Auf einen Blick
  • Immer mehr Bauherren und Projektentwickler versuchen, umweltschädliches Co2 einzusparen.

  • Das Revitalisierungsprojekt "Cocoon" in Düsseldorf ist ein Beispiel für den ressourcenschonenden Umbau einer Bestandsimmobilie: Aus alten, leerstehenden Büros werden innovative, nachhaltige Wohnungen.
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„Umbau statt Abriss“. Unter diesem Motto versuchen immer mehr Architekten, Projektentwickler und Bauherren umweltschädliches CO2 einzusparen. Damit die alten Immobilien neue Mieter finden, müssen die Grundrisse jedoch oft gänzlich neugestaltet werden. Dass dies erfolgreich geht, dafür gibt es in der Düsseldorfer Innenstadt ein aktuelles Beispiel. Aus einem über drei Jahre leerstehendem Bürogebäude in der Nähe vom Zoopark entstehen 75 Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 75 und 352 Quadratmeter Wohnfläche sowie zehn preisgedämpfte Mietwohnungen auf einer Gesamtfläche von 8.000 Quadratmetern.

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Wohnprojekt "Cocoon" in Düsseldorf

Doch diese zehn Wohnungen sind wohl eher so eine Art Feigenblatt. Denn die übrigen Eigentumswohnungen in diesem Wohnprojekt mit dem Namen „Cocoon“  werden zu Preisen ab 7.000 je Quadratmeter verkauft, der Durchschnittspreis liegt sogar bei 10.000 Euro. Das hält die Interessenten aber scheinbar nicht ab. Mehr als ein Drittel soll bereits verkauft sein. In der fünften, obersten Etage entstehen Penthouse-Wohnungen in Holzrahmenbauweise, die zu den teuersten im gesamten Gebäude gehören. Nur zwei sind noch nicht verkauft. Und im Erdgeschoss gibt es eine größere Gewerbeeinheit, voraussichtlich für einen Biomarkt. Zudem ist ein Studio aus dem Bereich Gesundheit und Sport geplant. Im ersten Quartal des nächsten Jahres soll alles bezugsfertig sein.

„Neu zu bauen, wäre einfacher und billiger gewesen, aber bestimmt nicht nachhaltiger,“ sagt Architekt Peter Strothmann vom Büro MSP in Dortmund. Er schätzt, dass durch den Umbau rund 7.000 Tonnen an CO2 eingespart werden. Man muss wissen: Das Gebäude, in dem zuvor ein Versicherer saß, ist erst vor 30 Jahren gebaut worden. Cocoon wird nach dem Energiestandard KfW 55 errichtet. Das bedeutet: Dieses Gebäude erfordert nur 55 Prozent der Energie eines vergleichbaren Hauses. Den Namen Cocoon hat man deswegen gegeben, weil sich das drei Jahre leerstehende Bürogebäude quasi von der Raupe zum strahlenden Schmetterling verwandeln soll. In der Nacht strahlen dutzende künstliche Schmetterlinge und erleuchten die Baustelle.

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