Vermögensaufbau

Kostenloser ETF-Sparplan: Die besten Anbieter im Vergleich

Andreas Jalsovec
Redakteur
Aktualisiert am: 13.02.2026

Auf einen Blick

  • Über einen ETF-Sparplan können Anlegerinnen und Anleger schon mit kleinen Beträgen langfristig ein Vermögen aufbauen.
  • Neben dem passenden Indexfonds kommt es dabei vor allem auf niedrige Gebühren an. Viele Banken und Brokern bieten kostenlose ETF-Sparpläne.
  • Biallo.de hat Anzahl und Bedingungen für kostenlose ETF-Sparpläne bei 21 Banken und Brokern verglichen. 
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ETF-Sparpläne ohne Ordergebühr boomen. Doch nicht jedes Gratis-Angebot ist dauerhaft kostenlos. Unser großer Vergleich von 21 Anbietern zeigt, wo Anleger wirklich sparen.

Fast alle Banken und Broker bieten ihren Kundinnen und Kunden mittlerweile die Möglichkeit, ETFs zu kaufen, zu verkaufen oder zu besparen. Über Sparpläne lässt sich so mit kleinen Beträgen Schritt für Schritt Vermögen aufbauen. 

Bei einigen Online- oder Neobrokern bekommt man solche ETF-Sparpläne dauerhaft kostenlos. Andere bieten eine begrenzte Anzahl an Sparplänen kostenfrei an – oft aber nur für eine bestimmte Zeit. Für Anlegerinnen und Anleger lohnt sich der kostenlose ETF-Kauf in jedem Fall: Denn je geringer die Kosten beim Erwerb von ETFs sind, desto höher ist der Ertrag beim Sparen. 

Biallo.de hat Anzahl und Bedingungen kostenloser ETF-Sparpläne bei 21 Banken und Brokern verglichen. Das Ergebnis finden Sie in der Tabelle unten. Wir sagen Ihnen außerdem, wo Sie die besten Angebote finden, welche Kosten auch bei einem "kostenlosen" ETF-Sparplan anfallen – und worauf Sie bei der Auswahl des Sparplans achten sollten.

Was ist ein kostenloser ETF-Sparplan? 

Mit einem ETF-Sparplan kaufen Anleger regelmäßig – meist monatlich – Anteile eines börsennotierten Indexfonds (englisch: Exchange Traded Fund, ETF). Der Kauf erfolgt dabei über die Börse. Hierfür berechnet die Bank im Normalfall eine Ordergebühr – das sogenannte Ausführungsentgelt. 

Bei kostenlosen ETF-Sparplänen erwerben Anlegerinnen und Anleger die ETF-Anteile ohne Entgelt, also ohne etwas für den monatlichen Kauf zu zahlen. Vor allem Direktbanken und Neobroker bieten eine große Auswahl an solchen kostenlosen ETF-Sparplänen an. 

Möglich ist das etwa, weil Banken und Broker eine Provision erhalten, wenn sie Kundenaufträge an einen bestimmten Handelsplatz weiterleiten. Oft übernehmen auch die ETF-Anbieter die Ausführungsgebühr, um ihre Fonds attraktiver zu machen. Unsere Tabelle gibt einen Überblick über Anzahl und Bedingungen kostenloser ETF-Sparpläne bei 21 Banken und Brokern.  

Das bieten Banken und Broker bei ETF-Sparplänen:

Bank oder Broker
Kosten Depotführung
Anzahl Sparpläne/
davon kostenlos1
Mindestsparrate
Reguläres Orderentgelt ETF-Sparplan
Bei diesen Anbietern sind alle ETF-Sparpläne dauerhaft kostenlos
Consorsbankkostenlos1720 / 1720

10 Euro

dauerhaft kostenlos
Fidelitykostenlos ab 20.000 Euro Depotvolumen21309 / 1309

25 Euro

dauerhaft kostenlos
Finanzen.net Zerokostenlos 1899 / 1899

1 Euro

dauerhaft kostenlos
Flatexkostenlos2128 / 2128

25 Euro

dauerhaft kostenlos
INGkostenlos1209 / 1209

1 Euro

dauerhaft kostenlos
JustTradekostenlos177 / 177

25 Euro

dauerhaft kostenlos
Morgenfund19,90 Euro im Jahr³414 / 414

10 Euro

dauerhaft kostenlos
N26kostenlos2272 / 2272

1 Euro

dauerhaft kostenlos
Scalable Capitalkostenlos im Depot "free"3043 / 3043

1 Euro

dauerhaft kostenlos
Smartbroker+kostenlos2493 /2493

1 Euro

dauerhaft kostenlos
Trade Republickostenlos2972 / 2972

1 Euro

dauerhaft kostenlos
Traders Placekostenlos2123 / 2123

1 Euro

dauerhaft kostenlos
Trading 212kostenlos2967 / 2967

1 Euro

dauerhaft kostenlos
Bei diesen Anbietern ist ein Teil der ETF-Sparpläne kostenlos
1822direktkostenlos 1200 / 170

25 Euro4

1,50 % vom Anlagebetrag; mind. 1,50 Euro, max. 14,90 Euro
Comdirectkostenlos bei Sparplannutzung53000 /5766

1 Euro

1,50 % vom Anlagebetrag
Commerzbankkostenlos bei einer Order je Quartal7287 / 11

25 Euro

0,25 % des Anlagebetrags + 2,50 € pauschal
DKBkostenlos2000 / 515

25 Euro

1,50 Euro pro Sparplanausführung
Genobrokerkostenlos bei Sparplannutzung1500 / 386

10 Euro

0,95 € pro Ausführung
Hypo-Vereinsbankkostenlos800 / 7

25 Euro

1,50 Prozent vom Anlagebetrag
Maxbluekostenlos472 / 4728

25 Euro

1,25 % vom Anlagebetrag
S-Brokerkostenlos bei Sparplannutzung2227 / 922920 Euro1,25 % vom Anlagebetrag
1Zahlen gerundet, Aktions-ETFs teilweise befristet; 2sonst 0,25 % vom Depotwert, mind. 25 €, max. 45 € p.a.; ³plus Verwaltungsentgelt für ETFs ohne laufende Vertriebsprovision: 0,1 % des Bestands, max. 150 Euro p.a.;  4Aktions-ETFs mind. 50 Euro, max. 500 Euro ; 5mindestens eine Ausführung pro Quartal oder zwei Trades pro Quartal oder Führen eines Girokontos, für Neukunden 3 Jahre kostenlos; 6für Neukunden Sparplanausführung für ETFs 12 Monate lang kostenlos; 7sonst 0,175 % p.a aufs Depotvolumen, mind. 4,95 € im Quartal ; 8bis max. 250 Euro Sparrate kostenlos; 9bis max. 500 Euro Sparrate kostenlos; Quelle: eigene Recherche, Angaben der Anbieter, Stand: 11. Februar 2026

Welche Kosten fallen auch bei "kostenlosen" ETF-Sparplänen an? 

Dass sich ein ETF-Sparplan ohne Ausführungsentgelt besparen lässt, heißt nicht, dass der Erwerb komplett gebührenfrei ist. Denn zum einen zahlen Anlegerinnen und Anleger bei jedem ETF die laufenden Fondskosten. Sie fließen direkt an den ETF-Anbieter und liegen meist zwischen 0,1 und 0,5 Prozent im Jahr. Außerdem fällt beim Kauf über einen Handelsplatz auch immer ein Spread an, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Wird ein ETF viel gehandelt, ist dieser Unterschied jedoch gering. 

Wichtig: Für den späteren Verkauf der ETFs gilt die Befreiung von den Ordergebühren nicht. Dann berechnen die Broker meist ein reguläres Ausführungsentgelt wie bei einem Einmalkauf.

Biallo News

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Wo gibt es dauerhaft kostenlose ETF-Sparpläne? 

Bei kostenlosen ETF-Sparplänen lassen sich zwei Arten von Banken und Brokern unterscheiden: Solche, bei denen es alle ETF-Sparpläne (dauerhaft) kostenfrei gibt. Und solche, bei denen nur ein Teil der Sparpläne ohne Ausführungsentgelt zu haben ist – und oft nur für einen befristeten Zeitraum. 

Unsere Tabelle zeigt: Die größte Auswahl mit jeweils um die 3.000 dauerhaft kostenlosen ETF-Sparplänen bieten die beiden Neobroker Scalable Capital,Trade Republic  und Trading212.  Eine sehr große Auswahl mit jeweils mehr als 2.000 kostenlosen Sparplänen bieten auch Smartbroker+, N26, Flatex und Traders Place

Wer einen Anbieter sucht, bei dem es neben kostenlosen ETF-Sparplänen auch sämtliche andere Bankdienstleistungen gibt, ist bei der ING gut aufgehoben. Sie bietet gut 1.200 ETF-Sparpläne dauerhaft ohne Ordergebühr an. Zur Depoteröffnung gibt es das kostenlose ING-Tagesgesgeldkonto als Verrechnungskonto. Guthaben auf diesem "Extra-Konto" verzinst die ING derzeit in den ersten vier Monaten mit garantierten 2,75 Prozent pro Jahr (danach 0,75 Prozent pro Jahr variabel). Auch andere Depot-Anbieter bieten ihren Kunden eine Verzinsung nicht investierter Guthaben. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Ratgeber zu Zinsen bei Neobrokern:

Wo finden Anleger sonst noch kostenlose ETF-Sparpläne? 

Einige Banken und Broker bieten nur einen Teil Ihrer ETF-Sparpläne ohne Ordergebühr an. So finden Anlegerinnen und Anleger etwa beim S-Broker der Sparkassen mit mehr als 900 kostenlosen ETF-Sparplänen noch immer eine ansehnliche Auswahl. Die Direktbanken Comdirect und DKB bieten jeweils mehr als 500 Sparpläne kostenlos an.

Kundinnen und Kunden sollten aber darauf achten, ob es die ETFs auch dauerhaft kostenlos gibt oder ob es sich um Aktionsangebote handelt. Diese sind oft an bestimmte ETFs geknüpft, die von der jeweiligen Fondsgesellschaft gesponsert werden. ETF-Sparer müssen dann aufpassen, wie lange die Aktion läuft oder ob sie unbefristet ist. So sind etwa die kostenlosen Aktions-ETFs bei der DKB oder dem Genobroker bis 31. Dezember 2026 befristet. Ähnliche Einschränkungen gibt es häufig auch bei anderen Anbietern.

Anlegerinnen und Anleger sollten daher vor der Auswahl des Sparplans, aber auch während der Laufzeit prüfen, ob die Aktion für den gewählten ETF nach wie vor gültig ist oder vorzeitig beendet wurde – und dann doch Ordergebühren anfallen. 

Die Gebührenstruktur für Sparpläne ist dabei von Anbieter zu Anbieter verschieden (siehe Tabelle). Manche Geldhäuser wie die DKB berechnen für die reguläre Sparplan-Ausführung pauschal 1,50 Euro. Andere wiederum erheben prozentuale Gebühren in Abhängigkeit von der Orderhöhe. So verlangen Maxblue und S-Broker 1,25 Prozent vom Anlagebetrag. 

Worauf sollten Anleger bei kostenlosen ETF-Sparplänen noch achten? 

Gerade bei Anbietern, die nur eine begrenzte Anzahl an kostenlosen ETFs anbieten, sollten Anlegerinnen und Anleger genau hinschauen: Welche ETFs gibt es kostenlos und vor allem: Ist auch derjenige dabei, den man gerne hätte? Wer etwa langfristig über einen ETF-Sparplan Vermögen aufbauen will, sollte das am besten mit einem Welt-ETF auf Indizes wie den MSCI World, den MSCI All Country World oder den FTSE All World tun. 

Nicht immer jedoch gibt es solche Basis-ETFs auch kostenlos. Die angebotenen Aktions-ETFs sind häufig Themen-ETFs, die bestimmte Branchen, Regionen oder Trends abbilden. Sie sind daher oft eher Ergänzungen zu einem Welt-ETF. Anleger sollten deshalb stets überlegen, ob solche ETFs für sie geeignet sind: Nicht jeder kostenlose ETF ist für das eigene Portfolio auch sinnvoll. 

Wo es Welt-ETFs tatsächlich kostenlos gibt, lohnt sich außerdem ein Blick auf die Performance und die Kosten des Fonds. Denn mitunter finden sich bei den kostenlosen ETF-Sparplänen Welt-ETFs mit vergleichsweise laufenden hohen Kosten. Je nach Sparrate kann es sich dann lohnen, langfristig einen ETF zu besparen, für den zwar ein Ausführungsentgelt anfällt – der aber bei den laufenden Kosten deutlich günstiger ist. 

Welche Rolle spielen die Depotkosten? 

Auch die Depotkosten sollten Anlegerinnen und Anleger berücksichtigen. Dabei handelt es sich um alle Gebühren, die für die Bereitstellung, Führung und Verwaltung des Wertpapierdepots anfallen. Die Konkurrenz zwischen den einzelnen Banken bei den Depots ist mittlerweile jedoch groß. Das verdeutlicht auch unsere Tabelle: Fast alle Anbieter bieten die Depotführung kostenlos an.

Allerdings gilt das bei einigen nur unter Bedingungen. So ist bei mehreren Anbietern die Nutzung eines Sparplans Voraussetzung für das kostenlose Depot. Andere verlangen ein Mindestdepotvolumen. Manche Banken oder Broker haben verschiedene Depot-Modelle. Kostenlos ist dann in der Regel ein bestimmtes Depot. Bei Scalable etwa ist es das Depotmodell "free". 

In unserem Depotvergleich finden Sie alle Konditionen zu guten Wertpapierdepots übersichtlich und immer aktuell aufgelistet: 

Über den Redakteur Andreas Jalsovec

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Hat als Redakteur in mehreren (Wirtschafts-) Redaktionen gearbeitet – unter anderem beim Anlegermagazin Börse Online, bei der Münchner Abendzeitung, der Schwäbischen Zeitung und der Nachrichtenagentur epd. Der promovierte Ökonom schreibt vor allem über Anleger- und Verbraucherthemen. Vor seinem Wechsel zu Biallo.de war er für die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung tätig.

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