In den vergangenen Jahren haben immer mehr Banken und Sparkassen eine Gebühr fürs Geldabheben eingeführt – auch, wenn Kundinnen und Kunden die eigenen Automaten nutzen. Anders bei der Cash Group: Ist Ihre Bank dem Verbund angeschlossen, können Sie an rund 5.000 Geldautomaten der Partnerbanken Bargeld ziehen (Stand: Juli 2025). Nur die Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken unterhalten ein noch größeres Netz an Geldautomaten. Doch welche Banken gehören der Cash Group eigentlich an und wie finden Sie einen Cash Group-Geldautomaten?
Was ist die Cash Group?
Die Cash Group ist ein 1998 gegründeter Zusammenschluss mehrerer deutscher Privatbanken. Das Ziel: Kundinnen und Kunden kostenlose Bargeldabhebungen mit der Girocard (Debitkarte) an den Geldautomaten der Partnerbanken zu ermöglichen. Seitdem können Verbraucherinnen und Verbraucher, deren Bank zu dem Verbund gehört, kostenfrei Bargeld abheben.
Ironie des Schicksals: Auslöser für die Gründung der Cash Group waren die Sparkassen. Es war eine Antwort auf die Kündigung der Höchstentgeltvereinbarung durch die Sparkassen-Finanzgruppe 1997. Damit wollten die Sparkassen eine Erhöhung der Entgelte durchsetzen.
Welche Banken gehören zur Cash Group?
Aktuell gehören nur noch vier Banken mit ihren Tochterunternehmen der Cash Group an. Nämlich die Deutsche Bank, Commerzbank, Hypovereinsbank und Postbank. Auch Kunden, die ein Girokonto bei der Deutsche Bank-Tochter Norisbank und der zur Commerzbank gehörenden Onlinebank Comdirect führen, können an den Geldautomaten der Cash Group kostenlos Bargeld abheben.
Bankenliste Cash Group
Die Zahl der Cash Group-Mitglieder ist in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das liegt daran, dass es etliche Übernahmen gab oder die Geldhäuser aus dem Verbund austraten und sich beispielsweise dem CashPool-Verband angeschlossen haben. Diese deutschen Großbanken gehören aktuell noch der Cash Group an:
- Commerzbank
- Deutsche Bank
- Hypovereinsbank
- Postbank
Woran erkennen Sie einen Cash Group Geldautomaten?