Auf einen Blick
  • Betrüger schreiben Sie auf Facebook und Instagram via Direktnachricht an.

  • In den Nachrichten wird Ihnen von Kreditangeboten berichtet, welche die Betrüger angeblich erhalten haben. Dafür nutzen die Kriminellen kopierte oder Fake-Profile.

  • Am Ende erhalten Sie keinen Kredit, sondern zahlen an die Betrüger. Es handelt sich um typischen Vorschussbetrug.
Betrüger nehmen über soziale Netzwerke Kontakt auf und versuchen ahnungslose Nutzer in die Kreditfalle zu locken.
fizkes / shutterstock.com

Die Coronokrise sorgt dafür, dass viele Menschen auf Finanzhilfen angewiesen sind. Das wissen leider auch die Kriminellen. Diese stiften mit verschiedenen Aktionen Verwirrung. So haben Betrüger beispielsweise SMS mit einem Link zur Paketverfolgung gesendet und dafür gesorgt, dass sich Android-Nutzer einen Banking-Trojaner auf das Smartphone laden.

Doch das sind längst nicht alle Aktivitäten. Neben Fakeshops versuchen die Kriminellen auch per Direktnachricht via Facebook und Instagram an das Geld der Verbraucher zu kommen. Dabei wird Ihnen vorgegaukelt, dass der Schreiber in seiner großen Not einen tollen Kredit bekommen hat. Zum Glück übermittelt er Ihnen gleich die Kontaktdaten des Kreditgebers, sodass Sie diesen nur noch zu kontaktieren brauchen. Doch Vorsicht: Das ist eine fiese Masche. Antworten Sie auf keinen Fall und nehmen Sie keinen Kontakt auf!

Kreditbetrüger setzen auf Notsituation

Das Vorgehen der Kriminellen ist perfide. Denn sie setzen auf Ihre Not. Wenn Sie ausreichend Geld haben, fallen Sie auf das Lockangebot nämlich nicht herein. Um an Sie heranzukommen, kopieren die Betrüger Facebook- oder Instagram-Profile. Mit dieser falschen Identität nehmen sie den Kontakt zu Ihnen auf, indem eine Direkt-Nachricht versendet wird. Der Inhalt der Nachrichten ist dabei immer ähnlich. Meist wird Ihnen erzählt, dass der Schreiber einen Kredit zu unglaublich günstigen Konditionen und Zinssätzen erhalten hat. Gleich mitgeliefert werden E-Mail-Adresse und WhatsApp-Nummer des Kreditgebers.

Neben privaten Personen gab es aber auch schon angebliche Unternehmen, die solche Kredite angeboten haben. Dabei handelt es sich dann allerdings meistens um gefälschte Facebook-Seiten. In der Regel haben diese kein Impressum und auch keine Angaben unter den Infos.

Diese Konditionen für Darlehen bieten seriöse Banken:

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Können Sie den Kreditbetrug mit schufafreien Krediten erkennen?

Das ist durchaus möglich. Sie müssen nur ein Gespür und ein gutes Auge entwickeln. Grundsätzlich sollten Sie vorsichtig sein, wenn auf Facebook oder Instagram jemand einen Kredit offeriert. In der Regel handelt es sich dabei immer um Betrug. Vor allem, wenn die Nachricht unaufgefordert bei Ihnen angekommen ist.

Zusätzlich sollten Sie auf Rechtschreibungs- und Grammatikfehler achten. Die Nachrichten sind meist in einem schlechten Deutsch geschrieben. Außerdem werden am Markt unübliche Versprechen wie niedriger Zinssatz oder keine Prüfung der Kreditwürdigkeit versprochen. Und natürlich handelt es sich auch immer um schufafreie Kredite. Für die Kommunikation werden meist private E-Mail-Adressen genutzt.

Spätestens wenn Sie einen Vertrag zugesendet bekommen, der nicht wirklich professionell wirkt, sie Ihre Bankverbindung mitteilen oder eine Kopie Ihres Ausweises senden sollen, müssen die Alarmglocken schrillen.

Wir warnen vor diesen privaten E-Mail-Adressen

Leider ändern die Kreditbetrüger ihre E-Mail-Adressen sehr häufig. Deshalb sind die unseriösen Geschäftemacher so schwer zu erkennen. Folgende dubiose Adressen, die als Kreditgeber angegeben wurden, sind uns bereits bekannt:

Wir brauchen Ihre Hilfe. Haben Sie auch so eine dubiose Nachricht via Facebook oder Instagram bekommen und die E-Mail-Adresse wurde hier noch nicht genannt? Dann leiten Sie uns die Nachricht bitte an [email protected] weiter oder nehmen Sie direkt per Facebook oder Instagram Kontakt mit uns auf.

Kredit beantragt - und nun?

In der Regel werden Sie recht schnell erkennen, dass es sich hierbei um eine Abzocke handelt. So sollen Sie Geld bezahlen, einen Kredit erhalten Sie jedoch nicht. Die Betrüger erfinden immer wieder neue Vorwände, warum Sie zahlen sollen. Mal sind das teure Bearbeitungsgebühren und ein anderes Mal ist eine Kreditversicherung nötig. Am Ende kommen Sie zum gleiche Ergebnis: Sie erhalten kein Geld, müssen dafür aber bezahlen. Das ist klassischer Vorschussbetrug.

Haben Sie bereits Zahlungen geleistet? Dann brechen Sie den Kontakt zu den Kriminellen umgehend ab. Reagieren Sie auf keine Nachrichten mehr. Sichern Sie sich den Nachrichtenverlauf und blockieren Sie die Kontakte. Anschließend sollten Sie eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Nutzen Sie unter anderem den gesicherten Chatverlauf als Beweis.

Ein seriöses Darlehen finden Sie in unserem Kredit-Vergleich. Auch die aktuellen Kreditzinsen haben wir bei Biallo unter die Lupe genommen. Sehen Sie sich unbedingt auch die Kredite der ING Bank an, die mit günstigen Konditionen für den Ratenkredit und den Autokredit überzeugt.




  Franziska Baum

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