Auf einen Blick
  • Das Berliner Fintech Rentablo hat sich zum Ziel gesetzt, das Fondssparen für Anlegerinnen und Anleger rentabler zu machen.

  • Fondssparer können über Rentablo tausende Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen.

  • Außerdem erstattet der Discount-Fondsvermittler die Bestandsprovision – auch wenn die Fonds bereits gekauft wurden.
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Beim Wort Negativzins bekommen Anlegerinnen und Anleger Angstschweiß. Verständlich, wird doch das mühsam Ersparte dadurch aufgezehrt. Hinzu kommen die stark steigenden Inflationsraten, die ebenfalls an der Rendite nagen.

Mit Tages- oder Festgeld lässt sich langfristig kein Vermögen mehr aufbauen - unterm Strich entstehen reale Verluste. Anleger kommen ums Fondssparen nicht mehr herum, das dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Das Problem bei aktiv gemanagten Fonds: Es fallen meist hohe Ausgabeaufschläge und Bestandsprovisionen an, die der Fonds über seine Wertentwicklung erst wieder wettmachen muss.

Genau hier setzt das Berliner Fintech Rentablo an. Der Discount-Fondsvermittler erstattet Anlegerinnen und Anlegern die Ausgabeaufschläge (Agio) bei tausenden aktiv gemanagten Fonds – und garantiert nach eigenen Angaben die höchste Rückerstattung von Bestandsprovisionen am Markt, auch Cashback genannt.

 

Was bietet Rentablo an?

Über eine Onlineabfrage auf www.rentablo.de können Sie genau sehen, wieviel Ersparnis Sie haben, wenn Sie einen Fonds via Rentablo ordern: Dafür gibt man den Fondsnamen oder die ISIN ein, die Depotbank und den Betrag, der investiert werden soll. Sofort wird die Ersparnis beim Ausgabeaufschlag und die Erstattung der Bestandsprovision berechnet.

So viel Geld kann bei einem Fondskauf gespart werden.

Quelle: Screenshot Rentablo.de

Der Clou: Wer in der Vergangenheit Fondsanteile teuer etwa am Bankschalter gekauft hat, kann trotzdem via Rentablo die Bestandsprovision für die Zukunft erstattet bekommen. Diese Provision macht oft die Hälfte der laufenden Fondskosten aus und wird von anderen Vermittlern fürs Nichtstun kassiert.

Rentablo hingegen schüttet die gesamte Bestandsprovision, die an den Vermittler gezahlt wurde, vierteljährlich an Fondssparer aus – abzüglich eines Einbehaltes für den Service (maximal 15 Euro im Monat). Im Schnitt sind es 0,56 Prozent pro Jahr, die Bestandsprovision kann aber je nach Fonds höher liegen, wie das obige Beispiel zeigt. Als Extra erhalten Rentablo-Kunden auch die Möglichkeit, kostenlos auf die hauseigene Finanzmanager-Software zurückzugreifen, mit der sie ihre privaten Finanzen strukturieren und optimieren können.

 

Mit welchen Depotbanken kann ich Rentablo nutzen?

Dem Cashback-Programm von Rentablo sind derzeit acht Banken angeschlossen: Comdirect, DAB BNP Paribas, Metzler, Augsburger Aktienbank, FFB, Fondsdepotbank, eBase, DWS. Wenn Sie bereits ein Depot bei einem anderen Broker haben, bietet Ihnen Rentablo auch einen Depotübertrag an, um das Cashback-Programm nutzen zu können.

Je nach Depotbank fällt die Anzahl der Fonds ohne Ausgabeaufschlag unterschiedlich aus, ebenso wie die Höhe der Bestandsprovision. Das wird bei der Onlineabfrage ausgewiesen.

 

Wie sicher ist Rentablo?

Alle eingegebenen Daten sind juristisch schon einmal durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) abgesichert. Das Unternehmen darf somit die Daten keinesfalls an Dritte weitergeben oder missbrauchen.

Außerdem hat die Plattform nicht ohne Weiteres Zugriff auf die Konten. Hierfür braucht es einen seriösen Dienstleister, der die Verbindung herstellt. Dafür arbeitet Rentablo mit der finAPI GmbH, mit der auch andere namhafte Banken zusammenarbeiten wie etwa die DKB oder die ING.

Rentablo hat auch keinen Zugriff auf die Depotanteile, diese werden bei der jeweiligen Depotbank verwahrt. Als Sondervermögen sind Fondsanteile vor einer eventuellen Bankeninsolvenz sicher.

Rentablo ist zudem Kontoinformationsdienstleister und unterliegt der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Das Berliner Fintech hat eine Erlaubnis als Fondsvermittler, es darf also nicht Fonds für Anleger kaufen oder verkaufen – nur eben vermitteln. Eine persönliche Beratung erfolgt nur, wenn der Kunde das möchte.

 

Was kostet Rentablo?

Rentablo berechnet keine laufenden Kosten. Bei der Erstattung der Bestandsprovisionen behält das Unternehmen maximal 15 Euro pro Monat für seinen Service ein. Allerdings nur, wenn Sie auch mindestens einen Cashback in gleicher Höhe tatsächlich ausgezahlt bekommen. Erhalten Sie zum Beispiel insgesamt nur eine Erstattung von fünf Euro, dann sind es für Rentablo auch nur fünf Euro (50-50-Prinzip).

Ein Beispiel: Der Fondssparer hat ein Fondsvermögen von 100.000 Euro, angelegt im Fonds Flossbach von Storch SICAV - Multiple Opportunities R (LU0323578657). Die Bestandsprovision beträgt 0,68 Prozent, also 680 Euro im Jahr, die sonst in Gänze beim Fondsvermittler verbleiben (zum Beispiel der Hausbank). Rentablo zahlt diesen Betrag abzüglich der Servicepauschale von 180 Euro (zwölf Mal 15 Euro) an den Fondssparer aus, also 500 Euro.

Wenn der gleiche Fondssparer nur 10.000 Euro in diesem Fonds angelegt hat, dann wäre die gesamte Bestandsprovision 68 Euro pro Jahr, davon ginge die Hälfte an den Fondssparer, die andere Hälfte an Rentablo.

Die 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag beim Kauf von Fondsanteilen erhält der Fondssparer ohne jeglichen Abzug. Wer also für 10.000 Euro Fondsanteile kauft, spart bei einem Ausgabeaufschlag von fünf Prozent knapp 500 Euro.

 

Für wen lohnt sich Rentablo?

Der Rabatt auf den Ausgabeaufschlag lohnt sich für jeden Fondssparer, der Selbstentscheider ist: Also keine Beratung braucht, vielleicht auch keine Beratung will. Auch der Cashback bei den Bestandsprovisionen fließt bereits bei kleinen Anlagebeträgen, wenn auch erst mal nur zu 50 Prozent.

Die maximale Ersparnis – also 100 Prozent Cashback – beginnt zu greifen, wenn die Bestandsprovision höher ausfällt als die jährliche Servicegebühr von 180 Euro. Legt man die durchschnittliche Bestandsprovision von 0,56 Prozent zugrunde, ist die Schwelle von 180 Euro ab einem Depotvolumen von 72.000 Euro erreicht.

 

Wie viel Ersparnis ist möglich?

Bei Geldmarktfonds, die oft auch als Alternative zum Tagesgeld genutzt werden, fällt die Ersparnis nicht so hoch aus wie bei Aktienfonds. Grund sind die geringeren Ausgabeaufschläge und niedrigeren laufenden Kosten. Ein Beispiel: Wer via Rentablo 10.000 Euro in den DWS Vorsorge Geldmarkt LC (LU0011254512) investiert, bekommt immerhin knapp 100 Euro sofort erstattet (1,0 Prozent Ausgabeaufschlag). Da die Bestandsprovision bei einem Depot bei der Comdirect nur 0,05 Prozent pro Jahr beträgt, liegt die jährliche Ersparnis etwa beim Wert einer großen Eiskugel (2,50 Euro).

Aber Achtung: Geldmarktfonds sind zwar wertbeständiger als Aktienfonds, aber auch nicht vor Verlusten gefeit. Der DWS Vorsorge Geldmarkt LC weist für die vergangenen zwölf Monate eine negative Wertentwicklung von minus 0,68 Prozent aus (Stand: 3. November 2021).

Beispiel Aktienfonds: Beim schon erwähnten Flossbach von Storch SICAV - Multiple Opportunities R (LU0323578657) sieht das schon anders aus. Zu der sofortigen Ersparnis beim Ausgabeaufschlag von rund 500 Euro kommen Jahr für Jahr 34 Euro an ausgeschütteter Bestandsprovision hinzu – bei 25 Jahren Spardauer sind das dann schon 850 Euro zusätzlich. In der Rechnung sind mögliche Kurssteigerungen noch nicht berücksichtigt, welche die jährliche Ersparnis sogar erhöhen würden.

Bei größeren Anlagebeträgen steigt die Ersparnis bei Rentablo aufgrund des gedeckelten Einbehaltes überproportional an.


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