Auf einen Blick
  • Das Austragen von Zeitungen ist ein beliebter Nebenjob.
  • Diese Tätigkeit ist als Vollzeitbeschäftigung, aber auch als Ergänzungsjob und für Schüler möglich.
  • Wir haben Ihnen alle wichtigen Informationen rund um das Austragen von Zeitungen zusammengefasst.
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Die Kosten steigen in den vergangenen Jahren scheinbar unaufhörlich. Immer mehr Menschen versuchen mit verschiedenen Spartipps im Alltag den einen oder anderen Euro zu sparen. Doch oft genügt das nicht, um die Preissteigerungen und anhaltende Inflation aufzufangen. Eine Lösung für dieses Problem ist der Hinzuverdienst, durch den zusätzliches Geld in die Haushaltskasse kommt.

Besonders beliebt sind Nebenjobs, die eine freie Zeiteinteilung ermöglichen und für die keine spezielle Ausbildung oder Fachkenntnisse nötig sind. So gehört der Job als Zeitungsausträger zu den bekanntesten Nebenjobs, leider aber auch zu den am schlechtesten bezahlten Jobs. Dennoch können Sie damit ein kleines Vermögen anhäufen, wenn Sie konsequent dran bleiben. Geben Sie das zusätzliche Geld nicht aus, erwirtschaften Sie in wenigen Jahren durch Zins und Zinseszins möglicherweise einen fünfstelligen Betrag.

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Für wen ist das Austragen von Zeitungen als Nebenjob geeignet?

Gesetzlich ist das Austragen von Zeitungen im Paragraf 2 der Kinderschutzverordnung geregelt. Hier heißt es, dass Kinder über 13 Jahre und schulpflichtige Jugendliche mit dem Austragen von Zeitungen beschäftigt werden dürfen. Somit eignet sich das Zeitungsaustragen nicht nur als Vollzeit- oder Nebenjob für Erwachsene, sondern auch als Minijob für Schülerinnen und Schüler zum Aufbessern des Taschengeldes.

Folgende Regelungen sind hierbei zu beachten:

Alter ab 13 Jahre:

  • Genehmigung der Sorgeberechtigten erforderlich
  • Keine Arbeit vor oder während der Schulzeit
  • Keine Arbeit in den Ferien
  • Maximal zwei Stunden pro Tag arbeiten
  • Nur zwischen 8:00 bis 18:00 Uhr 

Alter ab 15 Jahre:

  • Bei Schulpflicht gelten die gleichen Regelungen wie für 13-Jährige
  • ein Ferienjob ist möglich
  • Arbeit maximal vier Wochen pro Jahr
  • Maximal acht Stunden pro Tag arbeiten
  • Tätigkeit nur zwischen 6:00 bis 20:00 Uhr
  • Arbeit maximal an fünf Tagen pro Woche

Folgende Voraussetzungen sollten Sie als Zeitungsausträger erfüllen:

  • Wichtig ist, dass Sie sich selbst motivieren und selbstständig arbeiten können. Auch Zuverlässigkeit ist besonders wichtig, da Sie keinen “Aufpasser” haben, die Zeitungen aber trotzdem pünktlich im Briefkasten der Empfänger ankommen müssen.
  • Nützlich sind auf jeden Fall gute Ortskenntnisse und eine gute räumliche Orientierung. Nur damit wird es Ihnen gelingen, die Zeitungen in Ihrem Verteilgebiet effizient zuzustellen, ohne Häuser oder Straßen zu vergessen.
  • Wind und Wetter sollten Ihnen nichts ausmachen, da die Zeitungen bei jeder Wetterlage zugestellt werden müssen.
  • Je nach Zeitungsgattung müssen Sie möglicherweise früh aufstehen, etwa bei Tageszeitungen. Dagegen können Sie sich die Arbeit beim Austragen von Wochenzeitungen in einem gewissen Zeitfenster besser einteilen.
  • Zeitungen sind vor allem in der Masse recht schwer. Sie sollten also je nach Größe des Verteilgebietes ein Hilfsmittel wie einen Rollwagen haben. Ist das Gebiet weit von Ihrem Wohnort entfernt, ist für die Anreise ein Auto zu empfehlen.

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Das verdienen Sie beim Austragen von Zeitungen in Vollzeit

Das Gehalt für das Austragen von Zeitungen variiert je nach Alter. Für volljährige Zeitungsausträger greift der gesetzliche Mindestlohn. Eine höhere Bezahlung kann erfolgen. Laut dem Jobportal Gehalt.de liegt das Bruttogehalt eines Zeitungszustellers für eine 40-Stunden-Woche im Schnitt bei rund 2.700 Euro pro Monat. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über das Durchschnittsgehalt in den verschiedenen Bundesländern:

Bundesland

Durchschnittsgehalt 

Baden-Württemberg

2.893 Euro

Hessen

2.843 Euro

Hamburg

2.838 Euro

Bayern

2.798 Euro 

Nordrhein-Westfalen

2.741 Euro 

Rheinland-Pfalz

2.686 Euro

Bremen

2.658 Euro

Saarland

2.619 Euro

Berlin

2.601 Euro

Niedersachsen

2.573 Euro

Schleswig-Holstein

2.540 Euro

Thüringen

2.292 Euro

Brandenburg

2.288 Euro

Sachsen

2.285 Euro

Sachsen-Anhalt

2.237 Euro

Mecklenburg-Vorpommern

2.219 Euro

(Quelle: www.gehalt.de, Stand 12.11.2022)

 

Zeitungsausträger als Nebenjob

Immer mehr Zeitungsausträger sind nicht fest angestellt und arbeiten als Nebenjobber. Das hat viele Vorteile für die Verlage. Wenn Sie die Haushaltskasse aufbessern möchten, eignet sich der Nebenjob dafür hervorragend. Sie können zusätzlich zu Ihrem Hauptjob bis zu 520 Euro steuerfrei nebenbei verdienen. Erwachsene haben auch als Nebenjobber Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Sofern Sie an fünf Tagen die Woche (drei bis fünf Stunden pro Tag) Zeitungen austragen, ist ein Verdienst von 520 Euro im Monat möglich!

Anders sieht es aus, wenn Minderjährige das Taschengeld als Zeitungsausträger ausbessern möchten.

Schüler bekommen keinen Mindestlohn

Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Ausbildung sind vom gesetzlichen Mindestlohn ausgenommen und verdienen deutlich weniger. Zudem hängt der Lohn von verschiedenen Faktoren ab:

  • Alter
  • Region
  • Unternehmen
  • Bezahlmodell nach Stückzahlen (0,05 - 0,15 Euro pro Stück)

 

Vergütung pro Stück anstelle Stundenlohn

Viele Arbeitgeber bezahlen ihren Zeitungsausträgern keinen Stundenlohn, sondern vergüten die Tätigkeit pro ausgetragener Zeitung. Dann bekommen Sie beispielsweise pro ausgetragener Zeitung 13 Cent. Haben Sie 100 Zeitungen in die Briefkasten gesteckt, entspricht das einem Verdienst von 13 Euro. In diesem Fall können Sie Ihren Stundenlohn beeinflussen, indem Sie besonders schnell sind. Wichtig ist, dass auch bei der Bezahlung pro Stück das Mindestlohngesetz vom Arbeitgeber zu beachten ist.

 

So finden Sie einen Nebenjob als Zeitungsausträger!

Positiv ist, dass Sie einen Nebenjob als Zeitungsausträger wahrscheinlich recht problemlos finden. Am besten erkundigen Sie sich bei den Zeitungen in Ihrer Region über die Möglichkeit, als Zeitungsausträger zu arbeiten. Die meisten Tages- und Wochenzeitungen haben auf ihrer Homepage bereits eine Extra-Rubrik für Zusteller. Im Internet können Sie zusätzlich über verschiedene Berufsportale passende Jobangebote nach Regionen filtern und somit auf Unternehmen aus Ihrer Region aufmerksam werden, die Sie noch nicht kennen.

 

Wie lassen Sie das Geld aus einem Nebenjob für Sie arbeiten?

Ihr monatliches Zusatzeinkommen als Zeitungsausträger können Sie ohne viel Aufwand für sich arbeiten lassen. Damit sich Ihr hart erarbeitetes Geld eigenständig vermehrt, eignet sich die Anlage auf einem Tagesgeldkonto oder per ETF-Sparplan. Dadurch vermehrt sich Ihr Vermögen durch jährliche Zinsgutschriften und Kurssteigerungen. Nutzen Sie unseren Tagesgeldvergleich und unseren ETF-Ratgeber, um die passende Anlage zu finden. Mit unserem Zinseszinsrechner können Sie eigenständig herausfinden, wie Ihr Geld für Sie arbeitet und welches Vermögen Sie über mehrere Jahre aufbauen können.

Zinseszinsrechner

Angenommen, Sie legen jeden Monat 350 Euro von Ihrem Zusteller-Lohn in einem ETF an, der jährlich voraussichtlich vier Prozent Rendite erwirtschaftet: Hier ergibt sich nach fünf Jahren schon ein Vermögen von 23.241,44 Euro!

Alternativ können Sie Ihren Verdienst auch auf einem Tagesgeldkonto anlegen und so von attraktiven Zinsen profitieren:

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Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 10.000,00€, Anlagedauer: 1 Monat, Bonitätsbewertung: mind. gute Sicherheit, Staat: alle Länder, Kundenkreis: Alle Angebote. Die Sortierung erfolgt nach der Höhe des Zinsertrags. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar. Weitere Details zu Rankingfaktoren.
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Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 07.02.2024


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Über den Autor Timo Kohlhaase
seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolvierte Timo Kohlhaase bei der Kasseler Sparkasse. Nach mehreren Jahren im Vertrieb ist er dort nun in der internen Unternehmensberatung tätig. Nebenberuflich hat er sich stets weitergebildet und daher folgte der Abschluss zum Bankfachwirt an der Frankfurt School of Finance and Management und danach der Bachelor in Betriebswirtschaftslehre an der PFH Göttingen. Durch sein Interesse an dem Wandel der Finanzwirtschaft und den Auswirkungen der Blockchain-Technologie eignete sich Timo Kohlhaase unter anderem mittels der Blockchain Masterclass des Frankfurt School Blockchain Centers umfassende Kenntnisse in diesem Bereich an. Zudem behandelte er die Thematik in seiner Bachelor-Thesis und engagiert sich ehrenamtlich bei der Digital Euro Association. Als Experte unterstützt Timo Kohlhaase seit März 2022 Biallo für die genannten Themenkomplexe.
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