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EstlandAuf einen Blick
Rund 2.500 Euro: So viel Ertrag hätte eine typische fünfjährige Zinstreppe für Festgeld in den vergangenen Jahren bei einer Anlage von 50.000 Euro ohne Zinseszinsen abgeworfen. Das zeigt eine aktuelle Berechnung von biallo.de. Hier erfahren Sie, warum das ein guter Wert ist, warum heute noch deutlich mehr drin ist – und warum sich diese Variante jetzt besonders lohnt.
Im Durchschnitt entspricht der Ertrag einer jährlichen Verzinsung von gerade mal rund einem Prozent. Das wirkt aus heutiger Sicht wenig, wo schon für einjähriges Festgeld mit guter Einlagensicherung bis zu 2,80 Prozent möglich sind (Hoistspar), mit deutscher Einlagensicherung immerhin 2,70 Prozent.
Allerdings wäre die Zinstreppe, deren Erträge wir heute kennen, zur Zeit der Nullzinsphase gestartet. Anfang 2022 erreichten die marktüblichen Zinsen laut Biallo-Index bei keiner einzigen Laufzeit auch nur ein halbes Prozent. Im Zuge der regelmäßigen Wiederanlage wären die schlecht verzinsten Produkte nur nach und nach durch bessere Angebote ersetzt worden.
Wer sein Geld seit 2022 einfach jedes Jahr erneut in ein einjähriges Festgeld investiert hätte, würde bis Ende 2026 rund 3.700 statt nur rund 2.500 Euro verdienen. Allerdings liefert die Festgeldtreppe ab 2026 mehr Ertrag:
Der Blick auf die jährlichen Erträge zeigt: In Zeiten sinkender Zinsen schneidet die Zinstreppe besser ab als die regelmäßige Wiederanlage des vollen Betrags. Noch besser wäre in dem Fall, würde man das Guthaben vollständig mit einer langen Laufzeit anlegen.
Allerdings geht dann erstens die Flexibilität verloren. Zweitens lässt sich die Zinsentwicklung schwer vorhersehen. Bei steigenden Zinsen wäre diese Variante nämlich die schlechteste: Wer die 50.000 Euro 2022 über fünf Jahre zu üblichen Zinsen angelegt hätte, würde bis Ende des Jahres gerade mal 750 Euro bekommen.
Für 2026 dürfte die Zinstreppe die beste Anlage-Variante beim Festgeld sein. Dafür spricht unter anderem, dass die Spitzen-Zinsen für alle Laufzeiten gerade stattlich sind. Bei fünf Jahren sind sogar bei deutschen Banken drei Prozent möglich (Volkswagen Bank). Außerdem ist die weitere Zinsentwicklung gerade besonders schwer abzusehen. Die Europäische Zentralbank wollte sich zuletzt nicht festlegen, ob sie die Leitzinsen künftig eher erhöht oder senkt. Bei langen Festgeldlaufzeiten entscheiden ohnehin vor allem die Zinsen an den Kapitalmärkten. Auch hier ist eine seriöse Prognose über mehrere Jahre nicht möglich.
Die Kombination verschiedener Laufzeiten sichert Sparende gleichermaßen gegen sinkende Zinsen als auch gegen eine steigende Inflation ab. Und sie kombiniert dabei vergleichsweise hohe Zinsen mit einem hohen Maß an Flexibilität.
Die vollständigen Rechenbeispiele mit den historischen Zinssätzen und alles, was sonst zum Thema wichtig ist, finden Sie in unserem Beitrag zur Treppenstrategie.

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