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Auf einen Blick
  • Rentablo ist ein Fondsvermittler, der über ein Cashback-Programm Ausgabeaufschläge bis zu 100 Prozent zurückerstattet.

  • Die Basisversion ist kostenlos, hinzu kommen noch zwei kostenpflichtige Varianten. 

  • Das kostenpflichtige Angebot von Rentablo eignet sich in erster Linie für große Depots ab einem Volumen von 75.000 Euro. 
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Beim Wort Negativzins bekommen viele Anleger Angstschweiß. Verständlich, wird doch das mühsam Ersparte dadurch dezimiert. Gerade bei aktiv gemanagten Fonds schwebt die Bedrohung nicht wie ein Damoklesschwert darüber, vielmehr schneidet es wegen der teuren Gebühren wie ein Laserschwert in die Rendite.

Tagesgeld ist da also keine Alternative, aber zum "Parken" eignen sich ab einer gewissen Anlagesumme (ab 5.000 Euro) auch Geldmarktfonds für Privatanleger. Die hohen Ausgabeaufschläge und sonstigen Gebühren bei Geldmarktfonds, die in der derzeitigen Niedrigzinsphase das bisschen Rendite auffressen, sind dabei kein Hindernis mehr. Denn die können sich Anleger durch Fondsvermittler wie Rentablo zurückholen.

Rentablo ist ein Fondsdiscounter, der als Vermittler von Investmentfonds auf Ausgabeaufschläge (Agio) verzichtet und nach eigenen Angaben die höchste Rückerstattung von Provisionen am Markt (Cashback genannt) garantiert.

 

Was bietet Rentablo an?

Im Kern hat Rentablo drei Funktionen. Für Anleger besonders interessant ist das Fonds-Cashback. Denn bis zu fünf Prozent Ausgabeaufschlag oder auch Performance- und Bestandsgebühren drücken ganz schön auf die Rendite. Und genau diese Kosten zahlt Rentablo teilweise zurück. Erfreulich gerade in Zeiten von Negativzinsen für Anleger in Geldmarkt-Fonds. Denn durch diesen Effekt werden sie zu einer echten Alternative zum Zinssparen.

Für jeden Fonds zeigt Rentablo die erstattete Provision. Bei vielen, insbesondere volumenstarken Fonds, beträgt die Provision 0,50 bis 0,60 Prozent pro Jahr, bei einigen speziellen Fondsangeboten auch deutlich mehr.

Der Fonds-Tracker hilft dabei, den Überblick über das oder sogar die Depots nicht zu verlieren. Das Tool verfolgt die Performance und gibt Bescheid, wann welche Dividende fließt.

Das Haushaltsbuch funktioniert ähnlich wie andere auch: Es verschafft einen Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben. Einfach die Konten mit dem Programm verbinden und schon sieht der Anleger seine Ausgaben, Kontostand, Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften etc.

 

Wie sicher ist Rentablo?

Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es im Leben nicht. Keiner kann vorhersehen, wann in vielleicht Zukunft irgendein Hacker etwas ausheckt. Aber die eingegebenen Daten sind juristisch schon einmal durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) abgesichert. Das Unternehmen darf somit die Daten keinesfalls an Dritte weitergeben oder missbrauchen.

Außerdem hat die Plattform nicht ohne Weiteres Zugriff auf die Konten. Hierfür braucht es einen seriösen Dienstleister, der die Verbindung herstellt. Dafür arbeitet Rentablo mit der finAPI GmbH, mit der auch andere namhafte Banken zusammenarbeiten wie etwa die  DKB und die ING.

Und wie jeder Finanzdienstleister, und das ist Rentablo als eingetragener Fodsvermittler, unterliegt es der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (Bafin). Rentablo hat eine Erlaubnis als Fondvermittler, es darf also nicht Fonds für Anleger kaufen oder verkaufen – nur eben vermitteln.

 

Werden Fondsanteile übertragen?

Die Fondsanteile werden nicht übertragen. Sie bleiben bei der Depotbank des Kunden. Und als Sondervermögen sind sie somit auch vor einer eventuellen Bankeninsolvenz sicher.

 

Mit welchen Depotbanken kann man das Angebot nutzen?

Prinzipiell mit jeder Depotbank. Allerdings gibt es alle Vorteile, darunter auch das Gebühren-Cashback, nur mit den acht Partnerbanken: Comdirect, DAB BNP Paribas, Metzler, Augsburger Aktienbank, FFB, Fondsdepotbank, eBase, DWS.

 

Was kostet Rentablo?

Der Basisdienst ist kostenlos. Hier können Kunden eine Bankverbindung angeben, die historischen Daten reichen drei Jahre zurück, es gibt einen Dividendenplaner und Support über das eigene Forum. Dazu kommen noch die kostenpflichtige Plus (4,99 Euro/mtl.) und die Pro-Version (9,99 Euro/mtl.), die zusätzliche Features anbieten.

Basis Version Plus Version
(alle Basis-Funktionen inklusive)

Pro Version
(Alle Plus Funktionen inklusive)

 1 Bankverbindung  5 Bankverbindungen  Unbegrenzt viele Bankverbindungen
 3 Jahre historische Daten  6 Jahre historische Daten  10 Jahre historische Daten
 Dividendenplaner  Intraday Kurse
 Fremdwährungen
 Aktien-Fundamentaldaten
 Support über das Rentablo Forum
 E-Mail Support innerhalb von 5 Tagen
 Telefon-Support
  Kostenlos  4,99 Euro / Monat  9,99 Euro / Monat

Außerdem behält Rentablo von allen Cashbacks 15 Euro ein. Und zwar wirklich nur, wenn Cashbacks anfallen und egal welche Höhe sie betragen. Zum Vergleich: Konkurrenten wie FodsDiscountBroker verlangen eine Gebühr von 0,10 Prozent des Depotvolumens pro Jahr oder ebase4you erhebt eine jährliche Pauschale von 119 Euro, die mit den Bestandsprovisionen verrechnet wird.

Das lohnt sich also bei besonders hohen Gebühren. Allerdings sollten Anleger nicht aus Gebührengründen einen Fonds kaufen. Denn wenn die Wertentwicklung des Fonds extrem schlecht läuft, bringen einem die erstatteten Gebühren dann auch nicht viel. Das zeigt sich vordergründig bei Fonds mit besonders hohen laufenden Kosten, denn die werden anders als die Provisionen nicht erstattet. Zum Beispiel der Geldmarktfonds Franklin U.S.Dollar S-T M.M.F.C USD (ISIN LU0152908389), hier beträgt der Ausgabeaufschlag zwar Null Prozent, demnach gäbe es kein Cashback (daher würden auch die 15 Euro Gebühr für Rentablo entfallen), dafür muss der Anleger die laufenden Kosten von 1,24 Prozent tragen. Zudem dürften sich die Anleger im vergangenen Jahr über eine negative Performance von -1,18 Prozent geärgert haben. Je geringer der Ausgabeaufschlag, umso kleiner auch das Cashback – und damit steigt die Bedeutung von laufenden Kosten und Performance für die Nettorendite. Damit sind also Fonds mit hohen laufenden Kosten und schlechter Wertentwicklung nicht geeignet.

Ebenso wenig werden die Kosten fürs Depot erstattet. Hier lohnt sich ein Vergleich, denn viele Depotbanken verlangen zwar keine Depotgebühr, aber dafür Transaktionskosten. Bei manchen fallen diese aber geringer aus oder entfallen ganz bei einem Sparplan.

 

Wann lohnt sich Rentablo?

Bei kleinerem bis mittlerem Depotvolumen bis 75.000 Euro bekommen Kunden 50 Prozent der Provisionen, daher auch Cashback-50. Ab einem Depotvolumen von 75.000 Euro aufwärts greift dann das Cashback-100 Programm. Dann erhalten Kunden bis zu 100 Prozent der Provisionen zurück. Es fallen nur die 15 Euro als Gebühr an.

Damit lohnt sich Rentablo besonders bei aktiv gemanagten Geldmarktfonds mit hohem Ausgabeaufschlag und niedrigen laufenden Kosten. Ein historisch erfolgreiches Management ist dabei unerlässlich, denn was nutzt einem die schönste Provisionserstattung, wenn die Performance in den Keller rutscht.

Die größte Ersparnis haben dabei Anleger mit einem Depotvolumen von über 75.000 Euro. Denn hier zeigt sich der Effekt von Cashback-100, also der vollen Rückerstattung der Provision abzüglich der 15 Euro.

 

Ein Wechseln zu einer der Partnerbanken lohnt

Gebühren zahlt niemand gern, besonders nicht ohne Leistung. Und gerade in diesen Zeiten, in denen Negativzinsen drohen, mindern sie nicht nur die Wertentwicklung – vielmehr fördern sie die Wertminderung. Ein Muss zum Wechsel der Depotbank besteht nicht, um die Features von Rentablo zu nutzen. Allerdings gibt es das Cashback nur bei den kooperierenden Banken. 

Einige dieser oben genannten Partnerbanken tauchen auch immer wieder in Rankings verschiedener Medien für Depotbanken auf. Denn Anleger wissen: Die Depotkosten können einem die Nettorendite verhageln. Doch welche Bank ist am günstigsten? Das hängt stark vom eigenen Anlageverhalten ab. 

Ein Beispiel: Will man lieber eine Einzelorder tätigen? Oder doch einen Sparplan? Bei Letzterem lockt die ING mit Gebührenfreiheit. Bei einer Einmalanlage von 5.000 Euro bei einem durchschnittlichen Depotvolumen von 75.000 Euro verlangt sie dagegen 17,40 Euro Ordergebühren. Wesentlich günstiger ist bei diesem Beispiel mit 3,95 Euro die Consorsbank. Gerade bei Einmalanlagen gilt: Mit einem Depot ohne Verwaltungsgebühr und mit festen Transaktionskosten erhöht ein durchschnittlicher Anleger seine Nettorendite.

 

Wie viel Ersparnis ist möglich?

Je nach Höhe des Ausgabeaufschlags können das bis zu 8,5 Prozent der Anlagesumme sein (abzüglich der 15 Euro). Doch die meisten Geldmarktfonds verlangen zwischen fünf und sechs Prozent; so beispielsweise auch der LO Fds.-S.-Term MM.(GBP)P Acc (ISIN LU0353682304; Mindestanlagesumme 3.000 Euro).

Wer im vergangenen Jahr in diesen Fonds investiert hat, kann sich zwar über eine Performance von 8,06 Prozent freuen (Stand: 12.9.2021). Bei einer Einmalanlage von 5.000 Euro wären das immerhin 403 Euro – theoretisch. Denn von dieser Rendite müssen Anleger die 250 Euro für den Ausgabeaufschlag abgeben. Hinzu kommen noch die laufenden Kosten von 18,50 Euro. Am Ende blieben von den 403 Euro also nur noch 134,50 Euro übrig (und dabei sind etwaige Depot- und Transaktionskosten noch nicht mal mit drin).

Doch über Rentablo bleiben dem Anleger dann bis zu 369,50 Euro – also 175 Prozent mehr. Selbst bei kleineren und mittleren Depots unter einem Volumen von 75.000, die ja unter Cashback-50 fallen, wären es immer noch 244,50 Euro und damit 82 Prozent mehr als über einen konventionellen Kauf.

Lesen Sie in einem weiteren Ratgeber auf biallo.de, was passiv und aktiv gemanagte Fonds unterscheidet.

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  Redaktion