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Auf einen Blick
  • Online-Broker locken immer wieder mit attraktiven Neukunden-Aktionen. Wer öfter seinen Anbieter wechselt, kann langfristig Kosten sparen.
  • Bei der Wahl eines Online-Brokers sollten Anleger die Preis- und Leistungsverzeichnisse im Hinblick auf ihre Tradingaktivitäten und Bedürfnisse genau vergleichen.

  • Trader sollten nicht nur die Ordergebühren, sondern die Gesamtkosten im Blick behalten. Diese setzen sich auch aus Handelsplatzgebühren und eventuellen Börsen- und Maklergebühren zusammen.
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Die Gebühren im Wertpapierhandel wirken sich negativ auf die Rendite aus. Hohe Kosten schmälern langfristig den Zinseszinseffekt beim Vermögensaufbau. Wer ähnlich wie beim Tagesgeld die zahlreichen Neukundenangebote nutzt und regelmäßig zwischen den Anbietern wechselt, optimiert seine Rendite.

 

Onvista Bank: Free-Buy-Aktion bis 31. Dezember

Wer bei der Onvista Bank die Depot-Variante "FreeBuy Cash" eröffnet, handelt bis zum 31. Dezember 2021 über 60 ausgewählte ETFs zum Nulltarif. Hinzu kommt eine pauschalierte Handelsplatzgebühr von zwei Euro pro Transaktion an allen deutschen Regionalbörsen (gegebenenfalls zuzüglich Börsengebühren und Maklercourtage). Nach Ablauf der Aktion steigt die Ordergebühr auf 5,99 Euro pro Trade plus 0,25 Prozent des Ordervolumens. Maximal werden 49 Euro berechnet. 

Anleger erhalten –  je nach durchschnittlichem Guthaben auf dem Verrechnungskonto –  sogenannte "FreeBuys". Hier entfallen bei Wertpapierkäufen die Ordergebühren. Die Berechnung beginnt mit dem Tag der Kontoeröffnung und wird automatisch jeweils im Folgemonat gutgeschrieben. Für Verkäufe können die "FreeBuys" nicht eingesetzt werden.

Wer Wert auf eine dauerhaft günstige Ordergebühr legt, ist mit dem "Festpreis-Depot" bei der Onvista Bank besser beraten. Hier gilt für alle Trades eine Orderprovision von fünf Euro pro Transaktion plus pauschalierter Handelsplatzgebühr von zwei Euro (gegebenenfalls zuzüglich Börsen- und Maklergebühren). Bei Kauf und Verkauf von Fonds über die Kapitalanlagegesellschaft (KAG/KAV) entfällt die Handelsplatzgebühr.

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S Broker: Nur zwei Euro pro Trade

Auch der zentrale Online-Broker der Sparkassen-Finanzgruppe, S Broker, geht mit günstigen Ordergebühren auf Kundenfang: Neukunden können bis zum 31. Oktobter 2021 für nur zwei Euro je Trade handeln. Danach gelten die Bestandskunden-Konditionen. Pro Order werden dann mindestens 8,99 Euro fällig (4,99 Euro zuzüglich 0,25 Prozent vom Orderwert, maximal 54,99 Euro). Hinzu kommen noch Handelsplatzgebühren von 0,99 Euro für inländische Börsen und 0,49 Euro für den Direkthandel sowie ein Abwicklungsentgelt von 0,49 Euro. Ausgenommen von der Aktion sind der Fondshandel über Kapitalanlagegesellschaften, der CFD-Handel sowie Spar- und Auszahlungspläne.

Für Vieltrader ist das Rabattmodell interessant: Ab 100 Transaktionen im Jahr belohnt S-Broker seine sogenannten "Top Trader" mit einer Rabattierung von zehn Prozent auf die Orderprovision. Je mehr Transaktionen getätigt werden, umso mehr kann gespart werden – bis zu 80 Prozent.

Die Depotführung ist kostenlos, solange Kunden mindestens einen Trade pro Quartal ausführen (gilt auch für Sparplan-Transaktionen) oder der Vermögensbestand mindestens 10.000 Euro beträgt (Depot plus Konten bei S-Broker) und ein Depotbestand vorliegt. Andernfalls werden 3,99 Euro pro Monat (11,97 Euro im Quartal) inklusive Mehrwertsteuer berechnet. Stichtag ist der vorletzte Bankarbeitstag des Quartals. Das Angebot gilt für alle, die in den vergangenen sechs Monaten kein Depot bei S-Broker hatten, und ist zeitlich nicht begrenzt. 

Biallo-Tipp: Dividenden der Genossenschaftsbanken

Eine sichere und interessante Wertpapier-Alternative sind  Genossenschaftsanteile von  Genossenschaftsbanken. Diese bieten Jahr für Jahr attraktive Dividenden, besonders die  Genossenschaftsanteile der Volksbanken werfen hohe Renditen ab.
 

Consorsbank: Sechs Monate für null Euro handeln

Bei der Consorsbank können Neukunden sechs Monate lang für null Euro pro Order über Tradegate handeln. Ab dem siebten Monat und bei allen anderen inländischen Börsen berechnet die Consorsbank eine Grundpauschale von 4,95 Euro pro Trade sowie eine Provision von 0,25 Prozent vom Ordervolumen, in Summe mindestens 9,95 Euro und maximal 69 Euro. Die zweite Teilausführung ist dann kostenlos. Hinzu kommen noch Handelsplatzgebühren (1,50 Euro für Xetra und 2,50 Euro für Regionalbörsen) sowie eventuell anfallende fremde Spesen. Depot- und Kontoführung sind kostenlos.

Der Aktionspreis gilt nicht für direkte Wertpapiergeschäfte mit Kapitalanlagegesellschaften, den Devisenhandel, andere Börsenplätze oder für Käufe und Verkäufe von Futures, Optionen und CFDs. Alle Trades über Tradegate, die online oder über das Service-Portal erteilt werden, werden mit 3,95 Euro abgerechnet, zuzüglich eventuell anfallender Fremdspesen (zum Beispiel Einschreibegebühr für deutsche Namensaktien).

Neukunden sind alle Privatpersonen, die in den vergangenen 24 Monaten kein Konto oder Depot bei der Consorsbank beziehungsweise BNP Paribas S.A. geführt haben. Aber auch Consorsbank-Kunden können von den Neukunden-Konditionen profitieren, wenn sie in den vergangenen 24 Monaten keine Wertpapiere gehandelt haben. Die Aktion ist zeitlich nicht begrenzt.

Für junge Leute im Alter von 18 bis 25 Jahren bietet die Consorsbank weiterhin das "Young Trader-Konto" an. In dieser Altersklasse können Neukunden zwei Jahre lang gebührenfrei traden. 

 

1822 Direkt: 50 Prozent Rabatt 

Bei der 1822 Direkt – der Online-Bank der Frankfurter Sparkasse – handeln Neukunden in den ersten sechs Monaten nach Depoteröffnung mit 50 Prozent Rabatt auf die Orderprovision. Das macht dann im günstigsten Fall 4,90 Euro statt 9,90 Euro Ordergebühren pro Trade. Für inländische Börsen – egal ob Xetra oder Regionalbörsen – fallen jeweils noch 2,95 Euro Handelsplatzgebühren an. Neukunde ist, wer noch nie ein Depot bei 1822 Direkt oder der Frankfurter Sparkasse besaß.

Sparplan-Orders, Fonds-Orders sowie Teilausführungen, die über die Fondsgesellschaft oder Kapitalverwaltungsgesellschaft ausgeführt werden, werden nicht gezählt. Die Depotführungsgebühren von monatlich 3,90 Euro entfallen, wenn das Online-Depot zum Quartalsende einen Bestand aufweist oder im Quartal mindestens eine Order abgewickelt wurde.

Goldbarren & Amazon-Gutschein

Wer das Wertpapierdepot eröffnet und bis 31. Dezember 2021 50 Trades durchführt (außer Sparpläne), erhält einen zwei Gramm Goldbarren. Stehen Ende des Jahres sogar mehr als 100 Trades zu Buche, erhalten Kundinnen und Kunden sogar einen fünf Gramm Goldbarren. Der entsprechende Goldbarren wird dann im Zeitraum zwischen 17. Januar und 21. Januar 2022 versendet. Wer zwischenzweitlich sein Depot wieder geschlossen hat, geht leer aus. 

Die 1822 Direkt bietet aber noch eine weitere Aktion: Kundinnen und Kunden, die bis zum 31. August 2021 den Eröffnungsantrag herunterladen und bis zum 30. September mindestens eine Handelsaktivität vorweisen können, bekommen einen 75-Euro-Amazon-Gutschein.

 

Comdirect: Zwölf Monate mit 3,90 Euro pro Trade

Bei Comdirect zahlen Neukunden in den ersten zwölf Monaten nach Depoteröffnung 3,90 Euro pro Order an allen deutschen Börsenplätzen sowie im außerbörslichen Handel (außer Eurex, CFD-Handel und Aktien-Neuemissionen).  

Nach Ablauf der zwölf Monate verlangt die Comdirect eine Grundpauschale von 4,90 Euro plus 0,25 Prozent des Ordervolumens, mindestens 9,90 Euro, maximal 59,90 Euro. Die Depotführung ist für Neukunden zudem drei Jahre lang kostenlos. Danach verlangt die Comdirect 1,95 Euro pro Monat. Wer mindestens zwei Trades pro Quartal tätigt, ein Comdirect-Girokonto besitzt oder regelmäßig in einen Wertpapiersparplan einzahlt, für den bleibt die Depotführung auch weiterhin gratis.

  • Biallo-Tipp: Wenn Sie noch bis zum 31. August 2021 ein Wertpapierdepot bei der Comdirect eröffnen und innerhalb von 14 Tagen mindestens drei Trades tätigen, erhalten Sie eine Prämie von 50 Euro auf Ihr Verrechnungskonto. 

 

Flatex: Sechs Monate Null-Euro-Order-Flat

Neukunden, welche für ein Depot bei Flatex entscheiden, können sechs Monate lang nach Kontoeröffnung für null Euro pro Trade (zuzüglich Fremdspesen und Börsengebühren) an allen Börsen im Inland und außerbörslich handeln. Regulär und für Bestandskunden beträgt die Gebühr nur 5,90 Euro pro Order. Depot- und Kontoführung sind bei Flatex ebenfalls kostenlos. Aber Vorsicht: Für Guthaben auf dem Verrechnungskonto fallen Negativzinsen in Höhe von minus 0,50 Prozent an. Zudem verlangt Flatex 0,1 Prozent des Depotwerts als Depotführungskosten.

 

Targobank: Zwölf Monate mit 4,90 Euro pro Trade

Mit dem "Direkt-Depot" der Targobank können Neukunden in den ersten zwölf Monaten zu 4,90 Euro pro Order (gegebenenfalls zuzüglich Börsenplatzentgelt und fremder Kosten) handeln. Nach diesem Zeitraum fällt eine Provision von 0,25 Prozent des Ordervolumens an, mindestens 8,90 Euro und maximal 34,90 Euro. Das Börsenplatzentgelt für Xetra beträgt 2,00 Euro, bei allen anderen inländischen Parkettbörsen 3,50 Euro. Im Direkthandel fallen keine zusätzlichen Handels- und Transaktionsentgelte an. Die Targobank bietet derzeit keine Möglichkeit, Wertpapiere an ausländischen Börsen zu kaufen.

Das Direkt-Depot können ausschließlich Personen abschließen, die in den vergangenen zwölf Monaten kein Depot bei der Targobank hatten. Für das "Direkt-Depot" erhebt die Targobank kein Depotführungsentgelt.

  • Biallo-Tipp: Wenn Sie sich statt für das Online-Depot für einKlassik-Depot der Targobank oder das Plus-Depot entscheiden, winken bis zu 1,00 Prozent Tagesgeldzinsen pro Jahr. Der Betrag ist begrenzt durch die Höhe des Depotübertrags und beträgt maximal 40.000 Euro pro Person. Der Depotbestand muss mindestens ein Jahr bei der bei der Targobank bleiben, wobei ein Verkauf einzelner Positionen möglich ist. Dieses Angebot richtet sich nur an Personen, die in den vergangenen drei Jahren kein Depot bei der Targobank geführt haben.

 

So finden Sie den richtigen Online-Broker

Wenn Sie nach einem neuen Broker suchen, sollten Sie zunächst Ihre persönliche Handelsaktivität und individuellen Bedürfnisse festlegen: Wie oft handle ich im Monat? Wie hoch ist mein durchschnittliches Ordervolumen? Welche Wertpapiere kommen für mich in Frage? An welchen Börsen möchte ich handeln? Benötige ich bestimmte Serviceleistungen wie zum Beispiel telefonische Ordererteilung? Wechsle ich oft den Broker, um von Neukunden-Aktionen zu profitieren? Sind Echtzeit-Kurse für mich wichtig?

Mit den Antworten und Ihrer persönlichen Gewichtung vergleichen Sie dann im zweiten Schritt die entsprechenden Konditionen der Anbieter. Der Teufel steckt oft im Preis- und Leistungsverzeichnis: Wie hoch ist die maximale Provision? Ist die Depotführung kostenlos? Fällt bei einer Teilausführung ein zusätzliches Orderentgelt an? Sind Änderungen oder Streichungen von Limits kostenlos? Wie hoch sind die Handelsplatzgebühren? Gibt es kostenlose Fondssparpläne? Sind Wertpapierübertrag und Depotauflösung gratis?

Wählen Sie dann den Anbieter aus, der Ihre Bedürfnisse kostengünstig abdeckt. Ein gutes Gesamtpaket liefern unserer Meinung nach 1822 Direkt, S-BrokerING, ComdirectConsorsbank, Onvista Bank und Flatex

Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
  Kevin Schwarzinger
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