Auf einen Blick
  • Die Postbank hat am 12. September 2023 den Bezahldienst Apple Pay in ihrer neuen Postbank-App eingeführt.

  • Die nach Kundenanzahl größte Privatbank Deutschlands schließt damit zu ihren Wettbewerbern auf. Diese bieten Apple Pay meist schon länger an.

  • Lesen Sie in diesem Artikel, was die Einführung von Apple Pay für Kundinnen und Kunden bedeutet.
* Anzeige: Mit Sternchen (*) oder einem (a) gekennzeichnete Links sind Werbelinks. Wenn Sie auf solch einen Link klicken, etwas kaufen oder abschließen, erhalten wir eine Provision. Für Sie ergeben sich keine Mehrkosten und Sie unterstützen unsere Arbeit.

Die Postbank, eine der bekanntesten deutschen Banken, hatte vor kurzem eine Neuerung ankündigt, auf die Millionen Kundinnen und Kunden jahrelang gewartet haben: Apple Pay. Nun lässt die Postbank ihren Worten Taten folgen. Zum 12. September wurde der Bezahldienst Apple Pay in der neuen "Postbank App" integriert. Damit schließt die nach Kundenzahl größte Privatbank Deutschlands zu ihren Wettbewerbern auf. Schließlich haben die ersten Sparkassen und Genossenschaftsbanken Apple Pay bereits vor gut drei Jahren integriert.

 

Verspäteter Schritt in die mobile Bezahlwelt

Die Einführung von Apple Pay bei der Postbank erfüllt den Wunsch vieler Kundinnen und Kunden. Bisher hatte die Postbank diese Option abgelehnt und stattdessen auf den hauseigenen "Finanzassistenten" verwiesen, über den Zahlungen mittels NFC-Technologie abgewickelt werden konnten. Der Finanzassistent kann mittlerweile nicht mehr genutzt werden. 

Die zwölf Millionen Kunden der Postbank wurden im Juli auf das IT-System des Mutterkonzerns Deutsche Bank übertragen. Die Umstellung hatte zu massiven Problemen geführt. Viele Kundinnen und Kunden der Postbank kamen zwischenzeitlich nicht mehr an Ihr Geld. Dadurch hatte der Kundenservice der Bank alle Hände voll zu tun.

Der Schritt in Richtung Apple Pay ist für die Postbank, als eine der letzten großen Filialbanken, dringend notwendig. Denn schließlich bietet der Mutterkonzern Deutsche Bank die Bezahloption bereits seit 2018 an. 

 

Ausblick auf die Zukunft: Apple Pay kommt

Kürzlich veröffentlichte die Postbank die Version 2.9.0 ihrer iPhone-App im App Store von Apple. Mit dem Update kündigte sie auch die baldige Einführung von Apple Pay an, ohne ein konkretes Datum zu nennen. Diese Aktualisierung brachte eine Vielzahl neuer Funktionen mit sich, darunter die bequeme Überweisung per QR-Code und Foto, das Erkunden des Produktshops sowie die Möglichkeit von Echtzeitüberweisungen. Zusätzlich zur Einführung dieser Features wurden auch Fehler behoben und die Stabilität der App verbessert.

Nun folgt also der in der damaligen Version angekündigte Schritt. Somit ist das mobile Bezahlen via Apple Pay ab sofort auch für Postbank-Kunden möglich.

 

Mit welchen Karten funktioniert Apple Pay bei der Postbank?

Um Apple Pay als Postbank-Kundin oder -Kunde zu nutzen, benötigen Sie die Postbank Mastercards (Classic, Gold, Platinum) oder die "Postbank Card plus" (DMC). Sollten Sie keine Mastercard besitzen, können Sie in der Postbank-App eine kostenlose "Postbank Card plus virtual" beantragen.

Das kostenlose Gehalts-Girokonto mit unschlagbaren Vorteilen

Mit dem „Mein GiroDirekt“ der VR Bank Niederbayern-Oberpalz gibt es keine lästigen Kontoführungsgebühren oder versteckten Kosten. Genießen Sie volle Transparenz und behalten Sie die Kontrolle über Ihr Geld. Mehr noch: Ihre Girocard erhalten Sie kostenlos dazu – die ideale Begleitung für Ihren Alltag. Einfach bezahlen und Geld abheben, wann immer Sie wollen.  Mehr erfahren
Anzeige
 

Fazit: Eine erwartete Entwicklung

Die Einführung von Apple Pay durch die Postbank markiert einen längst überfälligen Schritt. Kunden können sich auf eine komfortable und sichere Möglichkeit freuen, ihre Einkäufe und Transaktionen über ihre iPhones und Apple Watches abzuwickeln.

Die Integration von Apple Pay dürfte allerdings auch dazu führen, dass vermehrt Phishing-Mails im Namen der Postbank versendet werden. Denn solange das Feature noch neu ist, sehen Betrüger darin erfahrungsgemäß eine vielversprechende Chance, die Kontodaten der Postbank-Kundinnen und -Kunden abzugreifen.

Biallo Tagesgeld-Empfehlungen

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 10.000,00€, Anlagedauer: 1 Monat, Bonitätsbewertung: mind. gute Sicherheit, Staat: alle Länder, Kundenkreis: Alle Angebote. Die Sortierung erfolgt nach der Höhe des Zinsertrags. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar. Weitere Details zu Rankingfaktoren.
ANBIETER
ZINSSATZ
BEWERTUNG
S&P-LÄNDERRATING
PRODUKTDETAILS
1
Advanzia-Bank

3,90 %

Angebotszins gilt für die ersten 3 Monate, danach 1,60%

32,50

5 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Luxemburg

höchste Sicherheit

  • Anlage ohne Limit
  • nur für Neukunden
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
2
Stellantis Direktbank

3,90 %

Angebotszins gilt für die ersten 3 Monate, danach 1,50%

32,50

4,7 / 5

★★★★★
★★★★★
AA Frankreich

hohe Sicherheit

  • Anlage ohne Limit
  • nur für Neukunden
Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
3
Openbank

3,90 %

Angebotszins gilt für die ersten 6 Monate, danach 2,80%

32,50

4,4 / 5

★★★★★
★★★★★
A Spanien

gute Sicherheit

  • Anlage ohne Limit
  • nur für Neukunden
Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 04.03.2024
  • Quelle: App Store https://apps.apple.com/de/app/postbank/id6444706327


Teilen:
Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

Beliebte Artikel