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Auf einen Blick
  • Die Smartphone-Bank N26 bietet neben ihrem kostenlosen Girokonto auch eine Premiumvariante an.

  • Das Konto hat einen stolzen monatlichen Grundpreis und soll sich gerade für Vielreisende lohnen.

  • Im Paket enthalten ist eine umfassende Reiseversicherung. Doch lohnt sich das gegenüber einer herkömmlichen Reisepolice?


Fazit: Ein gutes Premiumkonto mit sattem Versicherungspaket

 

Bewertung: N26 You Premium Girokonto

Kontoführung
(70 Prozent)
Gebühr + Bank- + Goldkarte
(100%)
5.00
5.00
Kreditkarte
(20 Prozent)
Goldkarte
(100%)
1.70
1.70
Dispozinsen
(5 Prozent)
Höhe Dispozins
(100%)
4.00
4.00
Bargeldversorgung
(5 Prozent)
Kostenlose Bargeldversorgung
(100%)
5.00
5.00

Vorteile

  • Umfassendes Versicherungspaket
  • Gute Bargeldversorgung im Ausland
  • Bis zu zehn Unterkonten
  • individualisierte Debitkarte
  • kostenlose Zusatzkarte
  • Apple- und Google-Pay verfügbar
  • Echtzeitüberweisung möglich

Nachteile

  • vergleichsweise hohe Kontoführungsgebühr
  • begrenzte, kostenlose Bargeldversorgung im Inland

Mit knapp 1.300 Banken und Sparkassen bietet der Girokonto-Vergleich von biallo.de den größten Kontovergleich hierzulande. Das Besondere: Wenn Sie in das entsprechende Feld Ihre Postleitzahl eingeben, werden Ihnen neben den großen Privatbanken auch die Sparkassen und VR-Banken in Ihrer Region angezeigt. 

 

N26 im Porträt

N26 ist eine Berliner Direktbank, die sich auf die Kontoführung per Smartphone spezialisiert hat. Das Institut wurde erst im Jahr 2013 gegründet und zählt laut eigenen Angaben bereits mehr als sieben Millionen Kunden. Die Direktbank bietet neben ihren vier verschiedenen Kontomodellen für Privatpersonen auch Geschäftskonten sowie Sparkonten und Privatkredite an. Hingucker bei N26 sind die Kreditkarten. Dabei haben Sie je nach Kontomodell die Möglichkeit, aus fünf verschiedenen Farben zu wählen. So bekommt die Karte einen persönlichen Anstrich.

Diese Produkte der N26 haben wir auch getestet:

 

Bankkonto online eröffnen

Die Kontoeröffnung erfolgt komplett online – und das in vier Schritten. Zuerst müssen Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem Geburtsdatum anmelden. Im Anschluss bekommen Sie eine Bestätigungs-Mail. Dann laden Sie die Banking-App auf Google Play oder Apple Store herunter, bestätigen Ihre Identität per Video-Ident und fertig.

 

Kontoführung und Kosten

Das Girokonto lässt sich nur über die Banking-App auf einem Smartphone beziehungsweise Tablett verwalten. Einen klassischen Desktop-Zugang gibt es nicht. Das Premiumkonto N26 You kostet 9,90 Euro monatliche Kontoführungsgebühr. Inkludiert sind dafür die wesentlichen Dienstleistungen des täglichen Zahlungsverkehrs, wie Daueraufträge, Überweisungen oder die Debit-Mastercard.

Kosten im Detail

Leistung Kosten
 Mastercard  kostenlos
 Überweisung Onlinebanking  kostenlos
 Bargeldlos Bezahlen weltweit  kostenlos
 Bargeldabhebungen Geldautomaten  kostenlos
 Verwahrentgelt / Negativzinsen  Ab 50.000 Euro 0,50 Prozent
 Dispozinsen  8,90 Prozent p.a.

Stand 26.07.2021 / N26

 

Diese Karten gibt es bei N26

Zu Ihrem N26 You-Girokonto erhalten Sie eine kostenlose Debit-Mastercard, mit der Sie kostenlose Zahlungen sowie Abhebungen im In- und Ausland vornehmen können. Dabei haben Sie die Wahl, mit fünf verschiedenen Farben – Aqua, Rhabarber, Sand, Schiefer oder Ozean – Ihre Mastercard individuell zu gestalten.

 

Bargeldversorgung am Geldautomaten

Die Bargeldversorgung innerhalb Deutschlands ist ausreichend. So können Sie bis zu fünf Mal pro Monat an jedem beliebigen Geldautomaten kostenlos Bargeld ziehen. Im Ausland gilt diese Beschränkung hingegen nicht. Sie können so oft gratis Bargeld abheben wie sie wollen – egal ob in Euro oder Fremdwährung.

 

Moderne Zahlungsfunktionen Apple Pay und Google Pay

Als Fintech dürfen auch moderne Bezahlfunktionen nicht fehlen. So können Sie Ihre Debit-Mastercard sowohl mit Google- als auch Apple-Pay verknüpfen. Das ist gerade in Corona-Zeiten von großem Vorteil, weil sich dadurch der menschliche Kontakt beim Bezahlen auf ein Minimum beschränkt.

 

Die Banking-App von N26

Da sich das Girokonto nur übers Smartphone beziehungsweise Tablet verwalten lässt, nimmt die Banking-App in diesem Test eine wesentliche Rolle ein. Hier kann N26 mit ihrem Angebot überzeugen. Neben allerhand Standardfunktionen haben Sie die Möglichkeit, sogenannte Spaces, also Unterkonten einzurichten. Für genauere Informationen lesen Sie unseren ausführlichen Test zur N26 Banking-App.

 

Versicherungen

Reiseversicherungspakete sind mittlerweile ein fester Bestandteil der meisten Premium-Girokonten. Wenn Sie sich für das Premium-Girokontomodell entscheiden, erhalten Sie automatisch eine Reisekranken-, Gepäckverlust- sowie Reiserücktrittversicherung. Dadurch ist die Jahresgebühr von 188,80 Euro mehr als abgedeckt. Das Besondere: N26 stellt klar, dass alle Policen auch in der Corona-Pandemie greifen.

 

Spaces – Unterkonten

Mit N26 You können Sie bis zu zehn Unterkonten, auch Spaces genannt, mit jeweils eigener IBAN-Nummer anlegen. Der Vorteil: Sie können so konkrete Sparziele verfolgen oder auch Rechnungen zahlen sowie ein- und ausgehende Zahlungen extra verwalten. Das sorgt für deutlich mehr Überblick auf dem Konto.

 

Fazit: Ein gutes Premiumkonto mit sattem Versicherungspaket

Das umfassende Versicherungspaket macht die monatlich 9,90 Euro Kontoführungsgebühr mehr als wett. Wer also nach einem modernen Premiumkonto mit allerhand Zusatzleistungen sucht, wird bei N26 You fündig. Einziger Nachteil: Viele Wettbewerber können in Sachen Bargeldversorgung deutlich mehr bieten.

Kontakt:

E-Mail: imprint@n26.com
Telefon: +49 (0) 307 675 8333

Anschrift:

N26 GmbH
Kurfürstenstraße 72
10787 Berlin
Über den Autor Kevin Schwarzinger
Jahrgang 1988, studierte Geschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und war währenddessen bereits als Werkstudent bei biallo.de angestellt. Seit 2016 ist er Mitglied der Redaktion und verfasst dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publiziert er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.
  Kevin Schwarzinger