So vermeiden Sie Negativzinsen

Enteignung der Sparer So vermeiden Sie Negativzinsen

Horst Biallo
von Horst Biallo Max GeißlerManfred Fischer
06.09.2017
Auf einen Blick
  • Seit Juni 2014 erhebt die Europäische Zentralbank einen negativen Einlagezins. Ziel: Banken und Sparkassen sollen Geld nicht schlummern lassen, sondern mit Krediten die Wirtschaft ankurbeln.

  • Immer mehr Geldhäuser geben die Negativzinsen an Kunden weiter. Betroffen sind nicht nur institutionelle Anleger, sondern auch Privatkunden mit Einlagen in einer Höhe ab 100.000 Euro.

  • Für Sparer, die Negativzinsen vermeiden wollen, empfiehlt es sich, ein gebührenfreies Tagesgeld-Konto zu eröffnen.
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Sie ist die erste große Genossenschaftsbank, die Strafzinsen abzwackt. Seit Anfang September berechnet die Sparda-Bank Berlin auf Tagesgeld ab 100.000 Euro ein "Verwahrentgelt". Minus 0,4 Prozent müssen Sparer jährlich berappen, eingezogen wird das Geld quartalsweise.

Das Geldhaus, nach eigenen Angaben mit einer halben Million Genossen die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Deutschland, begründet den Schritt mit der Kostenbelastung durch die Negativzinsen, die für Einlagen bei der Europäischen Zentralbank fällig werden.

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Betroffen ist laut Bank rund ein Prozent der Kunden. "Es ist völlig in Ordnung, einen Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto zu haben, aber ab 100.000 Euro kann von einem Notgroschen wirklich nicht die Rede sein", sagt die Sprecherin des Berliner Instituts, Nancy Mönch. "Das bedeutet für uns und unsere Kunden Geldvernichtung."

Die Bank spreche mit den Kunden über Angebotsalternativen. "Der Schock ist erst einmal groß, unsere Kunden sind ja vorwiegend Traditionalisten in Fragen der Geldanlage", sagt Mönch. Doch wenn man die Alternativen erkläre und mit Zahlen verdeutliche, zeigten sich viele aufgeschlossen.

Lesen Sie auch: Bestes Tagesgeldkonto - Die besten Anbieter im September

3
 
Anbieter
Zinsertrag
Zinssatz
 
1.
25,00
1,00%
2.
20,02
0,80%
3.
18,75
0,75%
Betrag 10.000 €, Laufzeit 3 Monate

Zu den aktuellen Empfehlungen gehörten etwa Fonds. Das Risiko bei Wertpieren sei kurzfristig betrachtet natürlich "sehr hoch", über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren sehe das ganz anders aus. "Fünf bis zehn Jahre - das ist auch oft der Anlagezeitraum bei Tagesgeld."

Es ist noch nicht lange her, dass der Chef des Sparda-Banken-Verbands eine ganz andere Botschaft an die Genossen sandte: "Unseren Sparkunden sind Minuszinsen nicht begreiflich zu machen. Die schwäbische Hausfrau steht kopf, wenn sie fürs Sparen zahlen muss."

"Rein prophylaktischer Natur"

Auch immer mehr Volks- und Raiffeisenbanken sperren sich gegen höhere Einlagen auf Tagesgeld- oder Girokonten. Sieben genossenschaftliche Geldhäuser haben kürzlich den Zins ins Minus gedrückt. Den Vogel schießt die Volksbank Reutlingen ab. Im Preisaushang droht sie Sparern, die ein Tagesgeldkonto eröffnen wollen, mit 0,4 Prozent Strafzins ab einer Einlagenhöhe von 10.000 Euro. So weit hat die Einlagehöhe bisher noch keine Bank herabgesetzt. Auch die schwäbische Genossen scheinen sich das nicht wirklich zu trauen.

Nachdem sich der Minuszins herumgesprochen hatte, schickte die Volksbank Reutlingen prompt eine Erklärung hinterher: "Die Änderung im Preisaushang unsere Privatkonten und das Tagesgeldkonto betreffend, sind rein prophylaktischer Natur. Sie schaffen lediglich die formalen, rechtlichen Voraussetzung zum Beispiel für den Fall, dass ein Neukunde eine Million Euro bei uns anlegen will."

Lesen Sie auch: Diese Banken erhöhen im September die Festgeldzinsen

So wehren Sie sich gegen Negativzinsen

  • Wenn Sie als Sparkassen-Kunde in einem kleineren Ort davon betroffen sind, macht es keinen Sinn, bei der benachbarten Volks- und Raffeisenbank ein Konto zu eröffnen und das Geld dorthin zu überweisen. Denn auf diese Idee kommen sich auch andere Leute Ihres Ortes. Folge: Die Volksbank wird schnell nachziehen und Sie stehen vor dem gleichen Problem.

  • Wohnen Sie in einer größeren Stadt, in der es auch genügend private Banken gibt, macht es (nur!) auf den ersten Blick Sinn, Konten bei Deutscher Bank, Commerzbank, Postbank oder Hypovereinsbank zu eröffnen. Denn dort zahlen Sie zwar (noch) keine Negativzinsen. Aber monatlich zum Teil saftige Kontoführungsgebühren. Geht beispielsweise bei der Commerzbank nicht regelmäßig Geld ein, werden pro Monat satte 9,90 Euro fällig. Das sind im Jahr immerhin knapp 120 Euro. Da fahren Sie - je nach Höhe Ihres Vermögens - mit den 0,4 Prozent Strafzinsen unter Umständen besser.

  • Am besten fahren Sie, wenn Sie eins, zwei oder drei gebührenfreie (!) Tagesgeldkonto aus unserem Vergleich eröffnen. Dadurch ersparen Sie sich ja nicht nur die 0,4 Prozent Strafzinsen, sondern bekommen auch noch Guthabenzinsen.

  • Hier haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Sie wollen wirklich das beste Ergebnis für sich herausholen mit den höchsten Zinsen? Dann müssen Sie Ihr Geld auf verschiedene Anbieter aufteilen und die Neukunden-Offerten nutzen. 25.000 Euro bringen Sie dann zur Consorsbank. Dort bekommen Sie 1,0 Prozent garantiert für die ersten sechs Monate. Den Rest bis 100.000 legen Sie bei der ING-Diba zu 0,75 Prozent an. Zinsgarantie hier: vier Monate. Danach müssen Sie sich neue Banken über unseren Vergleich suchen, was kein großer Aufwand bedeutet.

  • Sie wollen sich nicht die Mühe machen, zunächst auf Neukunden-Offerten wie soeben beschrieben reagieren und danach wieder neue Banken suchen? Sind Sie an dauerhafteren Lösungen interessiert, auch wenn das etwas Rendite kostet? Dann sollten Sie sich die Zinsofferten der PSA Direktbank, Moneyou oder der Denizbank ansehen. Die unterscheiden nicht zwischen Neu- und Stammkunden, sondern geben allen den gleichen Zins. Wenn Sie diese Zinsangebote zu den 0,4 Prozent Negativzins addieren, sind Sie auch bei knapp ein Prozent Rendite. Ist doch nicht so schlecht oder?

Warum liegen Zinsen unter null Prozent?

Strafzinsen, Minuszinsen, Negativzinsen. Vor wenigen Jahren hätte sich kaum ein Sparer vorstellen können, dass diese Wortschöpfungen einmal zum Alltagsvokabular gehören. Es war im Juni 2014, als die Europäische Zentralbank (EZB) die Parole ausgab. Seither müssen Banken auf Geld, das sie bei der EZB hinterlegen, Zinsen bezahlen. Im März 2016 senkten die Zentralbanker den Zinssatz auf minus 0,4 Prozent.

Die EZB will so erreichen, dass Banken ihre Einlagen nicht schlummern lassen, sondern als Kredite in den Markt pumpen. Doch der Plan geht nicht ganz auf. Bei Banken steigt die Überschussliquidität. Ausschlaggebend dafür ist die Geldpolitik der EZB. Deren massenweiser Aufkauf von Wertpapieren bläht die Guthaben der Geldhäuser auf. Die Negativzinsen kosten diese jedes Jahr Milliarden. Und erst kürzlich hat die EZB ihr Kaufprogramm verlängert, die Überschussliquidität wird weiter zunehmen.

Banken gehen daran, sich die Zinsen, die sie der EZB bezahlen müssen, von Sparern zurückzuholen. Sie verlangen ein "Verwahrentgelt". Zuerst betraf dies Einlagen ab einer Höhe von 500.000 Euro. Den Anfang machte im November 2014 die Skatbank in Thüringen. 2016 folgten die Raiffeisenbank in Gmund und die Volksbank in Stendal, beide Geldhäuser schraubten den Schwellenwert, ab dem der negative Zins greift, auf 100.000 Euro herunter.

Mehr als ein halbes Dutzend Banken und Sparkassen berechnen inzwischen Privatkunden negative Zinsen. Stärker betroffen sind institutionelle Kunden Die Zahl der Geldhäuser, die von Geschäftskunden und Kommunen ein Entgelt für hohe Einlagen fordert, liegt über 30.

In den folgenden Tabellen sind exemplarisch Banken und Sparkassen gelistet, die negative Zinsen eingeführt haben.

Diese Geldhäuser berechnen Privatkunden negative Zinsen

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Sparda-Bank Berlin0,40 %ab 100.000 Euro auf Tagesgeldkonto
Deutsche Skatbank0,40 %ab 500.000 Euro auf Tagesgeldkonto, ab 3 Mio. Euro auf allen anderen Konten
Raiffeisenbank Gmund0,40 % ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto
Volksbank NiederschlesienStrafgebühr von 5-50 Euro p.m.ab 0,01 Euro auf Tagesgeldkonto
Volksbank Stendal0,40 % ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto
Volksbank Hamburg0,20 % ab 500.000 Euro auf Tagesgeldkonto
Raiffeisenbank
Südstormann Mölln
0,40 %ab 1.000.000 Euro auf Spar- oder Girokonten
Sparkasse Köln-Bonn0,40 %für Einlagen in Millionenhöhe
Volksbank Reutlingen0,50 %ab 500.000 Euro
VR-Bank Donau-Mindel0,40 %ab 500.000 Euro
Volksbank Ermstal-Alb0,40 %ab 500.000 Euro
Volksbank Baden-Baden0,40 %je nach Einzelvereinbarung
VR-Bank Mittelsachsen0,30 %ab 100.000 Euro
Dresdner Volksbank0,40 %ab 1.000.000 Euro
Ethik Bank individuellbei Kontoeröffnung für Großsparer
Volksbank Eisenbergindividuellbei Kontoeröffnung für Großsparer
Volksbank Eisenberg3,50 Euro monatliche Gebührbis 25.000 Euro; bis 50.000 Euro: 6,00 Euro; 75.000 bis 100.000 Euro: 12,00 Euro

Negative Zinsen für institutionelle Anleger

 Bayern

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Sparkasse München0,40 %ab 250.000 Euro
Kreissparkasse München-
Starnberg-Ebersberg
0,40 % k.A.
Sparkasse Bad Tölz-
Wolfratshausen
0,40 %k.A
V-Bank München0,40 % ab 500.000 Euro
Raiffeisenbank Isar-
Loisachtal
0,40 %200.000 Euro Freibetrag für zwei Konten
Volks- und Raiffeisenbank
Bayern Mitte
0,40 %ab 500.000 Euro
Sparkasse Augsburg0,40 %ab 1.000.000 Euro
Sparkasse Allgäu0,40 %ab 250.000 Euro
Sparkasse Nürnberg0,40 %ab 1.000.000 Euro

 Baden-Württemberg

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Sparkasse Lahr0,40 %k.A.
Sparkasse Hanauer Land0,40 % k.A.
Sparkasse Rhein-Neckar0,40 %k.A.
Sparkasse Staufen Breisach0,40 % ab 1.000.0000 Euro

 Rheinland-Pfalz

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Kreissparkasse Kaiserslautern0,40 %k.A.
Sparkasse Germersheim Kandel0,40 % k.A.
Volksbank Kaiserslautern0,30 %k.A.
Sparkasse Südliche Weinstraße0,40 % k. A.
Sparkasse Vorderpfalz0,40 %ab 1.000.000 Euro
VR-Bank Südpfalz0,35 %k.A.
Volksbank Kur- und Rheinpfalz0,15 bis 0,40 %ab 1.000.000 Euro

 Hessen

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Sparkasse Gießen0,40 %ab 1.000.000 Euro
Sparkasse Starkenburg0,40 % ab 1.000.000 Euro

 Nordrhein-Westfalen

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Kreisparkasse Köln0,40 %ab 2.000.000 Euro
Sparkasse Köln-Bonn0,40 % individuelle Vereinbarung
Dortmunder Volksbank0,40 %ab 1.000.000 Euro
Sparkasse Höxterk. A.individuelle Vereinbarung
Kreissparkasse Wiedenbrück0,40 %indiviuelle Vereinbarung
Stadtsparkasse Versmold0,40 %individuelle Vereinbarung
Stadt-Sparkasse Solingenk.A. (ab Juli 2017)k.A.

 Hamburg

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Volksbank Hamburg0,20 %ab 500.000 Euro Tagesgeld
Hamburger Sparkasse0,40 % individuelle Vereinbarung

 Berlin-Brandenburg

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Mittelbrandenburgische Sparkasse0,40 %ab 500.000 Euro (Neukunden)

 Sachsen

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Sparkasse Vogtland0,40 %ab 100.000 Euro
Ostsächsische Sparkasse Dresdenk.A.ab 100.000 Euro Tagesgeld
ab 1.000.000 Euro Girokonto
Sparkasse Leipzig0,40ab 500.000 Euro
Erzgebirgssparkasse0,40 (ab Mai 2017)k.A.

Sachsen-Anhalt

GeldinstitutNegativzinsAnlagebetrag
Saalesparkasse0,40 %ab 1.000.000 Eur

Zwei Arten von Zinsen

Finanzexperten unterscheiden zwischen Zinsen auf Geldkapital und Zinsen auf Sachkapital. Ein Zins für Sachkapital ist zum Beispiel der Mietzins. Die Miete ist das Entgelt, das Sie an den Eigentümer der Immobilie für die Überlassung der Wohnung bezahlen. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie sich einen Mietwagen oder ein Ruderboot für den Sonntagsausflug leihen.

Interessant für Anleger und Kreditnehmer sind die Zinsen, die man für angelegtes Geld bekommt bzw. für geliehenes Geld zahlen muss. Legen Sie Ihr Kapital als Tagesgeld, Festgeld bzw. auf einem Sparbuch an, erhalten Sie normalerweise Zinsen. Borgen Sie sich Geld bei der Bank, zahlen Sie Kreditzinsen. Zinsen erfüllen also verschiedene Zwecke: Sie sind Lohn für bereitgestelltes Geld oder Kosten für geliehenes Geld.

Warum kann die Bank Zinsen zahlen

Im Normalfall zahlen Banken für angelegtes Geld Zinsen. Wie geht das? Ganz einfach: Die Bank verleiht das angelegte Geld als Kredit weiter und kassiert dafür Zinsen. Kreditnehmer sind zum Beispiel Verbraucher, die Ratenkredite aufnehmen, oder Unternehmer, die einen Investitionskredit abschließen. Da der Kreditzins höher ist als der Anlagezins, kann die Bank einen Teil der vereinnahmten Zinsen als Sparzins an die Anleger auszahlen, den Rest behält sie als Lohn für die eigenen Mühen ein.

Wie entsteht der Zinseszinseffekt

Ist Ihr Geld längerfristig bei der Bank angelegt, verzinst sich nicht nur die Kapitaleinlage, sondern auch die Zinsen. Durch die Verzinsung der Zinsen entsteht der sogenannte Zinseszinseffekt, der das Ersparte immer schneller wachsen lässt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Bank signifikante Zinsen zahlt. Bei einer Verzinsung nahe null, tendiert auch der Zinseszinseffekt gegen null.

Für Sie als Sparer ist es von Vorteil, wenn die Zinsen so oft wie möglich ausgezahlt werden. Erhalten Sie monatlich oder quartalsweise Zinsen, verstärkt sich der Zinseszinseffekt. Welche Bank ausgeschüttete Zinsen wieder verzinst, erfahren Sie in diesem Artikel: Welche Bank legt den Ertrag wieder an?

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Horst Biallo
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Herausgeber und Gründer biallo.de
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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de