

- Basiszins: 2,10%
- Aktionszins: 3,35% - gültig bis 14.05.2025


- Basiszins: 1,00%
- Aktionszins: 3,25% - gültig bis 14.05.2025


- Basiszins: 1,35%
- Aktionszins: 3,15% - gültig bis 14.05.2025
Viermal hat die Europäische Zentralbank (EZB) 2024 ihre Leitzinsen gesenkt. Noch immer erhalten die Banken aber 3,00 Prozent für kurzfristige Einlagen bei der EZB. Dabei geben zahlreiche Regionalbanken kaum noch etwas davon als Sparzins an ihre Kunden weiter. Besonders knausrig beim Tagesgeld zeigen sich die deutschen Sparkassen.
Nach Informationen von biallo.de zahlten die rund 300 deutschen Sparkassen am 11. Dezember 2024 im Schnitt 0,65 Prozent Jahreszinsen aufs Tagesgeld. Um den Jahreswechsel ist der Zins jetzt noch einmal auf 0,61 Prozent (Stand 22. Januar 2025) gesunken. Etwas besser sieht es bei den Genossenschaftsbanken aus, zu denen die Volks- und Raiffeisenbanken gehören. Hier gibt es immerhin noch 0,68 Prozent.
Von den den jüngsten Zinssenkungen dürften zahlreiche Bankkunden betroffen sein. So hat mit der Hamburger Sparkasse (Haspa) zum Beispiel die größte deutsche Sparkasse – nach Bilanzsumme 2023 – ihre Tagesgeldzinsen von 1,00 auf 0,75 Prozent gesenkt. Bei der größten Genossenschaftsbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank) ging es von 1,25 auf 1,00 Prozent nach unten.
Noch sparsamer zeigt sich etwa die siebtgrößte deutsche Sparkasse (Pforzheim Calw), die statt 0,35 jetzt nur noch 0,25 Prozent bezahlt. Schlusslicht unter den großen Regionalbanken bleibt aber weiterhin die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, bei der es weiterhin nur 0,20 Prozent aufs Tagesgeld gibt.
Bei den regionalen Banken gibt es aber nicht nur schlechte Zinsen. Das beweist zum Beispiel die Sparkasse Stade-Altes Land, die ihren Kunden auf bis zu 50.000 Euro noch 2,10 Prozent Tagesgeldzinsen zahlt.
Noch höhere Zinsen gibt es unter anderem bei Meine Bank, der Online-Marke der Raiffeisenbank im Hochtaunus. Hier bekommen neue Kunden für vier Monate garantiere 3,05 Prozent. Bestandskunden erhalten immerhin noch 1,70 Prozent. Beachtliche 2,75 Prozent zahlt auch die zur Frankfurter Sparkasse gehörige 1822direkt. Nach vier Monaten sinkt der Zins hier aber auf das Bestandskunden-Niveau von derzeit nur 0,60 Prozent.
Einen Überblick über die Zinsen der deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken finden Sie in unseren aktuellen Ratgebern:
Hintergrund: Das Verbraucherportal biallo.de hat am 11. Dezember 2024, also vor dem letzten EZB-Zinsentscheid, sowie am 22. Januar 2024 die Tagesgeldzinsen von deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken ermittelt. Ausgewertet wurden alle Zinssätze, die die Banken selbst online angaben, die für einen Anlagebetrag von 10.000 Euro gelten und die höher als 0,00 Prozent waren. Die Durchschnittswerte bezogen sich damit zuletzt auf 282 Angebote von Sparkassen und 327 von Genossenschaftsbanken.