Quirion, Liqid, Visualvest: Robo-Advisor locken mit Neukunden-Aktionen

Digitale Vermögensverwaltung Quirion, Liqid, Visualvest: Robo-Advisor locken mit Neukunden-Aktionen

Sebastian Schick
von Sebastian Schick
27.04.2018
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  • Die sogenannten Robo-Advisor werden bei Anlegern immer beliebter. Derzeit gehen drei Anbieter mit attraktiven Neukunden-Aktionen auf Kundenfang.
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Der Siegeszug der digitalen Vermögensverwalter scheint nicht mehr aufzuhalten. Die sogenannten Robo-Advisor erobern die Geldanlage. Der Hauptgrund: Sie sind kostengünstiger als klassische Vermögensverwalter, da sie vornehmlich in ETFs investieren und viele Prozesse automatisiert ablaufen.

Liqid senkt Mindestanlage für Neukunden

Eine Sonderrolle unter den Robos nimmt das Berliner Start-up Liqid ein. Den Luxus-Robo der BMW-Erben Quandt – einer der reichsten Familien Deutschlands – können Anleger eigentlich erst ab einem Anlagevolumen von 100.000 Euro nutzen. Doch anlässlich seines zweijährigen Bestehens halbiert Liqid den Mindestanlagebetrag für Neukunden auf 50.000 Euro. Wer sich bis 10. Mai einen kostenlosen und unverbindlichen Anlagevorschlag von Liqid erstellen lässt, kann das Angebot nutzen.

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Die Servicegebühr für die ETF-basierte Vermögensverwaltung "Liqid Global" liegt bei maximal 0,5 Prozent pro Jahr und sinkt mit höheren Anlagebeträgen. Die Produktkosten belaufen sich auf durchschnittlich 0,17 Prozent des Anlagevolumens. Für den aktiven Anlagestil "Liqid Select", bei dem ein Investment-Team die Portfolios steuert, werden maximal 0,90 Prozent berechnet. Da hier auch aktive Fonds und Termingeschäfte zur Absicherung eingesetzt werden, fallen die Produktkosten mit durchschnittlich 0,79 Prozent höher aus.

Lesen Sie auch: So funktioniert der digitale Vermögensverwalter Liqid

Biallo-Tipp

Während sich die Jahresgebühr bei klassischen Vermögensverwaltern auf bis zu drei Prozent pro Jahr belaufen kann und hier meist auch noch eine Gewinnbeteiligung von zehn bis 20 Prozent anfällt, kostet die Vermögensverwaltung bei den Robos meist weniger als ein Prozent des Anlagevolumens, Konto und Depotführung inklusive. Wie die digitalen Vermögensverwalter genau funktionieren, lesen Sie in unserem Ratgeber Robo-Advisor.

Visualvest schenkt Neukunden die Servicegebühr

Bei Visualvest, dem Robo-Advisor von Union Investment, können Neukunden noch bis 30. Juni ohne Servicegebühr anlegen. Voraussetzung: Der Abschluss erfolgt über unseren Robo-Advisor-Vergleich mit dem Gutscheincode "VisualVest2018". Das Mindestanlagevolumen beträgt 500 Euro. Sparpläne sind bereits ab 25 Euro pro Monat möglich.

Auch Visulavest bietet zwei Anlagemodelle: Die "Greenfolios" und die "Vestfolios". Bei Letzteren kommen ETFs und aktiv gemanagte Fonds zum Einsatz. Bei den Greenfolios ausschließlich nachhaltige aktiv gemanagte Fonds. Für beide Modelle beträgt die jährliche Servicegebühr 0,6 Prozent des Anlagevolumens. Hinzu kommen Produktkosten von 0,27 bis 0,54 Prozent bei den Vestfolios und 1,16 bis 1,79 Prozent bei den Greenfolios.

Quirion: Die ersten 10.000 Euro sind gebührenfrei

Auch bei Quirion, dem Robo-Advisor der Berliner Quirin Bank, gibt es ein attraktives Neukunden-Angebot: Die ersten 10.000 Euro können Anleger kostenfrei investieren. Das Volumen entspricht der geforderten Mindestanlage. Für Beträge darüber hinaus werden 0,48 Prozent pro Jahr fällig. Im Comfort-Paket mit persönlichem Coach beträgt die Servicegebühr 0,88 Prozent. Die durchschnittlichen Fondskosten liegen je nach Anlagestrategie zwischen 0,22 und 0,28 Prozent. Der Aktionszeitraum ist bis auf Weiteres unbefristet.

Quirion setzt bei seinen Produkten neben ETFs und Indexfonds auch auf sogenannte Anlageklassenfonds. Diese Investmentvehikel sind sonst nur institutionellen Anlegern und Großinvestoren vorbehalten. Sie sind im Gegensatz zu ETFs nicht an einen Indexfonds gekoppelt und werden nicht über die Börse gehandelt. Anlageklassenfonds verfolgen einen wissenschaftlich fundierten Investmentansatz und bilden eine spezielle Assetklasse ab wie beispielsweise Small-Caps aus den Emerging Markets (kleine Aktienunternehmen mit geringer Marktkapitalisierung aus den Schwellenländern).

Sehen Sie auch unser Youtube-Interview mit Marktführer Scalable Capital auf der Invest 2018:

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nach seinem Studium für das Lehramt an Gymnasien mit der Fächerkombination Deutsch/Latein/Geschichte in Würzburg und Berlin entschied sich Sebastian Schick für den Journalismus. 2005 absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunkjournalisten an der Akademie für Neue Medien in Kulmbach.

Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Direkt im Anschluss volontierte er beim Deutschen Anleger Fernsehen (DAF), wo er sich in seiner zehnjährigen Laufbahn ein umfangreiches Fachwissen zum Thema Geldanlage und Börse aneignete. Zuletzt baute er als Chefredakteur in Kooperation mit dem Kurier Medienhaus den österreichischen TV-Sender DAF Austria mit auf. Bei biallo.de schreibt er als Redakteur über das Thema Kredit und Geldanlage. 

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de