Strafzinsen auf Einlagen

Negativzinsen: Die erste Bank kassiert 0,75 Prozent Strafzins

Update: 01.10.2020
Auf einen Blick
  • Immer mehr Banken und Sparkassen führen ein sogenanntes Verwahrentgelt für Guthaben auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto ein. Meist ist der Strafzins identisch mit dem negativen Einlagensatz der EZB (minus 0,50 Prozent).

  • Eine biallo.de-Untersuchung von rund 1.300 Banken und Sparkassen zeigt: 190 Institute kassieren mittlerweile Negativzinsen im Privatkundenbereich, bei Firmenkunden sind es knapp 280 Geldhäuser (kostenloser PDF-Download).

  • Beim Verwahrentgelt gelten in der Regel bestimmte Freibeträge, die von 5.000 Euro bis zu Millionenbeträgen reichen. Strafzinsen ab dem ersten Euro sind (noch) die Ausnahme.

  • Die Bank mit dem höchsten Strafzins kommt aus dem Saarland: Die Bank 1 Saar erhebt ein Verwahrentgelt in Höhe von 0,75 Prozent pro Jahr, für Neukunden bereits ab einem Freibetrag von 10.000 Euro.

Flächenbrand in der Bankenlandschaft: Negativzinsen führen dazu, dass viel Geld auf Giro- und Tagesgeldkonten verbrennt.
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Strafzinsen für Guthaben auf dem Girokonto und Tagesgeld sind längst keine Seltenheit mehr – im Gegenteil: Allein in diesem Jahr haben mehr als 120 Banken und Sparkassen Negativzinsen für Privatkunden eingeführt. Darunter vor allem kleine Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die zum Teil nur noch Freibeträge von 10.000 Euro oder weniger auf dem Girokonto gewähren. Beträge darüber werden meist mit einem Strafzins in Höhe von minus 0,50 Prozent belangt – eine Folge des negativen EZB-Einlagensatzes, den die Geldhäuser zahlen müssen, wenn sie kurzfristig Liquidität bei der Europäischen Zentralbank parken. 

Minus 0,75 Prozent ab 10.000 Euro

Manche Banken gehen sogar einen Schritt weiter und setzen das Verwahrentgelt höher als die EZB an. Die Bank 1 Saar ist bundesweit die erste Bank, die offiziell einen Strafzins von 0,75 Prozent berechnet – und zwar ab jeweils 10.000 Euro auf dem privaten Tagesgeld- und Girokonto (außer "Junge-Leute-Konto"), wenn die Konten nach dem 27. März 2020 eröffnet wurden. Für vor dem 27. März eröffnete Konten beträgt der Strafzins 0,50 Prozent bei einem Freibetrag von 250.000 Euro je Konto.

Biallo-Tipp: Bis zu zehn Prozent Dividende!

Von wegen Negativzinsen! Mit Genossenschaftsanteilen können Sparer bis zu zehn Prozent Dividende einstreichen. Dabei gehen einige Volks- und Raiffeisenbanken sogar bundesweit auf Mitgliederfang. Dadurch winken Jahr für Jahr vierstellige Dividendenbeträge. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber:  Satte Dividenden mit Genossenschaftsanteilen.

Die Bank 1 Saar ist ein Paradebeispiel dafür, dass die Freibeträge, die von den Strafzinsen ausgenommen sind, tendenziell sinken. Nachdem etwa die Deutsche Bank bereits im Mai die Schwelle auf 100.000 Euro gesenkt hat und seither bei der konzerneigenen Postbank auch Privatkunden zur Kasse gebeten werden, zieht jetzt auch die Commerzbank nach: Neukunden wird ab 1. Oktober ebenfalls nur noch ein Freibetrag von 100.000 Euro eingeräumt. Bislang liegt die Grenze für nach dem 1. Juli eröffnete Konten bei 250.000 Euro.

Negativzinsen erhöhen den Wettbewerbsdruck

Die sinkenden Freibeträge bei den Filialbanlken erhöhen auch den Druck auf die Direktbanken. Die Commerzbank-Tochter Comdirect könnte ihrer Mutter bald folgen, auch wenn eine Absenkung des Freibetrags von derzeit 250.000 Euro auf 100.000 Euro "aktuell nicht geplant" sei, so die Direktbank. 

Auch die Deutsche-Bank-Tochter Norisbank zieht die Grenze bei 100.000 Euro. Die großen Flaggschiffe Consorsbank, DKB und ING halten sich mit Strafzinsen für Privatkunden (noch) zurück, auch wenn sie die aktuelle Marktlage mit Argusaugen beobachten.

280 Banken und Sparkassen kassieren Negativzinsen

Mittlerweile berechnen rund 280 Geldhäuser (s. u. ) einem Teil ihrer Kunden Strafzinsen, 190 Institute davon langen auch im Privatkundenbereich zu. Das ist das Ergebnis unserer aktuellen Untersuchung von fast 1.300 Banken und Sparkassen. Zum Vergleich: Bei unserer ersten großen Umfrage im Auftrag der "Süddeutschen Zeitung" im Juli 2019 waren es lediglich 30 Geldhäuser, die hohe Einlagen auf privaten Giro- und Tagesgeldkonten mit Negativzinsen bestraften. Damit hat sich die Zahl innerhalb gut eines Jahres mehr als versechsfacht.

Banken und Sparkassen vermeiden meist die Begriffe "Negativzins" oder "Strafzins", sie sprechen lieber vom sogenannten Verwahrentgelt. Bei bestehenden Verträgen kann dieses Verwahrentgelt eigentlich nur nach Zustimmung durch den Kunden eingeführt werden. Dass die Regelung allerdings Makulatur ist, zeigt das Beispiel der Sparkasse Freising: Das Geldhaus drohte einem langjährigen Kunden zum Jahreswechsel mit dem Rauswurf, weil er sich weigerte, eine entsprechende Vereinbarung über die Einführung von Negativzinsen zu unterschreiben. Der Kunde zog schließlich selbst die Konsequenz und wechselte die Bank.

Lesen Sie auch: Wo gibt es noch ein kostenloses Girokonto?

Negativzins wird oft versteckt

Auffällig ist, dass viele Banken und Sparkassen das Verwahrentgelt beim Girokonto nicht in der sogenannten Entgeltinformation gemäß Zahlungskontengesetz (ZKG) ausweisen. Die Verbraucherzentrale sieht die Institute in der Pflicht. Die Geldhäuser wiederum verweisen auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin): "Ein Verwahrentgelt ist nicht Bestandteil des Bafin-Musters für die Entgeltinformation", heißt es etwa vom Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR). Und auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) konstatiert: "Welche Preise in die Entgeltinformation aufzunehmen sind, ist nach europäischen Vorgaben streng reglementiert."

Laut Bafin-Pressesprecher Ralf Schürmann sind nach dem Zahlungskontengesetz "nur die Entgelte für die repräsentativsten mit einem Zahlungskonto verbundenen Dienste aufzuführen". Eine Liste dieser Dienste und die entsprechenden Rechtsgrundlagen sind auf der Homepage der Bafin veröffentlicht. Das Verwahrentgelt zählt demnach nicht dazu, wobei die Frage bleibt, warum die Verwahrung von Einlagen kein maßgeblicher Zahlungskontendienst ist. 

Immerhin: "Gemäß Artikel 3 Absatz 6 der Zahlungskontenrichtlinie ist eine Überprüfung und gegebenenfalls Aktualisierung dieser Liste der repräsentativsten mit einem Zahlungskonto verbundenen Dienste alle vier Jahre vorgesehen", sagt Schürmann.

Aufruf in eigener Sache

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Was sind Negativzinsen?

Der 30. Oktober 2014 markiert eine Zeitenwende für hiesige Sparer. Es war nämlich der Tag, an dem die Deutsche Skatbank verkündete, negative Zinsen für Sparer einzuführen – wenn auch nur für besonders wohlhabende Kunden. Der Grund: die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Damals betrat das Geldhaus Neuland. Doch seither sind etliche Banken und Sparkassen diesem Vorbild gefolgt. Negativzinsen sind nunmehr kaum noch wegzudenken.

Negativzinsen, oft auch als Verwahrentgelt oder Strafzinsen bezeichnet, sind das Gegenstück zu den regulären Zinsen, die Kunden auf ihr Erspartes bekommen. Beim Strafzins verliert nämlich der Sparer über einen bestimmten Zeitraum einen gewissen Prozentsatz seines Geldes, der dann der kontoführenden Bank gutgeschrieben wird.

Warum erheben Banken Negativzinsen?

Strafzinsen, Minuszinsen, Negativzinsen. Vor wenigen Jahren hätte sich kaum ein Sparer vorstellen können, dass diese Wortschöpfungen einmal zum Alltagsvokabular gehören. Es war im Juni 2014, als die Europäische Zentralbank (EZB) die Parole ausgab und erstmals den Einlagenzins ins negative Terrain drehte, damals auf minus 0,10 Prozent. Seither müssen Banken auf Geld, das sie kurzfristig bei der EZB hinterlegen, Strafzinsen bezahlen. Im März 2016 senkte die EZB den Einlagenzins auf minus 0,4 Prozent, im September 2019 schließlich auf minus 0,5 Prozent. Eine weitere Verschärfung auf minus 0,6 Prozent in den nächsten Monaten scheint nicht augeschlossen.

Das ursprüngliche Ziel der EZB war es, dass Banken ihre Einlagen nicht schlummern lassen, sondern als Kredite in den Markt pumpen. Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Denn irgendwann muss die EZB den Geldhahn wieder zudrehen. Dadurch steigt auch das Zinsänderungsrisiko für die Banken, da sie langfristige Kredite zu niedrigen Zinsen vergeben haben, sich aber irgendwann wieder höher refinanzieren müssen. Deshalb reichen Banken und Sparkassen die Negativzinsen, die sie jetzt der EZB bezahlen müssen, an Sparer weiter. Sie verlangen ein "Verwahrentgelt". 

Negativzinsen bei Krediten finden Verbraucher dagegen nur im Ausnahmefall. Mit Förderkrediten der KfW-Bank können Häuslebauer aber unterm Strich eine Baufinanzierung mit Negativzinsen abschließen. Unter bestimmten Voraussetzungen zahlen sie weniger Geld zurück, als sie zunächst als Kredit aufgenommen haben.

Negativzinsen als Abschreckung

Die Stadtsparkasse München sorgte im September 2019 für Furore: Sie lässt Kunden, die ein Giro- oder Tagesgeldkonto eröffnen, eine Regelung unterschreiben, die es ihr erlaubt, bei Bedarf Negativzinsen zu erheben – und zwar für Einlagen ab 100.000 Euro pro Person – auch dann, wenn der Betrag gestückelt und auf mehrere Konten verteilt wird. Für Ehepaare gilt ein Freibetrag von 200.000 Euro.

Doch wie wahrscheinlich ist es, dass die Sparkasse von der Regelung Gebrauch macht? "Wir sehen zwei Szenarien, die die Einführung von Negativzinsen auslösen können", sagt Sebastian Sippel, Pressesprecher der Stadtsparkasse München. Nummer eins: "Wenn die EZB den Einlagenzins weiter senkt." Nummer zwei: "Wenn Wettbewerber Negativzinsen einführen und in der Folge mehr Sparer bei uns Geld parken wollen." Negativzinsen sollen in diesem Fall abschrecken. Die Regelung müssen nur Neukunden unterschreiben. Wer bereits ein Konto hat, ist nicht betroffen, betont Sippel.

Welche Arten von Negativzinsen gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Negativzinsen: den negativen Real- und Nominalzins. Die sogenannten Realzinsen sind die Differenz zwischen Nominalzins und der Inflation. Liegt die Teuerungsrate also höher als der Marktzins, spricht man von einem negativen Realzins. In diesem Fall zerrt die Inaltionsrate am Ersparten und Anleger machen unter dem Strich einen Verlust.

Beim negativen Nominalzins liegt der angebotene Zinssatz selbst bei weniger als null Prozent und damit unabhängig von der Inflation im negativen Bereich. Bei einer Inflationsrate von beispielsweise 1,5 Prozent und einem nominalen Negativzins von minus 0,5 Prozent läge die Realverzinsung demzufolge bei minus 2,0 Prozent pro Jahr.

Welche Banken erheben Negativzinsen?

Aktuell verlangen rund 280 Banken und Sparkassen einen Negativzins, 190 Institute von ihren Privatkunden. Dazu gehören auch große Institute wie Deutsche Bank, Postbank und Commerzbank, aber vor allem auch viele kleine Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Insgesamt wurden in der Biallo-Untersuchung rund 1.300 Banken und Sparkassen berücksichtigt. Wobei die Dunkelziffer deutlich höher liegen dürfte, denn nicht jedes Institut gibt bereitwillig Auskunft. Der geforderte Zinssatz liegt bei den meisten Instituten bei 0,50 Prozent pro Jahr. Folgende Tabelle zeigt, welche Banken und Sparkassen Strafzinsen für Privatkunden erheben: 

Negativzinsen bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Geldinstitut

Negativzins / Verwahrentgelt p. a.

Freibetrag / Kontoart

Augsburger Aktienbank

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Girokonto

Bank 1 Saar -0,75 % Freibetrag von 10.000 Euro für ab 27.03.2020 eröffnete Konten und Freibetrag von 100.000 Euro für vor dem 27.03.2020 bestandene Konten,  "Junge Leute-Konto" nicht betroffen

Bayerische Bodenseebank

-0,50 %

für Guthaben ab dem ersten Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, soweit vertraglich vereinbart, individueller Freibetrag möglich

Berliner Sparkasse

-0,50 % 

ab 500.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Berliner Volksbank

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, für bestehende Konten (vor Okt. 2019) nur nach individueller Vereinbarung

Brandenburger Bank

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto, nur für neue Konten

Bremische Volksbank

-0,50 %

für Guthaben auf dem Girokonto (Freibetrag je nach Kontomodell 5.000 – 10.000 Euro) sowie ab 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto, jeweils für Neukonten (ab 17.01.2020) und Konten mit separater Vereinbarung

Eckernförder Bank -0,50 % ab 50.000 Euro auf dem Girokonto für ab dem 01.09.2020 eröffnete Konten und ab 250.000 Euro für vom 19.02. bis 31.08.2020 eröffnete Konten, soweit vertraglich vereinbart

Erfurter Bank

-0,50 %

ab 20.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Frankenberger Bank

-0,50 %

auf Tagesgeld- und Girokonto, für ab 01.01.2020 eröffnete Konten oder Konten mit separater Vereinbarung, individueller Freibetrag

Frankfurter Sparkasse

-0,50 %

ab 500.000 Euro nach individueller Vereinbarung

Frankfurter Volksbank

-0,50 %

vereinzelt für hohe Sichteinlagen, individuelle Vereinbarung

Freisinger Bank

-0,50 %

ab 50.000 Euro auf dem Girokonto (nur für neue Kunden ab 01.03.2020) und Tagesgeldkonto

Hamburger Sparkasse (Haspa)

-0,40 %

für Guthaben ab 500.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Hannoversche Volksbank

-0,50 %

ab einer Million Euro auf Girokonto und ab 500.000 Euro auf Tagesgeldkonto, für ab 13.02.2020 eröffnete Konten und Konten mit separater Vereinbarung

Heidenheimer Volksbank

-0,50 %

auf Tagesgeld- und Girokonto, soweit vereinbart, individueller Freibetrag

Kreissparkasse Ahrweiler -0,50 % vereinzelt für hohe Einlagen nach individueller Vereinbarung, mtl. Gebühr von 2,50 Euro fürs Tagesgeldkonto

Kreissparkasse Böblingen

-0,50 %

ab 5 Mio. Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, Freibetrag wird im Jahresverlauf auf 500.000 Euro gesenkt

Kreissparkasse Euskirchen

-0,50 %

ab 50.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto (für neue Konten ab 27.01.2020) und ab 10.000 Euro auf dem Girokonto

Kreissparkasse Heilbronn

-0,50 %

auf Girokonto (außer Basiskonto) und Tagesgeldkonto, nur für neue Konten ab 01.02.2020, Freibetrag jeweils 500.000 Euro

Kreissparkasse Saarlouis

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeldkonto, nur für Neukunden

Kreissparkasse Saarpfalz -0,50 % ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (für Ehepaare ab 250.000 Euro), nur für ab 01.09.2020 eröffnete Konten
Kreissparkasse Steinfurt -0,50 % ab 25.000 Euro auf Girokonto und ab 75.000 Euro auf Tagesgeldkonto (für neue Konten ab 01.07.2020)

Kreissparkasse Stendal

k. A.

ab dem ersten Euro auf dem Tagesgeldkonto

Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren

individuell

individuelle Negativzinsen, individuelle Vereinbarung

Kreissparkasse Weilburg

-0,50 %

ab 30.000 Euro auf dem Girokonto, gilt für nach dem 01.01.2020 eröffnete Konten

Kreissparkasse Wiedenbrück

-0,50 %

ab 25.000 Euro auf dem Girokonto und ab 75.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto (für ab 15.02.2020 eröffnete Konten)

LevoBank Lebach

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Girokonto und Tagesgeldkonto

Münchner Bank

-0,50 %

auf Tagesgeld- und Girokonto, individuelle Vereinbarung

Nassauische Sparkasse

-0,40 %

ab 500.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

PSD Bank Hessen-Thüringen

-0,50 %

ab 50.000 Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto

PSD Bank Kiel

-0,50 %

ab 250.000 Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto

PSD Bank Westfalen-Lippe

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto

Raiffeisenbank Augsburger Land West

-0,50 %

ab 5.000 Euro auf Girokonto (für Mitglieder mit Gehaltseingang ab 10.000 Euro)

Raiffeisenbank Eifeltor

-0,50 %

ab 10.000 Euro

Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim

-0,50 %

ab 10.000 Euro

Raiffeisenbank Gilching

-0,50 %

ab 50.000 Euro auf dem Tagesgeld- und Girokonto, ab 100.000 Euro auf dem Festgeldkonto, soweit vereinbart

Raiffeisenbank Gmund

-0,40 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Raiffeisenbank Main-Spessart

-0,50 %

ab 500.000 Euro

Raiffeisen – meine Bank eG (Hilpoltstein) -0,50 % ab 10.000 Euro auf Girokonto und ab dem ersten Euro auf dem Tagesgeldkonto
Raiffeisenbank Nordkreis Landsberg -0,30 % bis -0,50 % -0,50 % ab 300.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (-0,30 % auf Kündigungsgeld), soweit vereinbart
Raiffeisenbank Nüdlingen -0,50 % ab 25.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (für ab 01.08.2020 eröffnete Konten sowie Konten mit separater Vereinbarung)

Raiffeisenbank im Oberland

-0,50 %

für hohe Einlagen nach individueller Vereinbarung

Raiffeisenbank Oldenburg

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Girokonto und ab 25.000 Euro auf Tagesgeldkonto (jeweils für neue Konten)

Raiffeisenbank Straubing

-0,50 %

ab 25.000 Euro

Raiffeisenbank Südstormarn Mölln individuell ab 750.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Raiffeisenbank Ühlfeld Dachsbach

-0,50 %

ab 250.000 Euro auf dem Girokonto

Raiffeisenbank Unteres Vilstal

individuell

individueller Negativzins für hohe Einlagen, separate Vereinbarung und individueller Freibetrag

Raiffeisenbank Westeifel

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf dem Girokonto (für ab 15.06.2020 eröffnete Konten)

Raiffeisen-Volksbank Aurich -0,50 % ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto
Raiffeisen-Volksbank Ebersberg wird als Gebühr weitergegeben "Zuschlag zur Kontoführungsgebühr" für Guthaben ab 100.000 Euro (ab 01.10.2020)

Sparkasse Aachen

-0,50 %

separate Vereinbarung und individueller Freibetrag

Sparkasse Altenburger Land

-0,50 %

für Einlagen auf dem Girokonto, individueller Freibetrag, gilt für ab 01.02.2020 eröffnete Konten sowie für Konten mit separater Vereinbarung

Sparkasse Bamberg

-0,40 %

ab 1.000.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Sparkasse Baden-Baden Gaggenau

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto für ab 10.02.2020 eröffnete Konten

Sparkasse Coburg-Lichtenfels

-0,50 %

Sichteinlagen im hohen Millionenbereich auf Giro- und Geldmarktkonten

Sparkasse Emsland -0,50 % ab 100.000 Euro auf dem Girokonto

Sparkasse Freising

-0,50 %

auf dem Tagesgeld- und Girokonto, individuelle Vereinbarung

Sparkasse Freyung-Grafenau wird als Gebühr weitergegeben mtl. Gebühr von 1,00 Euro fürs Tagesgeldkonto, ab 2.000 Euro Guthaben entfällt die Gebühr

Sparkasse Hannover

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf dem Girokonto (für nach dem 31.03.2020 eröffnete Konten)

Sparkasse Harburg-Buxtehude 

-0,50 %

ab 500.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Sparkasse Heidelberg -0,50 % ab 500.000 Euro

Sparkasse Hochrhein

-0,50 %

ab einer Million Euro für Neukunden, individuelle Vereinbarung für Bestandskunden

Sparkasse KölnBonn

-0,50 %

vereinzelt für hohe Sichteinlagen von vermögenden Privatkunden nach individueller Vereinbarung, Freibeträge von bis zu 500.000 Euro für Bestandskunden und bis zu 100.000 Euro für Neukunden

Sparkasse Landshut

-0,50 %

ab 100.000 Euro

Sparkasse Mainz

individuell

individueller Negativzins für Sichteinlagen im Millionenbereich auf dem Tagesgeld- und Girokonto nach separater Vereinbarung, individueller Freibetrag

Sparkasse Meschede

-0,40 %

individuelle Vereinbarung

Sparkasse Mittelholstein

-0,50 %

ab 250.000 Euro

Sparkasse Mittelthüringen -0,50 % ab 20.000 Euro auf Girokonto und ab 50.000 Euro auf Tagesgeldkonto, nur für neue Konten

Sparkasse Moosburg

-0,50 %

ab 25.000 Euro

Sparkasse Neu-Ulm – Illertissen

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf dem Girokonto

Sparkasse Neuss

variabel

individuelle Vereinbarung, Einzelfallentscheidung

Sparkasse Passau -0,50 % ab 250.000 Euro auf dem Tagesgeld- und Girokonto, soweit vertraglich vereinbart

Sparkasse Pforzheim Calw

-0,50 %

ab 100.000 Euro

Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen

-0,50 %

ab 100.000 Euro

Sparkasse Rhein Neckar Nord

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, für alle neuen Konten und Konten mit separater Vereinbarung

Sparkasse Rotenburg Osterholz

-0,50 %

ab einer Million Euro auf Girokonto

Sparkasse Südliche Weinstraße wird als Gebühr weitergegeben mtl. Gebühr von 1,50 Euro fürs Tagesgeldkonto, für Depotbesitzer bei der Deka-Bank oder dwp-Bank entfällt die Gebühr

Sparkasse Waldeck-Frankenberg

-0,50 %

ab 100.000 Euro

Sparkasse Werra-Meißner

-0,50%

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (nur für Neukunden)

Sparkasse Worms-Alzey-Ried

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (nur für Neukunden)

Stadtsparkasse Augsburg

individuell

individuelle Vereinbarung

Stadtsparkasse Düsseldorf -0,50 % ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Stadt-Sparkasse Langenfeld

-0,50 %

k. A.

Stadtsparkasse Magdeburg -0,50 % ab 10.000 Euro auf dem Girokonto und ab 90.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto, für ab 01.09.2020 eröffnete Konten

Stadtsparkasse München

-0,50 %

auf Tagesgeld- und Girokonto, nur bei Bedarf für Neukonten mit Vorabvereinbarung, Freibetrag insgesamt 100.000 Euro, für Gemeinschaftskonten 200.000 Euro, nur bei Bedarf für Neukonten

Stadtsparkasse Oberhausen -0,50 % variabler Freibetrag von bis zu 100.000 Euro nach separater Vereinbarung
Stadtsparkasse Versmold -0,40 % individuelle Vereinbarung

Steyler Bank

-0,50 %

ab dem ersten Euro auf Tagesgeldkonto für Neukunden

VBU Volksbank im Unterland

-0,50 %

auf Tagesgeld- und Girokonto, individueller Freibetrag nach separater Vereinbarung

VerbundVolksbank OWL

-0,50 %

ab 200.000 Euro für Neukunden (max. 100.000 Euro auf Girokonto und max. 100.000 Euro auf Tagesgeldkonto), und ab 500.000 Euro für Bestandskunden, jeweils individuelle Vereinbarung

Vereinigte VR Bank Kur- und Rheinpfalz

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, nur für Neukunden und deren Kontoeröffnung ab 09.03.2020

Vereinigte Volksbank Brakel -0,50 % ab 100.000 Euro, soweit vertraglich vereinbart

Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank Odenwald & Miltenberg

-0,40 %

für Guthaben auf dem Girokonto, individueller Freibetrag

Vollksbank Ammerbuch wird als Gebühr weitergegeben mtl. Gebühr von 1,50 Euro fürs Tagesgeldkonto

Volksbank Baden-Baden Rastatt

-0,40 %

ab einer Million Euro

Volksbank Bremerhaven-Cuxland -0,50 % ab 25.000 Euro auf dem Girokonto (für nach dem 01.08.2020 eröffnete Konten)
Volksbank Bühl -0,35 % bis -0,45 % ab 250.000 Euro Gesamtvermögen, Freibeträge von 100.000 Euro auf Tagesgeldkonto und 30.000 Euro auf Girokonto (gültig ab 01.10.2020)

Volksbank Delbrück-Hövelhof

-0,50 %

ab 250.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, für neue Konten und Konten mit separater Vereinbarung

Volksbank Delmenhorst Schierbrock

-0,40 %

ab 500.000 Euro auf Tagesgeldkonto und Kündigungsgeld, für neue Konten ab 01.12.2019 sowie für Konten mit separater Vereinbarung

Volksbank Dreiländereck

-0,40 %

ab einer Million Euro

Volksbank Dresden-Bautzen

-0,50 %

ab einer Million Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Volksbank eG Warendorf

-0,50 %

für Guthaben auf Einlagekonten und Girokonto (nur für Neukunden), Freibetrag von 10.000 Euro auf dem Girokonto

Volksbank Eisenberg

-0,40 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, soweit vereinbart, zzgl. mtl.  Kontoführungsgebühr von 3,50 Euro beim Tagesgeld

Volksbank Emmerich-Rees -0,35 % ab 100.000 Euro

Volksbank Essen-Cappeln

-0,50 %

ab 50.000 Euro auf dem Tagesgeld- und Girokonto

Volksbank Ettlingen

-0,50 %

ab 250.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Volksbank Freiburg

-0,50 %

für Guthaben auf Tagesgeld- und Girokonto, Freibetrag insgesamt 225.000 Euro

Volksbank Gescher

-0,50 %

für Guthaben auf dem Tagesgeldkonto, individueller Freibetrag

Volksbank Greven

-0,50 %

ab 50.000 Euro

Volksbank Gronau-Ahaus -0,50 % ab 100.000 Euro auf dem Girokonto, für ab 01.04.2020 eröffnete Konten sowie Konten mit separater Vereinbarung

Volksbank Hameln-Stadthagen

-0,50 %

ab dem ersten Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (gilt nicht für Kunden mit Hausbankverbindung: regelmäßiger Geldeinang, Mitgliedschaft und Nutzung einer weiteren Produktgruppe)

Volksbank Heilbronn

-0,50 %

vereinzelt für hohe Einlagen auf Tagesgeld- und Girokonto, Freibetrag von 500.000 Euro, individuelle Vereinbarung

Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (jeweils für ab 17.02.2020 eröffnete Konten)

Volksbank Hohenlimburg

-0,50 %

ab 250.000 Euro

Volksbank in der Ortenau


-0,38 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeldkonto (gültig bis 15. 11. 2020; Werte werden quartalsweise auf Basis der Umlaufrendite neu berechnet) und Verwahrentgelt von je zwei Euro auf dem Girokonto, wenn der Freibetrag von 25.000 Euro jeweils um volle 5.000 Euro überschritten wird (arithmetisches Mittel der Tagessalden je Kalendermonat)

Volksbank Kraichgau

-0,50 %

individuelle Vereinbarung, Freibetrag ab 100.000 Euro

Volksbank Köln Bonn

-0,50 %

für Guthaben auf dem Girokonto, ab 500.000 Euro für Bestandskunden (vor 01.03.2020) und ab 100.000 Euro für Neukunden (nach 01.03.2020)

Volksbank Lingen wird als Gebühr weitergegeben mtl. Gebühr von 2,40 Euro fürs Tagesgeldkonto

Volksbank Magdeburg

-0,50 %

ab 75.000 Euro

Volksbank Main-Tauber

-0,50 %

ab 500.000 Euro auf täglich verfügbare Sichteinlagen

Volksbank Mittelhessen -0,50 % ab 100.000 Euro auf dem Girokonto, nur für Neukunden ab 01.09.2020

Volksbank Mittlerer Schwarzwald

-0,50 %

ab 250.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, für bestehende Konten nur nach individueller Vereinbarung

Volksbank Mittleres Erzgebirge

-0,50 %

ab 100.000 Euro

Volksbank Mosbach

-0,50 %

ab 250.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, nur für neue Konten

Volksbank Pforzheim

-0,50 %

vereinzelt für Großanleger nach individueller Vereinbarung

Volksbank Raiffeisenbank eG (Bargteheide, Bergedorf, Stormarn, Vierländer Volksbank)                      

-0,50 %

i. d. R. ab 100.000 Euro für Einlagen auf Kontokorrentkonten, soweit vertraglich vereinbart

Volksbank Raiffeisenbank Bad Kissingen

-0,50 %

individuell, auf Tagesgeld- und Girokonto

Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte

-0,50 %

ab 100.000 Euro

Volksbank Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck

-0,50 %

nur für "frisches" Geld, Freibetrag insgesamt 130.000 Euro (100.000 Euro beim Kündigungsgeld, 10.000 Euro beim Tagesgeld und 20.000 Euro beim Girokonto)

Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien

wird als Gebühr weitergegeben

mtl. Gebühr fürs Tagesgeldkonto, 5-50 Euro je nach Anlagebetrag

Volksbank Raiffeisenbank Starnberg-Herrsching-Landsberg

-0,40 %

vereinzelt für Privatkunden, nur für "frisches" Geld / individuelle Vereinbarung

Volksbank Rathenow

-0,50 %

ab 25.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, nur für neue Konten

Volksbank Rhein-Erft-Köln

-0,50 %

ab 50.000 Euro

Volksbank Rhein-Lippe

-0,50 %

ab 10.000 Euro

Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück

-0,50 %

auf Tagesgeld- und Girokonto (Freibetrag jeweils 100.000 Euro), für Neukunden ab 01.12.2019 sowie für bestehende Konten mit separater Vereinbarung

Volksbank Rottweil

-0,35 %

auf dem Tagesgeld- und Girokonto, soweit vereinbart, individueller Freibetrag von 100.000 bis eine Million Euro

Volksbank Ruhr Mitte -0,50 % ab 25.000 auf Girokonto und ab 100.000 Euro auf Tagesgeldkonto (nur für Neukunden ab 01.08.2020)
Volksbank Spree-Neiße wird als Gebühr weitergegeben mtl. Gebühr von 2,00 Euro fürs Tagesgeldkonto

Volksbank Stendal

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto

Volksbank Sulmtal

-0,50 %

ab 500.000 Euro auf Tagesgeldkonto

Volksbank Ulm-Biberach

-0,50 %

Freibetrag von 100.000 Euro auf dem Tagesgeld- oder Girokonto, zusätzlicher Freibetrag von 10.000 Euro auf dem Girokonto (für Neukunden ab 01.02.2020 und für Bestandskunden ab 01.05.2020)

Volksbank Vorpommern

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Girokonten

Volks- und Raiffeisenbank Fürstenwalde Seelow Wriezen

-0,50 %

für Guthaben auf Tagesgeld- und Girokonto, individueller Freibetrag, für neue Konten und Konten mit separater Vereinbarung

VR-Bank Altenburger Land

-0,50 %

ab 25.000 Euro auf dem Girokonto

VR-Bank Alzenau

-0,40 %

individuelle Vereinbarung für Einlagen auf dem Giro- und Tagesgeldkonto (laut Bank derzeit kein Kunde betroffen)

VR-Bank Augsburg-Ostallgäu

-0,50 %

vereinzelt für Großanleger nach individueller Vereinbarung

VR Bank Bamberg-Forchheim -0,60 % ab 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto und ab 25.000 Euro auf dem Girokonto (für ab 01.07.2020 eröffnete Konten)

VR Bank Bayreuth-Hof

-0,60 %

ab 300.000 Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto, "nach gesonderter Mitteilung"

VR-Bank Ellwangen

-0,50 %

ab einer Million Euro

VR-Bank Erding

-0,50 %

ab 50.000 Euro

VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach

-0,60 %

ab 20.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto (für ab 01.06.2020 eröffnete Konten, soweit vereinbart)

VR Bank Hessen Land -0,50 % Freibetrag insgesamt 100.000 Euro (80.000 Euro beim Tagesgeld und 20.000 Euro beim Girokonto)
VR-Bank Isar-Vils -0,50 % ab 50.000 Euro auf dem Girokonto und ab 100.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto

VR-Bank Kreis Steinfurt

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Sichteinlagen, für neue Konten und Konten mit separater Vereinbarung

VR-Bank Landsberg-Ammersee

-0,40 %

ab 300.000 Euro auf Girokonto, Tagesgeld- und Festgeldkonto nach individueller Vereinbarung

VR-Bank Mitte eG Eichsfeld Göttingen Northeim Werra-Meißner

-0,50 %

ab 100.000 Euro

VR-Bank Mittelsachsen

-0,40 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeld

VR Bank Mittlere Oberpfalz -0,50 % ab 100.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto, zusätzlicher Freibetrag von 10.000 Euro auf dem Hauptzahlungsverkehrskonto

VR-Bank Memmingen

-0,50 %

individuell; auf Girokonto und Tagesgeldkonto

VR-Bank Nordeifel

-0,50 %

k. A.

VR-Bank Ostalb

-0,50 %

ab einer Million Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto, für ab 01.01.2020 eröffnete Konten und Konten mit separater Vereinbarung

VR Bank Rhein-Neckar

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Girokonto

VR-Bank Schweinfurt

-0,001 %

ab 100.000 Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto, gilt für neue Konten ab 01.02.2020 sowie für Konten mit separater Vereinbarung

VR Bank Südpfalz

individuell

nur in Ausnahmefällen, individueller Freibetrag nach separater Vereinbarung

VR Bank Südthüringen

-0,50 %

ab 100.000 Euro auf Tagesgeldkonto

VR-Bank Taufkirchen-Dorfen

-0,50 %

ab 500.000 Euro auf Girokonto

VR Bank Westküste

-0,50 %

für Guthaben auf Tagesgeld- und Girokonto, für neue Konten ab 01.01.2020 sowie Konten mit separater Vereinbarung, individueller Freibetrag

VR Bank Westmünsterland

-0,50 % 

ab dem ersten Euro auf Tagesgeldkonto und ab 100.000 Euro auf Girokonto sowie -0,35 % auf Kündigungsgeld 30 (ohne Freibetrag), für Neukonten ab 01.12.2019, für bestehende Konten soweit vereinbart

VR Bank Würzburg

-0,50 %

ab 500.000 Euro nach individueller Vereinbarung

VR PartnerBank Chattengau-Schwalm-Eder

-0,30 %

individueller Freibetrag auf dem Girokonto, für bestehende Konten nach separater Vereinbarung

Westerwald Bank

-0,50 %

ab 250.000 Euro auf dem Girokonto, soweit vertraglich vereinbart



Negativzinsen bei überregionalen Banken

Geldinstitut Negativzins / Verwahrentgelt p. a. Freibetrag / Kontoart
Comdirect -0,50 % nach individueller Vereinbarung für sehr vermögende Kunden, Freibetrag 250.000 Euro
Commerzbank -0,50 % ab 250.000 Euro für alle Einlagen (für ab dem 01.07.2020 eröffnete Konten und Konten mit separater Vereinbarung), ab 01.10.2020 beträgt der Freibetrag für Neukunden nur noch 100.000 Euro
DAB BNP Paribas -0,50 % für Einlagen auf Tagesgeld, Festgeld und Verrechnungskonto, Freibetrag wird individuell berechnet (Euro-Geldbestand/Gesamtvermögen darf max. 15 Prozent betragen)
Deutsche Bank -0,50 % ab 100.000 Euro auf Girokonto, Tagesgeld- und Verrechnungskonto
Deutsche Skatbank -0,50 % ab 25.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto
DKB -0,50 % ab einer Million Euro auf Geschäftskonto
Donner und Reuschel -0,50 % für Einlagen auf Euro-Zahlungsverkehrskonten, Freibetrag 500.000 Euro
Ethikbank -0,40 %
ab 100.000 Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto
GLS Bank

-0,50 % ab 250.000 Euro auf Giro- und Tagesgeldkonto
Fidor Bank -0,40 %

ab 100.000 Euro für Firmenkunden
Flatex Bank -0,50 % für Guthaben auf dem Verrechnungskonto
Hypovereinsbank individuell Firmenkunden und institutionelle Kunden, individuelle Vereinbarung, zum Teil schon ab dem ersten Euro
Norisbank -0,50 % ab 100.000 Euro auf Girokonto, Tagesgeld- und Verrechnungskonto
Oldenburgische Landesbank -0,20 % bis  -0,40 % Privatkunden: -0,40 % ab 500.000 Euro auf Girokonto und ab 100.000 Euro auf Festgeld- und Tagesgeldkonto

Firmenkunden: -0,40 % ab einer Million Euro auf dem Businesskonto und ab dem ersten Euro auf dem Tagesgeldkonto sowie -0,20 % für Guthaben auf dem Festgeldkonto
Onvista Bank -0,50 % ab 250.000 Euro auf dem Verrechnungskonto
Postbank -0,50 % ab 100.000 Euro auf Girokonto, Tagesgeld- und Verrechnungskonto
Solarisbank (Tomorrow) -0,50 % ab 100.000 Euro für Privatkunden und ab 250.000 Euro für Firmenkunden
Sparda-Bank Berlin -0,50 % ab 50.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto und ab 25.000 Euro auf dem Girokonto
Triodos Bank -0,50 % ab 100.000 Euro
Umweltbank -0,50 % ab 200.000 Euro auf Tagesgeld- und Girokonto
V-Bank München -0,50 % ab 500.000 Euro

Quelle: eigene Recherche / Angaben ohne Gewähr / Stand: 29. September 2020


Negativzinsen für Geschäftskunden

Mit unserem  kostenlosen PDF-Download erhalten Sie alle knapp 280 Banken und Sparkassen, die Einlagen von Firmenkunden und institutionellen Anlegern mit Strafzinsen belegen.


Wie können Sie sich gegen Negativzinsen wehren?

  • Wenn Ihre Bank Negativzinsen einführt, sollten Sie sich nach einer günstigeren Alternative umsehen. Vergleichen Sie die Kontomodelle in Ihrer Region. Der Girokonto-Vergleich von biallo.de umfasst das Datenmaterial von gut 1.300 Banken und Sparkassen. Lesen Sie auch unsere bundesweite Studie zu Premiumkonten.

  • Negativzinsen auf Tagesgeld oder Festgeld sind längst keine Seltenheit mehr (siehe Tabelle). Am besten fahren Sie, wenn Sie ein, zwei oder drei Tagesgeldkonten aus unserem Vergleich eröffnen. Dadurch sparen Sie sich nicht nur Strafzinsen, sondern bekommen auch noch Guthabenzinsen.

  • Hier haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Sie wollen wirklich das beste Ergebnis für sich herausholen mit den höchsten Zinsen? Dann müssen Sie Ihr Geld auf verschiedene Anbieter aufteilen und die Tagesgeld-Neukunden-Offerten nutzen.

  • Sie wollen sich nicht die Mühe machen, auf Neukunden-Offerten zu reagieren und danach wieder neue Banken zu suchen? Sind Sie an dauerhafteren Lösungen interessiert, auch wenn das etwas Rendite kostet? Dann können Sie auch alternativ kurze Laufzeiten beim Festgeld wählen. Wo es aktuell die höchsten Zinsen gibt, lesen Sie in unserem Ratgeber Festgeldzinsen.



Gerichtsurteile zu Negativzinsen

Eine flächendeckende Einführung von Negativzinsen im Einlagengeschäft ist aus rechtlicher Sicht problematisch. Das Landgericht Tübingen hatte bereits im Januar 2018 entschieden, dass bei Altverträgen das Verwahrentgelt nicht nachträglich per Klausel im Preisaushang eingeführt werden darf, und damit einer Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen die Volksbank Reutlingen teilweise stattgegeben (Az.: 4 O 187/17). 

"Die Bank kann nicht einseitig mittels des Kleingedruckten aus einer Geldanlage einen kostenpflichtigen Verwahrungsvertrag machen", sagt Niels Nauhauser, Abteilungsleiter Altersvorsorge, Banken und Kredite bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Bei individuellen Vereinbarungen sei dies allerdings möglich.

In einem weiteren Fall, der ebenfalls vor dem Landgericht Tübingen verhandelt wurde, klagte die Verbraucherzentrale Sachsen gegen die Volksbank Reutlingen. Dabei ging es um Minuszinsen in Höhe von 0,5 Prozent auf Girokonten. Auch hier gab das Gericht im Mai 2018 den Verbraucherschützern Recht (Az.: 4 O 225/17): "Die Erhebung von Negativzinsen im Wege eines Preisaushangs bei Einlagen auf einem Girokonto, für welches Kontoführungsgebühren erhoben werden, führt zu einer unangemessenen Benachteiligung von Bankkunden." Im Vorfeld hatten sich beide Parteien bereits auf eine Unterlassungserklärung der Volksbank Reutlingen geeinigt.

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Zinsen: Geldkapital versus Sachkapital

Finanzexperten unterscheiden zwischen Zinsen auf Geldkapital und Zinsen auf Sachkapital. Ein Zins für Sachkapital ist zum Beispiel der Mietzins. Die Miete ist das Entgelt, das Sie an den Eigentümer der Immobilie für die Überlassung der Wohnung bezahlen. Ähnlich verhält es sich, wenn Sie sich einen Mietwagen oder ein Ruderboot für den Sonntagsausflug leihen.

Interessant für Anleger und Kreditnehmer sind die Zinsen, die man für angelegtes Geld bekommt beziehungsweise für geliehenes Geld zahlen muss. Legen Sie Ihr Kapital als Tagesgeld, Festgeld beziehungsweise auf einem Sparbuch an, erhalten Sie normalerweise Zinsen. Borgen Sie sich Geld bei der Bank, zahlen Sie Kreditzinsen. Zinsen erfüllen also verschiedene Zwecke: Sie sind Lohn für bereitgestelltes Geld oder Kosten für geliehenes Geld.

Warum zahlen Banken überhaupt Zinsen?

Im Normalfall zahlen Banken für angelegtes Geld Zinsen. Wie geht das? Ganz einfach: Die Bank verleiht das angelegte Geld als Kredit weiter und kassiert dafür Zinsen. Kreditnehmer sind zum Beispiel Verbraucher, die Ratenkredite aufnehmen, oder Unternehmer, die einen Investitionskredit abschließen. Da der Kreditzins höher ist als der Anlagezins, kann die Bank einen Teil der vereinnahmten Zinsen als Sparzins an die Anleger auszahlen, den Rest behält sie als Lohn für die eigenen Mühen ein.

Was ist der Zinseszinseffekt?

Ist Ihr Geld längerfristig bei der Bank angelegt, verzinst sich nicht nur die Kapitaleinlage, sondern auch die Zinsen. Durch die Verzinsung der Zinsen entsteht der sogenannte Zinseszinseffekt, der das Ersparte immer schneller wachsen lässt. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Bank signifikante Zinsen zahlt. Bei einer Verzinsung nahe null, tendiert auch der Zinseszinseffekt gegen null.

Für Sie als Sparer ist es von Vorteil, wenn die Zinsen so oft wie möglich ausgezahlt werden. Erhalten Sie monatlich oder quartalsweise Zinsen, verstärkt sich der Zinseszinseffekt. 




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