Auf einen Blick
  • Ein Festgeldkonto können Sie bei der Commerzbank aktuell nur in britischen Pfund oder in Dollar eröffnen.

  • Bei Laufzeiten von einem bis zu zwölf Monaten locken attraktive Zinsen.

  • Jedoch sollten Sie das Währungsrisiko nicht außer acht lassen.
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Die Festgeldzinsen bewegen sich bei nahezu allen Laufzeiten auf einem Allzeittief. Laut Biallo-Index notieren derzeit die durchschnittlichen Zinsen für einjähriges Festgeld bei gerade einmal 0,14 Prozent. Eine der größten Banken Deutschlands, die Commerzbank, bietet eine Alternative zum herkömmlichen Festgeld. Hierbei handelt es sich um eine Festgeldanlage in US-Dollar oder britischen Pfund. Wir haben uns die Vor- und Nachteile angesehen und erklären Ihnen, was es bei dem Angebot zu beachten gibt.

 

Die Commerzbank im Porträt

Die Commerzbank wurde 1870 von hanseatischen Kaufleuten und Privatbankiers als Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg gegründet. Seit 1940 firmiert sie unter dem heute bekannten Namen. Als führende deutsche Bank betreibt sie 800 Filialen in Deutschland und etwa 437 Filialen im Ausland. Sie hat Standorte in knapp 50 Ländern. Die Commerzbank ist als Universalbank Mitglied der Cash Group.

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Ein Girokonto ist Grundvoraussetzung

Für die Eröffnung einer Festgeldanlage bei der Commerzbank müssen Sie erst einmal ein Girokonto in der jeweiligen Währung eröffnen. Dieses Konto dient im Anschluss als Referenzkonto, worüber Sie die Einzahlung auf das Festgeldkonto vornehmen und auf welches Sie am Ende der Laufzeit die Zinsen ausgezahlt bekommen. 

Um ein Girokonto in Dollar oder Pfund zu eröffnen, müssen Sie einen Termin in einer Filiale vereinbaren, woraufhin Ihr Berater alle wichtigen Punkte mit Ihnen bespricht. Nach einem erfolgreichen Abschluss können Sie im Anschluss den gewünschten Betrag auf Ihr Konto transferieren.

 

Die Zinsen

Wie bei jedem Festgeldkonto sind die Zinsen der wichtigste Punkt für Anlegerinnen und Anleger. Hierbei ist das Angebot der Commerzbank im Festgeldbereich eigentlich unschlagbar. Für eine Laufzeit von sechs Monaten bekommen Sie für eine Investition in britischen Pfund satte 0,60 Prozent Zinsen. Bei der gleichen Laufzeit in US-Dollar sind es 0,45 Prozent. Die maximale Anlagedauer von zwölf Monaten vergütet die Commerzbank mit 1,00 Prozent in Pfund und 0,85 Prozent in Dollar. Zum Vergleich: Laut Biallo-Index liegt der Zinssatz für ein einjähriges Festgeld gerade einmal bei 0,14 Prozent.

 

Die Zinsen im Überblick

Festgeldanlage in britischen Pfund

Laufzeit Anlagebetrag Zinsen pro Jahr (in Prozent)
1 Monat
1.000,00 - 100.000,00 GBP
 0,25 %
2 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,30 %
3 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,35 %
4 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,45 %
5 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,50 %
6 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,60 %
7 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,65 %
8 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,70 %
9 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,75 %
10 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,80 %
11 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  0,90 %
12 Monate
1.000,00 - 100.000,00 GBP  1,00 %
Quelle: Angaben des Anbieters; Stand 31.1.2022

Festgeldanlage in Dollar

Laufzeit Anlagebetrag Zinsen pro Jahr (in Prozent)
1 Monat 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,15 %
2 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,20 %
3 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,25 %
4 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,30 %
5 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,35 %
6 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,45 %
7 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,50 %
8 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,55 %
9 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,65 %
10 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,70 %
11 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,75 %
12 Monate 1.000,00 - 100.000,00 USD  0,85 %
Quelle: Angaben des Anbieters; Stand 31.1.2022

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Laufzeiten und Anlagebeträge

Die Laufzeit für das Festgeld ist auf einen und bis maximal zwölf Monate beschränkt. Bei dem Anlagebetrag können Sie eine beliebige Summe zwischen 1.000 Euro und 100.000 Euro auswählen. Aufgrund des Währungsrisikos sind höhere Summen allerdings sehr spekulativ – legen Sie nur Geld an, welches Sie auch entbehren können.

 

Das Wechselkursrisiko

Das Risiko bei dieser Geldanlage besteht im Wechselkurs. Die Zinsen sind zwar fix, jedoch kann der Kurs des Dollars oder der britischen Pfund schwanken. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die Entwicklung der beiden Währungen im Vergleich zum Euro in den vergangenen zwölf Monaten.

 

Sicherheit

Die Commerzbank AG ist Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH. Somit sind Ihre Einlagen bis 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Außerdem ist die Commerzbank Mitglied des Einlagensicherungsfonds (ESF) des Bundesverbandes deutscher Banken e.V, wodurch der Sicherungsumfang noch einmal deutlich erweitert wird. Der zusätzliche Schutzumfang beträgt derzeit rund 3,4 Milliarden Euro pro Anleger (Stand: 8. Februar 2022).

 

Negativzinsen

Das Thema Negativzinsen oder auch Verwahrentgelt genannt ist aktuell so präsent wie nie. Im Privatkundenbereich sind es laut Biallo-Recherche über 550 Banken, die Strafzinsen auf die Einlagen ihrer Kundinnen und Kunden erheben. 

Um das Verwahrentgelt kommen Sie auch bei der Commerzbank nicht herum, die Universalbank erhebt einen Negativzins von 0,50 Prozent pro Jahr, ab einem Anlagebetrag von 50.000 Euro. In einem weiteren Artikel auf biallo.de erklären wir Ihnen, wie Sie Negativzinsen vermeiden können und was die beste Strategie dafür ist. Außerdem gibt es noch einige Banken, die keine Negativzinsen erheben.

 

Fazit: Interessante Alternative zum klassischen Festgeld

In Zeiten von Niedrig- und Negativzinsen gibt es kaum noch interessante Angebote im Fest-und Tagesgeldbereich. Gerade jetzt ist es wichtig, dass sich Kundinnen und Kunden nach Alternativen umsehen. Hierfür könnte das Festgeld der Commerzbank eine Option sein – locken doch überdurchschnittlich hohe Zinsen mit deutscher Einlagensicherung. Jedoch können Geldanlagen in Fremdwährungen auch ein Risiko darstellen, je nachdem wie sich der Wechselkurs entwickelt.

Eine andere Möglichkeit, um Negativzinsen zu vermeiden und sich attraktive Renditen zu sichern, können auch digitale Vermögensverwalter – sogenannte Robo-Advisor – bieten. In unserem großen Performance-Vergleich haben wir uns die verschiedenen Anbieter angesehen und deren Vor- sowie Nachteile genauer beleuchtet.

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David Kotzmann
David Kotzmann, Jahrgang 1994, kommt eigentlich aus dem Bereich Export Sales. Während eines mehrjährigen Auslandsaufenthalts war er unter anderen als freiberuflicher Blogautor in der Reisetouristikbranche tätig. Seit Anfang 2021 ist David im Team von  biallo.de , schreibt vor allem Artikel in den Bereichen Kreditkarten, Girokonten und Produkttests. Außerdem ist er für das Content editing verantwortlich.
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