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Vorsicht bei der Urlaubsplanung: Betrüger locken Reisende derzeit mit gefälschten Webseiten für Vignetten und Mautgebühren in die Falle. Ein unbedachter Klick kann Sie durch manipulierte Zahlungsseiten schnell über 1.000 Euro kosten. Erfahren Sie hier, wie Sie die offiziellen Portale erkennen und sich vor der fiesen Abzocke schützen.
Planen Sie gerade Ihren nächsten Roadtrip oder die Fahrt in den Winterurlaub? Viele von Ihnen kaufen die benötigte Vignette oder bezahlen die Streckenmaut heute bequem von der Couch aus. Das spart Zeit an der Grenze, birgt aber auch Risiken.
Kriminelle nutzen die Vorfreude auf den Urlaub schamlos aus. Sie erstellen gefälschte Internetseiten, die den offiziellen Portalen täuschend ähnlich sehen.
Die Masche ist so simpel wie effektiv: Betrüger schalten Anzeigen bei Suchmaschinen. Diese erscheinen ganz oben in den Ergebnissen, noch vor den echten Anbietern. Die Farben, Logos und das Design wirken absolut seriös. Oft unterscheidet sich die Webadresse nur durch einen einzigen Buchstaben vom Original.
So landeten Reisende statt auf der offiziellen Seite der österreichischen ASFINAG schon auf Webseiten, auf denen "ASFINAGS" stand. Ein Buchstabe zu viel und Sie sind im Netz der Betrüger gelandet. Wenn Sie dort Ihre Daten eingeben, verlieren Sie nicht nur Geld, sondern geben auch sensible Kreditkartendaten preis. Prüfen Sie daher die URL in der Adresszeile Ihres Browsers immer ganz genau und klicken Sie nicht das erstbeste Suchergebnis an.
Besondere Vorsicht ist bei der Freigabe der Zahlung geboten. Kontrollieren Sie den Betrag und die Währung in Ihrer Banking-App oder auf dem TAN-Gerät doppelt. Ein kleiner Fehler kann hier extreme Folgen haben.
Es gab Fälle, in denen Reisende statt 12,40 Euro plötzlich 1.240 Euro autorisierten, weil ein Komma verschoben war. Oft nutzen Betrüger auch fremde Währungen, um den hohen Preis zu verschleiern. Denken Sie daran: Wenn Sie eine Zahlung per Zwei-Faktor-Authentifizierung (zum Beispiel per App-Bestätigung) freigeben, ist es fast unmöglich, das Geld zurückzuholen.
Tipp: Wussten Sie, dass es kostenlose Kreditkarten, aber auch Kreditkarten mit Reiserücktrittsversicherungen gibt? Finden Sie mit unserem Ratgeber heraus, welche Kreditkarte am besten zu Ihnen passt.
Wenn Sie durch Polen reisen, sollten Sie ebenfalls wachsam sein. Zwar zahlen Pkws auf staatlichen Autobahnen seit Mitte 2023 keine Maut mehr, für private Abschnitte werden jedoch Gebühren fällig.
Besitzen Sie ein schweres Wohnmobil über 3,5 Tonnen? Dann müssen Sie auch auf staatlichen Autobahnen Maut zahlen und das elektronische e-TOLL-System nutzen. Hier warnen Behörden aktuell vor gefälschten SMS. Diese Nachrichten fordern Sie zur Zahlung auf und führen direkt auf Betrugsseiten. Ignorieren Sie solche SMS grundsätzlich.
Um sicherzugehen, sollten Sie nur bei offiziellen Stellen oder namhaften Automobilclubs buchen. Hier sind einige vertrauenswürdige Anlaufstellen:
Passend zum Thema Finanzen im Urlaub: Lesen Sie auch unseren Artikel zum Thema Kreditkarten im Ausland, damit Sie vor Ort keine bösen Überraschungen bei den Gebühren erleben. Außerdem sollten Sie sich unseren Fakeshop-Ratgeber durchlesen, damit Sie wissen, wie Sie gefälschte Webseiten entlarven können.

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DeutschlandHaben Sie bereits Erfahrungen mit zweifelhaften Webseiten beim Vignettenkauf gemacht oder sind Sie sogar schon einmal auf einen Betrug hereingefallen? Teilen Sie Ihre Erlebnisse mit uns! Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an redaktion@biallo.de.
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