Auf einen Blick
  • Für die Teilnahme an der Blockchain-Welt benötigen Sie eine sogenannte Wallet.

  • Die Wallet wird auch als digitale Geldbörse bezeichnet, da sie Ihnen den Zugang zu Ihren Kryptowährungen ermöglicht. Dabei gibt es verschiedene Wallet-Arten.

  • Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, was eine Wallet ist und wie Kryptoverwährungen funktionieren.

  • Außerdem erfahren Sie, wofür Sie eine Hot-Wallet benötigen und wann eine Cold-Wallet sinnvoll ist.

Die Voraussetzung für die Teilnahme am Blockchain-Netzwerk ist eine Wallet. Nur mit dieser Wallet können Sie Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Polygon verwahren, empfangen und versenden. Außerdem wird eine Wallet für verschiedene Anwendungen und Funktionen innerhalb der Blockchain-Welt benötigt. Hierzu zählt zum Beispiel der Kauf von NFT’s über den Handelsplatz OpenSea.

 

Was ist eine Krypto-Wallet?

Während Sie Ihr Bargeld physisch in Ihrem Portemonnaie oder Ihrer Spardose aufbewahren, existieren Kryptowährungen nur virtuell und können daher nur digital in einer sogenannten Wallet verwahrt werden. Eine Krypto-Wallet ist die digitale Geldbörse, durch die Sie den Zugang zu Ihren Kryptowährungen erhalten. Dabei denken die meisten Nutzerinnen und Nutzer, dass die Kryptowährungen direkt in der Wallet gespeichert werden. Das ist falsch: Die Wallet speichert lediglich die Informationen darüber, wo sich Ihre Kryptowährungen auf der Blockchain befinden. Außerdem lassen sich nicht in jeder Wallet auch alle Kryptowerte verwahren. Die MetaMask-Wallet unterstützt beispielsweise nur ethereumbasierte Kryptowährungen.

Zinshammer aus Schweden

1,60 Prozent pro Jahr für zweijähriges Festgeld – die schwedische Klarna packt den Zinshammer aus und hat die Festgeldzinsen bei allen Laufzeiten deutlich angehoben. Damit belegen die Schweden bei Laufzeiten bis zwei Jahren mit Abstand die Spitzenplätze im Biallo-Festgeld-Vergleich. Je nach Antrag – ob mobil oder Desktop – sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde jeweils erstklassig über die schwedische oder deutsche Einlagensicherung geschützt.  Jetzt Festgeldkonto eröffnen!
Anzeige
 

Wie funktioniert eine Wallet für Kryptowährungen?

Krypto-Wallets funktionieren mittels eines kryptographischen Schlüsselpaares. Sobald Sie eine Wallet einrichten, werden automatisch ein privater Schlüssel (Private Key) und ein öffentlicher Schlüssel (Public Key) erstellt.

Ihre Wallet benutzt den Private Key, um Transaktionen zu signieren (unterzeichnen), damit Sie Kryptowerte versenden können. Daher darf, wie der Name bereits andeutet, der Private Key keinesfalls an Dritte weitergegeben werden. Jeder, der Zugriff auf den Private Key hat, besitzt gleichzeitig auch Zugang zu Ihren Vermögenswerten. Daher verwahren Sie den Private Key am besten offline an einem sicheren Ort. Alternativ zum Private Key erhalten Sie von einigen Wallet-Anbietern wie MetaMask einen sogenannte Secret Recovery Phrase. Diesen Sicherheitsschlüssel sollten Sie ebenfalls offline verwahren und nicht weitergeben.

Wozu dient der Public Key?

Der Public Key wird zwar aus dem Private Key generiert, jedoch ist diese Ableitung eine Einbahnstraße. Folglich dürfen Sie Ihren Public Key weitergeben, da für Dritte keine Möglichkeit besteht, den Private Key abzuleiten. Eine Weitergabe des Public Keys ist zum Beispiel für das Empfangen von Bitcoin nicht notwendig, da eine weitere Sicherheit eingebaut wurde. Ihre Wallet generiert mittels des Public Keys eine Wallet-Adresse, die vergleichbar mit der IBAN ist und an jeden, der Ihnen Geld senden möchte, weitergeben werden kann. Das Bitcoin-Netzwerk prüft bei jeder Bitcoin-Transaktion anhand des Public Keys des Senders, ob die mit dem Private Key signierte Transaktion schlüssig ist und der Sender der rechtmäßige Eigentümer der zu versendenden Bitcoins ist.

Zusammenfassend lässt sich das Zusammenspiel von Privat Key und Public Key bildlich wie folgt vereinfachen. Der Public Key ist wie ein Sparschwein an der Kasse eines Restaurants, dass das Bitcoin-Netzwerk repräsentiert, und der Private Key der Sparschweinschlüssel. Jeder im Restaurant kann sehen, wo sich dieses Sparschwein befindet und hat die Möglichkeit, Geld in dieses Sparschwein zu werfen. Das Sparschwein lässt sich allerdings nur mit dem Sparschweinschlüssel öffnen. Jedem ist bekannt, dass der rechtmäßige Eigentümer des Sparschweinschlüssels der Restaurantbesitzer ist.

Für Groß und Klein: Höchste Sicherheit und attraktive Zinsen

Sie sind in puncto Geldanlage wenig börsenaffin, eher der sicherheitsbewusste Mensch? Dann hat die niederländische Yapi Kredi Bank für Ihr Erspartes die ideale Lösung: das Euro-Plus Festgeldkonto mit bis zu 1,60 Prozent Zinsen, das Sie auch für Ihren Nachwuchs als Kindersparkonto eröffnen können.  Mehr erfahren
Anzeige
 

Welche Wallet-Arten gibt es?

Es gibt nicht die eine Krypto-Wallet, sondern verschiedene Ausprägungsformen. Dabei wird grundsätzlich zwischen Hot-und Cold-Wallets unterschieden. MetaMask ist etwa eine Hot-Wallet, da Sie online auf diese Wallet zugreifen. Im Gegensatz dazu existieren Cold-Wallets zum Beispiel als USB-Sticks nur offline. Während Hot-Wallets in der Regel kostenlos, relativ simpel aufgebaut und leicht zu bedienen sind, ist die Nutzung einer Cold-Wallet meistens mit Kosten verbunden und der Umgang für Neulinge zu Beginn etwas schwieriger.

Hot-Wallets

  • Börsen-Wallet bei einer Kryptobörse
  • Mobile-Wallets als App auf dem Smartphone
  • Desktop-oder Software-Wallets als Programm oder Browsererweiterung auf dem Computer

Cold Wallets

  • Hardware-Wallets in Form eines USB-Sticks
  • Paper-Wallets mittels Ausdruck und Speicherung der Keys auf Papier

Die Kryptowährungen, die Sie regelmäßig versenden, handeln oder empfangen wollen, lagern Sie am besten auf einer Hot-Wallet. Damit sind Sie flexibel und handlungsschnell. Für Ihr Kryptovermögen, das Sie “hodln” (lange halten) wollen, oder bereits hohes Kryptoguthaben, nutzen Sie am besten eine Cold-Wallet. Die Cold-Wallet bietet das höchste Maß an Sicherheit, da Sie somit eigenverantwortlich und offline Ihre Vermögenswerte verwahren.

 

Unsere Anleitungen zum Thema Crypto-Wallet

Auf biallo.de finden Sie nützliche Anleitungen zum Thema Krypto-Wallet:

In einem weiteren interessanten Artikel auf biallo.de räumen wir mit allen wichtigen Fakten und Mythen rund um Bitcoin auf. Wenn Sie sich für Kryptowährungen interessieren und keine Finanzthemen verpassen möchten, dann sollten Sie unseren kostenlosen Newsletter bestellen.

Teilen:
Über den Autor Timo Kohlhaase
seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte Timo Kohlhaase bei der Kasseler Sparkasse. Aktuell ist er dort als Kundenberater im Privatkundengeschäft tätig. Nebenberuflich hat er sich stets weitergebildet und daher folgte der Abschluss zum Bankfachwirt an der Frankfurt School of Finance and Management und danach der Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der PFH Göttingen. Durch sein Interesse an dem Wandel der Finanzwirtschaft und den Auswirkungen der Blockchain-Technologie eignete sich Timo Kohlhaase unter anderem mittels der Blockchain Masterclass des Frankfurt School Blockchain Centers umfassende Kenntnisse in diesem Bereich an. Zudem behandelte er die Thematik in seiner Bachelor-Thesis und engagiert sich ehrenamtlich bei der Digital Euro Association. Als Experte unterstützt Timo Kohlhaase seit März 2022 Biallo für die genannten Themenkomplexe.
Beliebte Artikel