Auf einen Blick
  • Binance ist der weltweit größte Krypto-Handelsplatz.

  • Über 90 Millionen Nutzerinnen und Nutzer greifen auf das Angebot von Binance zu.

  • Wir stellen Ihnen die wesentlichen Merkmale von Binance vor und erklären, welche Risiken es gibt und ob sich Binance für unerfahrene Nutzer eignet.
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Binance ist gemessen am täglichen Handelsvolumen der weltweit größte Handelsplatz für Kryptowährungen und hat die Vision, die Freiheit des Geldes global zu erhöhen. Die Plattform zählt 90 Millionen registrierte Nutzerinnen und Nutzer und bietet neben dem Handel mit einer Vielzahl an Kryptowährungen wie Bitcoin auch verschiedene weitere Anwendungen in der Kryptowelt. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die wesentlichen Merkmale von Binance vor.

 

Binance im Profil

Im Juli 2017 wurde Binance von dem chinesisch-kanadischen Unternehmer Changpeng Zhao mit Sitz in China gegründet. Knapp ein Jahr später ging der Handelsplatz live. Da es in der Vergangenheit in China vielfach politischen Gegenwind in Bezug auf Kryptowährungen gab, wurde der Handelsplatz schließlich in China verboten. Daher näherte sich Changpeng Zhao dem kryptofreundlichen, europäischen Zwergstaat Malta an. Jedoch ist der tatsächliche Sitz von Binance nicht klar definierbar, da Binance auch in Malta vor rechtlichen Hürden steht und zusätzlich auf den Cayman Islands einen Sitz betreibt.

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Sicherheit und Regulierung

Bezüglich der Sicherheit bezeichnet sich Binance selbst als Unternehmen, das mit branchenführenden technischen Maßnahmen den Schutz der Nutzerinnen und Nutzer samt der gelagerten Vermögenswerte sicherstellt. Trotzdem wurde Binance bereits mehrmals Opfer von Cyberangriffen. Im Jahr 2019 konnten Hacker Bitcoins im Wert von 40 Millionen US-Dollar erbeuten; Binance deckte aber die Kundengelder ab und somit waren die Nutzerinnen und Nutzer nicht unmittelbar betroffen.

Außerdem besitzt Binance eigenen Angaben zufolge einen Notfallfonds. Der sogenannte Secure Asset Fund for Users (SAFU), in dem zehn Prozent aller Handelsgebühren gespeichert werden und der anteilig das Vermögen der Kundinnen und Kunden sichern soll, wurde im Juli 2018 gegründet. Im Januar 2022 wurde das Fondsvermögen auf eine Milliarde US-Dollar geschätzt.

Das Angebot von Binance wird in Deutschland durch die Binance Deutschland GmbH & Co. KG verwaltet. Diese Tochter wurde bereits von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) angemahnt, da die geltende EU-Prospektverordnung für Wertpapiere bei durch Binance angebotenen Aktien-Token nicht eingehalten wurde. Mittlerweile existiert die deutsche Binance-Seite nicht mehr und die Internetseite bietet keine Sprachumstellung auf Deutsch mehr an. Zusätzlich wurde der Funktionsumfang von Binance für deutsche Nutzerinnen und Nutzer eingeschränkt, sodass beispielsweise kein Derivatehandel mehr möglich ist. Gründe hierfür liegen offensichtlich darin, weitere Probleme mit der BaFin zu vermeiden.

Eine gesetzliche Einlagensicherung gibt es bei Binance nicht. Dies ist teilweise dadurch begründet, dass der Firmensitz nicht eindeutig definierbar ist. Alles, was Sie zu einem sicheren Kauf von Kryptowährungen wissen müssen, erfahren Sie in einem weiteren Artikel.

 

Diese Kryptowährungen können Sie bei Binance handeln

Binance bietet die größte Auswahl an handelbaren Kryptowährungen. Über 600 verschiedene Währungen sind auf der Börse gelistet und somit sind neben den zehn größten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und anderen großen Projekten auch viele kleine Kryptowährungen vertreten.

Zusätzlich sind zwei eigene Währungen von Binance in den Top Ten der größten Kryptowährungen vertreten:

  • Binance Coin (BNB): Bei dem Binance Coin handelt es sich um die eigene Kryptowährung der Krypto-Börse Binance. Sie wird auf der eigenen Binance-Blockchain (Binance Smart Chain – BSC) betrieben und überwiegend als Zahlungsmittel für die anfallenden Gebühren bei Binance verwendet.
  • Binance USD (BUSD): Der US-Dollar Stablecoin der Krypto-Börse Binance verfolgt das Ziel, in einem Eins-zu-eins-Verhältnis mit dem US-Dollar zu stehen. Dafür kooperiert Binance mit dem Unternehmen Paxos, das der Aufsicht der New Yorker Finanzbehörden unterliegt und garantiert, dass jeder Binance USD mit mindestens einem US-Dollar hinterlegt ist.
 

So greifen Sie auf Binance zu

Binance können Sie entweder über die Webseite oder über die Smartphone-App für Android und iOS nutzen. Im App Store von Apple belegt die App derzeit den 23. Platz in der Rubrik Finanzen. Außerdem haben insgesamt knapp 900.000 Nutzerinnen und Nutzer die Binance-App bewertet, sodass in beiden App Stores durchschnittlich 4,5 von fünf möglichen Sternen vergeben wurden.

Entgegen der Internetseite lässt sich die Binance-App auf die deutsche Sprache umstellen. Über die Krypto-App sind nahezu alle Funktionen von Binance nutzbar. Hierzu zählen etwa die Einzahlung von Euro oder Kryptovermögenswerten und der Handel. Jedoch ist die Gratis-App, genauso wie die Internetseite, auf den ersten Blick etwas überladen und kompliziert gestaltet. Das ist aber auch dem großen Funktionsumfang der Börse geschuldet.

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Registrierung und Legitimation

Die Registrierung bei Binance können Sie entweder über die Internetseite oder die Binance-App durchführen. Dabei funktioniert die Anmeldung entweder mit Ihrer Handynummer oder Ihrer E-Mail-Adresse oder mittels Ihrer bestehenden Apple- oder Google-Konten.

Nachdem Sie sich ein Passwort vergeben und den gesamten Vorgang mit Ihrer Handynummer oder E-Mail-Adresse autorisiert haben, sind sie angemeldet. Damit Sie jedoch das gesamte Angebot von Binance nutzen können, müssen Sie Ihre Identität verifizieren. Grund hierfür sind die geltenden KYC (Know Your Customer) Regeln. Die Identifizierung funktioniert unter Angabe Ihrer persönlichen Daten und durch ein Foto Ihres Personalausweises oder Reisepasses und eines Selfies.

 

So funktioniert der Handel und die Verwahrung bei Binance und diese Zahlungsmöglichkeiten haben Sie

Sie können entweder direkt mit Ihrer Kreditkarte Kryptowährungen erwerben oder vorher Ihr Guthaben bei Binance mit einer SEPA-Überweisung oder der Kreditkarte aufladen. Außerdem ist die Einzahlung von Kryptowährungen, die Sie auf anderen Börsen oder Wallets lagern, möglich. Bei Zahlungen mit Kreditkarte haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, einen Sparplan einzurichten. Hierbei können Sie zwischen einer täglichen, wöchentlichen, einer zweiwöchigen oder monatlichen Zahlungsweise auswählen. Sofern Sie den einfachen Kauf starten, führen Sie ihre Transaktionen sofort ohne Setzen eines Limits durch. Zusätzlich können Sie für jede einzelne Kryptowährung den sogenannten Spotmarkt öffnen und in diesem ein Limit einstellen.

Die von Ihnen erworbenen Kryptowährungen werden auf Binance in einer Wallet verwahrt. Laut Binance handelt es sich bei den Wallets überwiegend um sogenannte Cold Wallets, die offline aufbewahrt werden.

 

Welche Entgelte fallen beim Handel auf Binance an

Binance stellt die anfallenden Gebühren transparent dar und wirbt mit besonders niedrigen Entgelten.

Folgende Gebühren fallen bei der jeweiligen Zahlungsvariante für die Euro-Einzahlung an:

Zahlungsvariante Kosten
SEPA-Überweisung 1,00 Euro
Kreditkarte 1,80 Prozent des Transaktionsvolumens

Binance erhebt für den Kauf von Kryptowährungen 0,10 % Gebühren. Bei der Zahlung der Transaktionsgebühren mittels Binance Coin (BNB) erhalten Sie zusätzlich einen Rabatt von 25 Prozent auf die Transaktionsgebühr.

  • Zusammenfassend zahlen Sie für einen Bitcoin-Kauf in Höhe von 100,00 Euro mit Kreditkarte insgesamt 1,90 Euro.

Bezüglich der Transaktion von Kryptowährungen auf andere Wallets oder Auszahlungen von Euro-Beständen, existiert seitens Binance kein transparentes Preis- und Leistungsverzeichnis. Binance beschreibt sich selbst als Unternehmen, das deutlich geringere Gebühren für die Transaktion von Kryptowährungen und die Auszahlung von Euro-Beständen erhebt als andere Börsen. Die Kosten bei Binance würden zwischen einem und 15 US-Dollar liegen.

Vorsicht: Da durch fehlende Regularien Binance im vergangenen Jahr bereits SEPA-Zahlungen für deutsche Nutzer gesperrt hatte, konnten einige Nutzerinnen und Nutzer keine Euro-Bestände mehr ein- und auszahlen.

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Fazit

Da Binance als größter Krypto-Handelsplatz ein einzigartiges Angebot an hunderten Kryptowährungen bereitstellt und viele anderen Funktionen bietet, ist die Börse vor allem für erfahrene Kryptoinvestoren geeignet. Besonders das Investment in eher kleinere, noch aufstrebende Projekte ist bei Binance möglich. Außerdem sind die anfallenden Gebühren im branchenvergleich als sehr günstig einzuordnen. Sollten Sie bereits Erfahrungen mit dem Kryptohandel haben und der Begriff Cold-Wallet kein Fremdwort für Sie sein, ist Binance ein sehr empfehlenswerter Handelsplatz, sofern Sie Ihre Vermögenswerte nach dem Handel nicht auf der Börse lagern. Folglich profitieren Sie von günstigen Handelsgebühren, einer breiten Produktpalette und schaffen sich Sicherheit, indem Sie Ihre Vermögenswerte eigenständig verwahren.

Für Neulinge wirkt Binance jedoch auf den ersten Blick sehr überladen und kompliziert. Außerdem ist die Webseite nicht auf Deutsch verfügbar. Daher empfehlen wir für den Einstieg in den Kryptohandel zuerst die deutschen Handelsplätze BSDEX und Bison, die wir Ihnen bereits vorgestellt haben.

Zwar ist bei Binance noch kein Nutzer durch einen Hack zu Schaden gekommen, trotzdem ist der Hauptsitz des Unternehmens nicht bekannt und keine gesetzliche Einlagensicherung oder eine lückenlose Regulatorik gewährleistet.

 

Alternativen zu Binance

Es gibt einige interessante Alternativen aus Deutschland, welche in Deutschland reguliert sind und deshalb möglicherweise sicherer erscheinen. Beispielsweise bietet die Bison-App und BSDEX eine Einlagensicherung auf dem Verrechnungskonto. Zwar ist der Umfang der angebotenen Kryptowährungen deutlich kleiner als bei den großen Konkurrenten aus dem Ausland, die beliebtesten Währungen sind jedoch handelbar. Lediglich auf Exoten und kleinere, unbekannte Kryptos müssen Sie verzichten.

Bison-App der Börse Stuttgart mit Bonusaktion

  • Sonderaktion für Neukunden: 20 Euro in Bitcoin geschenkt
  • gesetzlichen Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Person für Eurobestände
  • sichere Verwahrung der Kryptobestände mittels eines mehrstufigen Sicherheitskonzeptes
  • Kauf und Verkauf von Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Chainlink (LINK), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Ripple (XRP) und Uniswap (UNI)
  • Zugriff per App vom Smartphone oder über die Webseite von Bison
  • Einrichtung von Sparplänen ohne Mindestbetrag möglich
  • keine Entgelte pro Order, lediglich ein Spread in Höhe von 0,75 Prozent fällt an
  • Handel ist nur in Euro möglich und somit können keine Kryptowährungen untereinander gehandelt werden

Börse Stuttgart Digital Exchange (BSDEX)

  • gesetzlichen Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Person für Eurobestände
  • sichere Verwahrung der Kryptobestände mittels eines mehrstufigen Sicherheitskonzeptes
  • Kauf und Verkauf von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Ripple (XRP) und Bitcoin Cash (BCH)
  • Zugriff per App vom Smartphone oder über die Webseite von BSDEX
  • Order-Kosten von maximal 0,35 %, je nach Ordertyp
  • keine Einrichtung von Sparplänen möglich
  • Handel ist nur in Euro möglich und somit können keine Kryptowährungen untereinander gehandelt werden
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Über den Autor Timo Kohlhaase
seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte Timo Kohlhaase bei der Kasseler Sparkasse. Aktuell ist er dort als Kundenberater im Privatkundengeschäft tätig. Nebenberuflich hat er sich stets weitergebildet und daher folgte der Abschluss zum Bankfachwirt an der Frankfurt School of Finance and Management und danach der Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der PFH Göttingen. Durch sein Interesse an dem Wandel der Finanzwirtschaft und den Auswirkungen der Blockchain-Technologie eignete sich Timo Kohlhaase unter anderem mittels der Blockchain Masterclass des Frankfurt School Blockchain Centers umfassende Kenntnisse in diesem Bereich an. Zudem behandelte er die Thematik in seiner Bachelor-Thesis und engagiert sich ehrenamtlich bei der Digital Euro Association. Als Experte unterstützt Timo Kohlhaase seit März 2022 Biallo für die genannten Themenkomplexe.
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