei einer Bank müssen Sie sich identifizieren. Bisher gängige Methoden für diese Identifikation sind das PostIdent-Verfahren und das VideoIdent-Verfahren. Während Sie beim PostIdent mehrere Möglichkeiten haben (in einer Postfiliale, per Video oder über den Postboten) Ihre Identität zu bestätigen, läuft das VideoIdent-Verfahren via Smartphone oder PC ab.

Jetzt kommt noch ein weiteres Verfahren hinzu. Dieses soll noch schneller und einfacher funktionieren als das VideoIdent-Verfahren. Zugleich soll es aber genauso sicher sein. Was beim AutoIdent-Verfahren anders ist und wie es funktionieren soll, lesen Sie im Artikel.

 

Was ist das AutoIdent-Verfahren?

Genau wie beim PostIdent und dem VideoIdent geht es auch bei AutoIdent darum, Ihre Identität zu überprüfen. Bei dem digitalen Verfahren haben Sie allerdings mit keinem Menschen Kontakt. Die Prüfung Ihres Ausweisdokuments übernimmt eine moderne künstliche Intelligenz. Damit müssen Unternehmen, die die Identität neuer Kundinnen und Kunden überprüfen müssen, nicht mehr auf externe Call-Center-Dienstleistungen zurückgreifen. Vorteil dabei ist, dass die Wartezeit für die Anwenderinnen und Anwender entfällt. Beim AutoIdent kann es zu keinen Kapazitätsproblemen kommen.

Via App beziehungsweise Software wird der Überprüfungsprozess nicht nur schneller. Er wird auch kostengünstiger, da kein Personal benötigt wird. Dabei ist das AutoIdent-Verfahren konfigurierbar und lässt sich auf die individuellen Nutzerbedürfnisse einstellen. Beispielsweise entscheidet das Unternehmen, ob es mittels Foto oder Video die Identität der neuen Kundinnen und Kunden abgleicht.

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So funktioniert das AutoIdent-Verfahren

Ein zugelassener und zertifizierter Anbieter für das AutoIdent-Verfahren ist IDnow. Damit Sie das Verfahren nutzen können, laden Sie die entsprechende App aus dem Google Play Store oder dem Apple Store auf Ihr Smartphone herunter.

Das Unternehmen, bei dem Sie Ihre Identität prüfen lassen sollen, zeigt Ihnen einen Link oder sendet diesen per Mail. Sie klicken den Link an und die App öffnet sich. Im Falle der TF Bank setzt das Unternehmen auf Fotos. Sie müssen dabei Fotos von Ihrem Ausweisdokument anfertigen. Die App leitet Sie durch den Prozess und Sie müssen einfach die Anweisungen auf dem Bildschirm Ihres Smartphones befolgen. In dem konkreten Fall der TF Bank wird die Vorder- und die Rückseite des Personalausweises fotografiert. Neben den zwei Bildern wird eine „dynamische Videosequenz“ des Kunden angefertigt.

Anschließend prüft die künstliche Intelligenz die Videosequenz und gleicht diese mit den Aufnahmen des Ausweisdokuments ab. Für dieses Prozedere hat das Münchner Unternehmen IDnow gemäß §8 2 b) der EU Verordnung Nr. 910/2014 (eIDAS) im Spätherbst 2020 eine Zertifizierung auf EU-Ebene erhalten.

 

Wie sicher ist das AutoIdent-Verfahren?

Eigenen Angaben zufolge erreicht das AutoIdent-Verfahren eine True Positive Rate (TPR) von 99,97 Prozent. Die False Rate (Nicht-Erfolgsfälle) liegt damit weit unter einem Prozent. Die Zertifizierung des Sicherheitsniveaus erfolgte in der Kategorie „substantiell“. Die Richtlinie kennt die Sicherheitsniveaus niedrig, substantiell und hoch. Allerdings gibt der Gesetzgeber hier keine klare Definition, was substantiell heißen soll. Im Gesetzestext steht lediglich, dass das Verfahren „ein substantielles Maß an Vertrauen in die beanspruchte oder behauptete Identität einer Person vermittelt“ sowie verschiedene technische Standards erfüllen muss.

Um das substantielle Sicherheitslevel zu erreichen, muss nach der zugehörigen Durchführungsrichtlinie Folgendes geprüft werden:

  • Die betreffende Person muss im Besitz eines Beweismittels sein, mit dem die Identität nachgewiesen werden kann (etwa ein Ausweis).
  • Die Beweismittel, wie Ausweise, müssen geprüft werden, um die Echtheit und Übereinstimmung mit der Person festzustellen.
  • Es müssen Risiken im Hinblick auf verlorene, gestohlene, ausgesetzte, widerrufene oder abgelaufene Ausweise minimiert werden.

Sollte das AutoIdent-Verfahren zu keinem Ergebnis kommen, verspricht IDnow eine schnelle Überprüfung durch einen menschlichen ID-Spezialisten. Diese Überprüfung soll laut den Münchnern innerhalb weniger Minuten passieren.

Als Ausweisdokumente werden Dokumententypen wie Pässe, Führerscheine, Ausweise und andere Dokumente akzeptiert.

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Wo kann das AutoIdent-Verfahren eingesetzt werden?

Eingesetzt wird das Verfahren bereits im Banken-Bereich. Bei der Eröffnung von Tagesgeld- oder Festgeldkonten wird AutoIdent schon von einigen Banken genutzt. Auch die Überprüfung bereits hinterlegter Daten (KYC) könnte via AutoIdent durchgeführt werden.

Vorstellbar ist ebenfalls, dass Telekommunikationsunternehmen Ihre Kundinnen und Kunden via AutoIdent identifizieren. Zudem ist denkbar, dass Kunden in der Reisebranche bei Check-In-Prozessen, im Kryptobereich beim Onboarding oder generell im Internet schneller und einfacher identifiziert werden.

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Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 21.02.2024
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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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