Auf einen Blick
  • Kriminelle versenden dubiose Mahnungen und Zahlungsaufforderungen im Namen erfundener Inkasso-Unternehmen.

  • Überweisen Sie auf keinen Fall den geforderten Betrag.

  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Haben Sie auch eine letzte außergerichtliche Mahnung beziehungsweise einen Inkassobefehl von einem Inkassounternehmen bekommen? Diese werden im Namen der YU Inkasso AG, Pro Collect AG, Inkasso Hauptzentrale Frankfurt, Inkasso Hauptzentrale Köln, EU Forderungs AG, Köln Euro Inkasso AG oder weiterer Inkasso-Unternehmen versendet. Angeblich geht es um eine Forderung der "Euro Online, EUROJACKPOT-6/49", "EUROWIN-24, EUROJACKPOT-6/49", "Deutsche Gewinner Zentrale Lotto 6-49", "Deutsche Gewinner Zentrale", "JACKPOT 6/49" oder der "Euro Lotto Zentrale". Wir warnen vor diesen Briefen.

Betrüger denken sich immer wieder neue Maschen aus, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Besonders gut funktioniert seit längerer Zeit die Inkasso-Masche. Mit frei erfundenen Forderungen wird dem potenziellen Opfer Angst eingejagt und Druck ausgeübt. Neuerdings verwenden die Kriminellen auch den Begriff Zahlungsbefehl. Seit Jahren werden die Mahnungen im Namen verschiedener Lotto-Unternehmen versendet. Angeblich wurde ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen und der Empfänger der Inkasso-Schreiben hat die Forderung nicht beglichen. Die geforderten Kosten liegen in den meisten Fällen zwischen 200 und 300 Euro und sollen auf ein Konto in Griechenland überwiesen werden.

Zinshammer aus Schweden

1,75 Prozent pro Jahr für zweijähriges Festgeld – die schwedische Klarna packt den Zinshammer aus und hat die Festgeldzinsen bei allen Laufzeiten deutlich angehoben. Damit belegen die Schweden bei Laufzeiten bis zwei Jahren mit Abstand die Spitzenplätze im Biallo-Festgeld-Vergleich. Je nach Antrag – ob mobil oder Desktop – sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde jeweils erstklassig über die schwedische oder deutsche Einlagensicherung geschützt.  Jetzt Festgeldkonto eröffnen!
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Überweisen Sie kein Geld

Leider funktioniert die Masche mit der Angst, die bereits mit dem ungeöffneten Brief ausgeübt wird. Dort sind häufig Zustellvermerke wie "Persönliche Übergabe" und "Keine Nachbarschaftszustellung" zu lesen, die einen amtlichen Eindruck erwecken sollen. Zudem sind die Fake-Schreiben mit dem Namen und der Adresse des Empfängers personalisiert. Viele Verbraucher überweisen das Geld auf die ausländischen Konten. Das Geld ist dann für immer verloren. Deshalb unser ausdrücklicher Rat: Überweisen Sie kein Geld! Es handelt sich um einen Betrugsversuch!

Ausländische IBANs erkennen Sie an den ersten beiden Buchstaben der IBAN. Bei einer IBAN aus Deutschland beginnt die IBAN mit "DE". Ausländische IBANs beginnen mit einer anderen Buchstabenkombination.

 

06.04.2022 Update: Rechtsanwälte versenden vorgerichtliche Mahnung

Neben den uns bisher bekannten Inkasso-Schreiben und den Schreiben des Amtsgerichts Altona flattern unseren Lesern seit neuestem Briefe von Rechtsanwaltskanzleien mit dem Betreff „Vorgerichtliche Mahnung“ ins Haus. Wieder wird sich auf einen Vertrag „Euro Lotto Zentrale Euro Jackpot-6/49“ bezogen. Und wieder werden Sie dazu genötigt, ein SEPA-Mandat auszufüllen, um Ihre Schulden zu begleichen. Tun Sie das nicht!

Das die Schreiben nicht echt sind, zeigen unsere Recherchen. Die bisher versendeten Briefe stammen von einer Anwaltskanzlei, die nicht existiert. Auch die angeblichen Rechtsanwälte haben wir im bundesweiten Anwaltsregister nicht ausfindig machen können. Insofern können wir nur warnen: Zahlen Sie kein Geld an die folgenden Anwälte.

KS Anwaltssozietät, Maximilianstraße 35a, 80539 München

RA Benjamin Kowalski
RA Michael Schmidt
Telefon: 089/244 134 035

So sieht das Schreiben der angeblich Rechtsanwaltskanzlei aus.
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Diese Firmen versenden die betrügerischen Mahnungen

In den letzten Jahren haben sich die Briefe immer wieder geringfügig verändert. Vor allem die Absender der Mahnungen wechseln ständig. Wir listen nachfolgend auf, im Namen welcher erfundenen Inkassounternehmen die Forderung versendet wird. Falls Sie den Brief im Namen eines anderen Unternehmens erhalten, leiten Sie uns diesen bitte als Foto oder PDF-Datei an hinweis@biallo.de weiter. Mit Ihrer Hilfe können wir andere Verbraucher schnellstmöglich warnen. So sieht der Briefkopf beispielsweise aus:

So sehen die Mahnungen der Fake-Inkasso-Firmen aus.

Update 25.04.2022 
Und wieder tauchen neue Schreiben auf. Diesmal kontaktiert Sie angeblich die Inkasso Hauptzentrale Hamburg.

Update
Aktuell werden die Briefe mit dem Briefkopf der Inkasso Hauptzentrale Frankfurt versendet, die frei erfunden ist:

Briefkopf der Inkasso Hauptzentrale Frankfurt
Update
Die neueste Variante ist ein Schreiben des Bundes inkasso Managements, welches auch wieder frei erfunden ist.

Bundes Inkasso Management

Absender der Mahnungen und Namen der Fake-Inkasso-Firmen

Im Namen dieser Fake-Firmen werden die Briefe versendet:

  • ASTRA EU Inkasso GmbH / Astra EU Inkasso AG, Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main, Telefon: 0048223897140, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: PL91 1600 1462 1892 3974 7000 0002, Empfänger Überweisung: ASTRA EU
  • Bundes Inkasso Management, Thurn- und Taxis-Platz 6, 60313 Frankfurt, Telefon: 069/247487783, 069/247487784, bundesinkasso.m@gmail.com, IBAN SK98 0900 0000 0051 8297 0333, Empfänger: Thermoplan AG / IBAN: GR45 0171 1940 0061 9416 0779 927, Empfänger: Rachim
  • Class Inkasso De GmbH, Thurn-und Taxis-Platz 6, 60313 Frankfurt, 069247487783 / 069247487784, IBAN: Fr76 1695 8000 0147 1434 6763 274, Empfänger Überweisung: Class DE
  • D.E.T.C.H. Inkasso AG, Kurfürstendamm 123,10711 Berlin, IBAN: GR07 0140 9100 0200 2021 885, Empfänger Überweisung: Detch O.E. / IBAN: GR60 0110 3780 0000 3780 0993 257, Empfänger Überweisung: Xanife TZE. / IBAN: GR09 0110 3780 0000 3789 0308 671, Empfänger Überweisung: T. A. OGLOU
  • D.T.E. Inkasso AG, Kurfürstendamm 123,10711 Berlin, Mail: detch-inkasso@svb-id.com, IBAN: GR19 0110 3780 0000 3780 0269 211, Empfänger Überweisung: A. Ousta Chousein / IBAN: GR05 0110 3780 0000 3780 0679 385, Empfänger: C. Gilmas
  • EU Trade Inkasso AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021225089956, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR27 0172 3530 0053 5310 2857 281, Empfänger Überweisung: EU Trade AG
  • Euro Inkasso AG, Neuer Wall 50, 20354 Hamburg, Telefon: 04034365338, euroinkasso.de.ag@gmail.com, IBAN: GR78 0110 3780 0000 3780 1003 312, Empfänger Überweisung: Euro AG
  • Euro Inkasso AG, Neuer Wall 50, 20354 Hamburg, Telefon: 04046897566, euroinkasso.de.ag@gmail.com, IBAN: GR78 0110 3780 0000 3780 1003 239, Empfänger Überweisung: Euro AG
  • Euro Collect AG/Euro Coolect AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, , Telefon: 021225089956, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR43 0172 3530 0053 5310 2869 409, Empfänger Überweisung: Euro Collect AG
  • Euro DE Inkasso GmbH, Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main, 0048223897140, inkassobuero.de@gmail.com
  • EU Forderungs AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021299981922, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR40 0110 3780 0000 3780 0907 190 oder GR12 0110 3780 0000 3780 1003 239, Empfänger Überweisung: EU AG
  • Euro Trade Inkasso AG, Uferstraße 12, 42699 Solingen, Telefon: 021225089997, E-Mail: kanzlei.bergner@gmail.com, IBAN: GR12 0110 3780 0000 3780 1003 239, Empfänger Überweisung: Euro Trade AG, EURO AG
  • EXPERT AG, Kurfürstendamm 194, 10707 Berlin, Telefon 030/23590368, E-Mail: inkassobuero.de@gmail.com
  • EXPERT KASSE AG, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin, Telefon: 00441223926538, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR76 0172 3530 0053 5310 2736 701, Empfänger Überweisung: EXPERT KASSE AG
  • Fordinal Forderungs AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021299981922, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: SK1411000000002933136304, Empfänger Überweisung: Fordinal AG
  • Franz HS Forderungs AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021299981922, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: SK1383605207004205290601, Überweisung: Franz HS
  • Inkasso FED AG, Kurfürstendamm 194, 10707 Berlin, Telefon: 03023590368, E-Mail: inkassobuero.de@gmail.com
  • Inkasso Hauptzentrale Berlin, Turmstraße 91, 10559 Berlin, Telefon: 016348331.., IBAN: K10 8330 0000 0023 0205 1734, Empfänger: Thermoplan s.r.o / IBAN: SK04 1111 0000 0016 8785 3003 Empfänger: Pro Forderung
  • Inkasso Hauptzentrale Frankfurt, Thurn- und Taxis-Platz 6, 60313 Frankfurt, Telefon: 069/247487783, 069/247487784, hauptzentrale.frankfurt@gmail.com, IBAN GR68 0171 1930 0061 9301 0111 158, Empfänger: KAPA AMET
  • Inkasso Hauptzentrale Hamburg, Normannenweg 32, 20617 / 20537 Hamburg, Telefon: 0402576553001, Mail: frankhenke.inkasso@gmail.com, IBAN: DE32 2107 0024 0023 4849 00, Empfänger: Vasile Mihalache / IBAN: RO76 BTRL EURC RT01 2242 0701, Empfänger: Heiduc Vasile / IBAN: DE68 2007 0024 0917 3105 05, Empfänger Patryk Podwysocki
  • Inkasso Hauptzentrale Köln, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 022125089956, hauptzentrale.koeln@gmail.com, IBAN RO39 RZBR 0000 0600 2264 4729, Empfänger Überweisung: Sebastianelli AG / IBAN: SK81 7500 0000 0040 2840 4902, Empfänger: Pannon SL / IBAN CZ06 0800 0000 0020 9923 2213, Empfänger: Rigo AG, Empfänger:Rigo Plamen Petrov, IBAN DE78 1001 0010 0603 8601 35
  • Köln Euro Inkasso AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021225089956, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR40 0110 3780 0000 3780 0907 190, Empfänger: Euro AG
  • MON EXPERT AG, Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main, Telefon 00442081338868, E-Mail: inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR62 02601 4000 0011 0201 0806 43, GR03 0110 3780 0000 3780 0811 244, Empfänger Überweisung: MON EXPERT AG
  • OFA Solution Inkasso, Bielefeld, IBAN: LT16 3510 0011 1921 3133, Empfänger Überweisung: O.F.A. Group
  • Ozcan Ma Forderungs AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021299981922, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: SK4809000000005118328784, Überweisung: Ozcan Ma AG
  • P EXPERT AG, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin, Telefon: 00441223926538, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR92 0172 3530 0053 5310 2036 946, Empfänger Überweisung: P EXPERT AG
  • PE Kasse Inkasso AG, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin, Telefon: 0044223926538, E-Mail: inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: GR76 0172 3530 0053 5310 2736 701, Empfänger Überweisung: PE Kasse AG
  • Plus Kasse Inkasso AG, Leipziger Platz 15, 10117 Berlin, Telefon: 021225089997, E-Mail: info@bergner-sek.de, IBAN: GR12 0172 3530 0053 5310 2736 786, Empfänger Überweisung: Plus Kasse AG
  • Plus Kasse Inkasso AG, Georg-Benjamin-Strasse 31, 13125 Berlin, Telefon: 021225089997, E-Mail: info@bergner-office.de, IBAN: GR12 0172 3530 0053 5310 2736, Empfänger Überweisung: Plus Kasse AG
  • Plus Kasse Inkasso AG, Uferstraße 12, 42699 Solingen, Telefon: 021225089997, E-Mail: kanzlei.bergner@gmail.com, IBAN: GR12 0172 3530 0053 5310 2736 786, Empfänger Überweisung: Plus Kasse AG
  • Plus Kasse Inkasso AG, Uferstraße 12, 42699 Solingen, Telefon: 021225089997, E-Mail: kanzlei.bergner@gmail.com, IBAN: GR12 0110 3780 0000 3780 1003 239, Empfänger Überweisung: Euro Trade AG
  • PORTEX AG, Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt/Main, Telefon 00442081338868 und 01633908254, E-Mail: inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: FR76 3000 4008 0200 0104 7437 965, Empfänger Überweisung: PORTEX AG
  • PRO CLAIM AG, Mainzer Landstraße 50, 60325 Frankfurt am Main, Telefon: 0048223897140, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: PL70 1600 1055 1893 3087 6000 0002, Empfänger Überweisung: PRO CLAIM
  • Pro Collect AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021225089956, inkassobuero.de@gmail.com, Zahlungsempfänger: Euro Online per Einzugsermächtigung
  • Rigo Forderungs AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021299981922, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: SK3502000000004375668056, Empfänger Überweisung: Rigo AG
  • Rigova Forderungs AG, Theodor-Heuss-Ring 23, 50668 Köln, Telefon: 021299981922, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: AT552021621691961500, Empfänger Überweisung: Rigova AG
  • Skirke Marketing, Kurfürstendamm 144, 10708 Berlin, IBAN: DE35 8709 6124 0200 1074 20, Empfänger Überweisung: Mathias Skirke
  • YU Inkasso AG, Salzburger Straße 6, 01279 Dresden, Telefon: 035127181281, inkassobuero.de@gmail.com, IBAN: NO77 3209 4145 669, Empfänger Überweisung: Cetintas Yu

Folgende Überschriften / Betreffzeilen wurden in der Vergangenheit verwendet:

  • 1. Mahnung
  • 1.Mahnung & Kündigung
  • Letzte außergerichtliche Mahnung
  • Vorpfändung

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Update Mai 2022: Zugelassener Zahlungsbefehl

Die Schreiben wandeln sich immer wieder. Nicht nur, dass mit der Detch Inkasso AG aus Berlin wieder ein neues Unternehmen „auftaucht“. Angeblich wurde der beigfügte Zahlungsbefehl vom Obergerichtsvollzieher Burkhard zugelassen und genehmigt. Da es sich bei der IBAN wieder um eine ausländische IBAN handelt und die Detch Inkasso AG laut dem Rechtsdienstleistungsregister nicht exisitert, brauchen Sie kein Geld zu überweisen.

 

Update Januar 2022: Gerichtsbeschlüsse wegen Lotto-Gewinnspiel unterwegs

Nun legen die Betrüger noch mal ordenlich einen Zahn zu. Aktuell versenden Sie "Gerichtsbeschlüsse" und "Zahlungsbefehle" an die Verbraucherinnen und Verbraucher um noch mehr Druck auszuüben. Aber auch diese Schreiben sind gefälscht. Mehr zu den vermeintlichen Schreiben vom Amtsgericht Hamburg-Altona finden Sie hier.

 

Update Dezember 2021: Aufforderung zur Zahlung mit Durchsuchungsermächtigung

Und wieder haben sich die Betrüger etwas Neues einfallen lassen. Mit der Aufforderung eine SEPA-Überweisung durchzuführen, drohen sie gleichzeitig mit einer Durchsuchungsermächtigung in der Zwangsvollstreckungssache. Der Stempel des Amtsgerichts Viersen soll das angebliche Schreiben noch echter wirken lassen. Und tatsächlich sieht der "Beschluss" schon sehr nach Gericht aus. Der Druck auf die Verbraucherinnen und Verbraucher wird hier deutlich erhöht. 

 

Update November 2021: Mahnbescheide wegen Lotto-Gewinnspiel unterwegs

Mittlerweile sind bezüglich der Lotto-Gewinnspiele Mahnbescheide unterwegs. Doch diese Mahnebscheide sind nicht echt, sondern eine Fälschung. Nichtsdestotrotz wäre es auch möglich, dass zukünftig echte Mahnbescheide in dieser Angelegenheit versendet werden. Spätestens dann müssen Sie Widerspruch einlegen, sobald die Forderung nicht gerechtfertigt ist. 

Die aktuell versendeten falschen Mahnbescheide wirken trotz allem täuschend echt. Und genau darauf zielen die Betrüger auch ab. Sie hoffen, dass sie mit den Schreiben einen solchen Druck bei Ihnen erzeugen, dass Sie das Geld überweisen, ohne weiter darüber nachzudenken. Lesen Sie in unserem Artikel, was wir bei Erhalt eines derartigen Schreibens empfehlen.

 

Update Oktober: Sollten Sie das Kündigungsschreiben ausfüllen und zurücksenden?

Seit Oktober 2021 versenden die Betrüger neben der Mahnung ein vermeintliches Kündigungsschreiben mit einer Einzugsermächtigung. Viele Verbraucher und Verbraucherinnen fragen sich, ob sie dieses Schreiben zurücksenden sollen. Wir raten dringend davon ab. Schließlich besteht kein Vertrag und den Absender der Mahnung gibt es überhaupt nicht. Deshalb sollten Sie weder bezahlen noch auf die dubiosen Schreiben antworten. 

Falls Sie das Formular mit der Sepa-Lastschrift bereits mit Ihrer Bankverbindung zurückgesendet haben, sollten Sie sehr wachsam sein. Buchen Sie unberechtigte Lastschriften zurück. Vermutlich werden die dubiosen Geschäftemacher Ihre IBAN noch mehrfach für unberechtigte Abbuchungen nutzen. Eine Kündigung der Sepa-Lastschrift ist in diesem Fall nicht möglich. Wenn Sie das sicher vermeiden möchten, raten wir zum Wechsel der Bankverbindung. Möglicherweise können Sie dadurch sogar noch Geld sparen, da es zahlreiche kostenlose Girokonten gibt.

 

Existieren die Inkassounternehmen überhaupt?

Sobald unsere Leser uns ein derartiges Anschreiben zusenden, überprüfen unsere Spezialisten die Mahnung auf Plausibilität. Das können Sie mit unserem Inkasso-Ratgeber auch selbst tun. Unsere Überprüfungen haben ergeben, dass die Inkasso-Firmen in der Regel nicht existieren oder Daten von existierenden Firmen missbraucht werden. Zudem fehlen auf den Briefen in der Regel die Pflichtangaben. Sie können diese Briefe vernichten, ohne darauf zu reagieren. Von einer Kontaktaufnahme raten wir sogar dringend ab!

Auch die Juristin Stefanie Kahnert von der Verbraucherzentrale Brandenburg rät:

"Zahlen Sie auf keinen Fall, wenn Sie ein solches Schreiben erhalten"

und sie erklärt weiter

"Leider sind immer wieder Fake-Inkassoforderungen im Umlauf. Die Namen der vermeintlichen Unternehmen variieren, mit dem Abdruck verschiedener Siegel soll Seriosität vermittelt werden. Häufig beziehen sich die Schreiben auf einen vermeintlichen Lotterievertrag. Die Angabe einer ausländischen Kontoverbindung ist auf einem solchen Schreiben nahezu ein Garant dafür, dass es sich um ein betrügerisches Schreiben handelt"

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Frankierung als DHL Paket 

Mittlerweile sind die Briefe als DHL Paket frankiert. Dies soll wohl den "offiziellen" Charakter der Schreiben unterstreichen. Allerdings gibt DHL auf Nachfrage die Auskunft, dass Shops einen Brief nicht als Paket frankieren dürfen. Die Vermutung liegt nahe, dass die Betrüger sich die Etiketten selber ausdrucken. Um an das Geld der Opfer zu kommen, investieren die Kriminellen demnach ordentlich Geld. Denn die Frankierung als Paket ist teurer als ein Einschreiben-Brief.

Teilweise werden den Forderungen im DHL Paket auch vermeintliche Beschlüsse des Amtsgerichts mitgeteilt. Diese dienen dazu, Sie unter Druck zu setzen. Denn ein Beschluss bezüglich einer Zwangsvollstreckungssache lässt das Herz auf jeden Fall erst einmal schneller schlagen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie herausfinden, dass es sich dabei um Betrug handelt. Lassen Sie sich also auch von dieser Post nicht unter Druck setzen.

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Gibt es die Euro Lotto Zentrale oder die Deutsche Gewinner Zentrale?

In den dubiosen Mahnungen werden immer wieder Firmen wie die “Deutsche Gewinner Zentrale”, "JACKPOT 6/49” oder die “Euro Lotto Zentrale” genannt. Nach unseren bisherigen Recherchen können wir Entwarnung geben. Auch diese Firmen existieren nicht, sodass Sie mit diesen auch keinen Vertrag abgeschlossen haben können. Und selbst wenn Sie einen Vertrag abgeschlossen hätten, müsste der Absender der Mahnung Ihnen den Vertragsabschluss nachweisen können, was bei diesen Zahlungsaufforderungen nicht der Fall ist.

 

Was sollten Sie mit den dubiosen Mahnungen tun?

Auf keinen Fall sollten Sie das geforderte Geld überweisen. In der Regel lässt sich dieses nicht mehr zurückholen. Da es sich um einen Betrugsversuch handelt, raten wir Ihnen eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Das geht heutzutage auch online. Falls Sie sich unsicher sind, ob das Ihnen vorliegende Anschreiben ebenfalls Betrug ist, können Sie uns dieses zur Überprüfung an hinweis@biallo.de senden. In der Regel sind uns die Firmen bereits bekannt.

Warnung: Telefonanruf von der Hausbank kann Betrug sein.

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Haben Sie noch Fragen oder möchten keine Warnung verpassen?

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Über den Autor Mike Belschner

Mike, Jahrgang 1971, ist Online-Redakteur und bringt seine Expertise bei biallo.de im Bereich Verbraucherthemen sowie in Ratgeber und Anleitungen ein. Er ist erst dann zufrieden, wenn der Leser die Lösung für sein Problem gefunden hat. Als Verkäufer, freier Autor, Unternehmer und erfolgreicher Gründer bringt er viel Erfahrung und “Internet-Geist” mit. 2016 gründete Mike das Verbraucherschutzportal onlinewarnungen.de, später verbraucherschutz.com, welches bereits 3 Jahre später zu den führenden Webseiten im Bereich Verbraucherschutz gehörte. Nach dem Verkauf des Projektes verstärkt Mike das Biallo-Team seit 2020. 

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