

- Basiszins: 2,60%
- Aktionszins: 3,15% - gültig bis 14.05.2025


- Basiszins: 2,65%


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Geduld zahlt sich bei der Geldanlage an der Börse in barer Münze aus. Das zeigen Analysen des Deutschen Aktieninstituts (DAI). Das DAI hat jetzt seine neuesten Renditedreiecke veröffentlicht. Demnach lassen sich mit der breit gestreuten Geldanlage in einen Aktienindex wie den Deutschen Aktienindex (Dax) oder den weltweiten MSCI World stolze Renditen erzielen.
„Wer langfristig investiert, kann Erträge von durchschnittliche sechs bis neun Prozent pro Jahr erwirtschaften“, sagt DAI-Vorständin Henriette Peucker. Das mache Aktieninvestments „zu einem idealen Baustein für die Altersvorsorge und den Aufbau finanzieller Rücklagen“.
Renditedreiecke geben rückblickend die historischen Renditen wieder, die sich am Aktienmarkt erzielen lassen. So kann man aus den Übersichten des Aktieninstituts für einen bestimmten Stichtag ablesen, welche Rendite man im Durchschnitt pro Jahr erzielte, wenn man das Geld zehn, zwanzig oder dreißig Jahre lang etwa in einen Sparplan eingezahlt hat. Einige Rendite-Beispiele zeigt die Tabelle für den Stichtag 31. Dezember 2024.
Jährliche Rendite¹ bei einer Laufzeit von … | |||
Aktienindex | 10 Jahren | 20 Jahren | 30 Jahren |
DAX | 8,40% | 7,80% | 7,10% |
MSCI World | 13,40% | 11,70% | 9,30% |
Wer demnach vom 1. Januar 2005 an 20 Jahre lang monatlich eine bestimmte Summe in einen ETF auf den MSCI World investierte, erzielte damit bis Silvester 2024 eine durchschnittliche Rendite von 11,70 Prozent. Beim Deutschen Aktienindex sprangen im selben Zeitraum 7,80 Prozent heraus.
Wer also während dieser Zeit konsequent monatlich 50 Euro in einen Dax-ETF investierte, konnte damit sein Kapital mehr als verdoppeln: Aus den gesamten monatlichen Einzahlungen von 12.000 Euro wurden knapp 28.000 Euro. Abziehen muss man davon allerdings noch die Kosten der Geldanlage und gegebenenfalls die Kapitalertragsteuer.
Neben den Renditedreiecken für monatliche Sparpläne berechnet das DAI auch Renditen für die Einmalanlage in den Dax. Diese fallen ähnlich hoch aus. Ausdauer zahle sich demnach bei der Aktienanlage aus, heißt es deshalb bei dem Institut.
Vorständin Henriette Peucker leitet daraus eine politische Forderung ab. So sollten die Chancen auf hohe Erträge endlich auch im Rentensystem genutzt werden „Ich wünsche mir, dass die Rendite-Dreiecke auf den Schreibtischen der politischen Entscheidungsträger einen prominenten Platz finden“, so Peucker. Hintergrund: Die sogenannte Aktien-Rente wurde zwar in den vergangenen Jahren von den politischen Parteien immer wieder diskutiert. Eingang in das Rentensystem hat die langfristige Geldanlage an der Börse jedoch bislang noch nicht gefunden.