Auf einen Blick
  • Im Namen der Postbank werden viele SMS und E-Mails versendet, die in die Phishing-Falle führen.

  • Mithilfe der Spam-Mails versuchen Betrüger an Ihre Daten für das Onlinebanking zu kommen.

  • Klicken Sie die Links in der E-Mail oder SMS an, landen Sie auf mit Schadsoftware infizierten Seiten. Ihre persönlichen Daten sind in Gefahr.
Die Postbank-Zentrale in Bonn.
Pressebild Postbank

Quillt Ihr Postfach wieder einmal über? Schuld daran sind mit Sicherheit die massenhaft versendeten Fake-Mails. Diese gibt es nicht nur im Namen der Postbank. Auch andere Banken wie die Sparkasse, die DKB oder die ING haben mit dem Phänomen Phishing-Mails zu kämpfen. Wir warnen Sie an dieser Stelle ausdrücklich davor, Links in unaufgefordert zugesendeten E-Mails und SMS anzuklicken. Prüfen Sie die Nachrichten im Vorfeld auf ihre Echtheit. Dafür können Sie unseren Phishing-Ratgeber mit Checkliste verwenden. 

Die enorm hohe Anzahl an gefälschten Nachrichten führt leider dazu, dass viele Verbraucher verunsichert werden. Dabei brauchen Sie das gar nicht zu sein. Entwickeln Sie ein wachsames Auge und hinterfragen Sie die einkommenden E-Mails und SMS kritisch. Sind Sie kein Kunde bei der entsprechenden Bank, ist relativ schnell klar, dass es sich um Phishing und Spam handeln muss. Aber selbst wenn Sie Postbank-Kunde sind, können Sie mit ein bisschen Übung Spam von echten Mails unterscheiden.

So sehen die Spam-Mails im Namen der Postbank aus

Kopierte Postbank-Logos und ein kopiertes Impressum machen es Ihnen schwer, die falschen Nachrichten herauszufiltern. Und die Kriminellen lernen immer weiter dazu. Da fast jeden Tag neue Varianten der E-Mails in die Postfächer kommen, benötigen wir Ihre Hilfe. Haben Sie eine E-Mail im Namen der Postbank mit einem anderen Betreff oder Text bekommen? Dann leiten Sie diese bitte an hinweis@biallo.de weiter.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, welche Phishing-Mails im Namen der Postbank aktuell im Umlauf sind:

20.04.2021 Postbank wichtiger Hinweis ! von BestSign-AG

Bei dieser Fake-Mail wird der Absender manipuliert, sodass der Eindruck entsteht, dass die E-Mail durch den Empfänger der Nachricht selbst versendet wurde. Neben dieser Manipulation ist die Spam-Mail sehr gut an den vielen Rechtschreibfehlern erkennbar.

"Sehr geehrter Kunde,

die neue BestSign ist da und damit werden Ihre Überweisungen in Postbank noch sicherer.

Um unseren Service und die Qualität unserer Leistungen auf dem höchsten Niveau zu halten, bitten wir Sie die App Bis zum 21. April 2021 zu aktivieren.

Nähere Infos zu BestSign erhalten Sie im nachstehenden Link. Bitte öffnen Sie diesen mit I hrem Handy bzw. Ihrem Computer

https://mein.postbank.de/#/login

Vielen Dank für Ihr Vertrauen"

12.04.2021 BestSign App 15/04/2021 von Postbank Bestsign

Sehr geehrter Herr / Frau …,

Ab dem 15. April 2021 aktualisiert die Postbank alle BestSign-Anwendungen.
Öffnen Sie den unten stehenden Aktivierungslink, um am Upgrade teilzunehmen. Verknüpfung

https://meine.postbank.de/#/login

Wir empfehlen dringend, dieses Upgrade durchzuführen.
Reundliche Grüße,

© 2021 Postbank– eine Niederlassung der Deutsche Bank AG

Die Spam-Mail im Namen der Postbank zur BestSign App wird bereits seit mehreren Monaten versendet.

06.04.2021 Postbox: Sie haben neue news : 50856153 von Postbank | Online-Postfach

Տеhr ցееhrtеr Kսոdе,

Fwd: аktսаlisiеrеո kսոdеոdаtеո : 123456789
Mеssаցе ID: 

Wіr аktսаlіѕіегеո Ihrе kսոdеոdаtеո іո übегеіոѕtіmmսոց mіt dеո rеցսlаtогіѕсhеո Аոfогdегսոցеո,
bіttе ոеhmеո ѕіе ѕісh еіոеո mоmеոt zеіt, սm dіе fеhlеոdеո іոfогmаtіоոеո zս егցäոzеո

https://mеinе.pօstВаոk.dе/…

Mit frеսոdliсhеո ցrüßеո

Dеսtsсhе РօstВаոk АG

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Berlin 10866, Вerlin
© 2021 Dеսtsсhе Рօstbаոk АG
So sieht die Spam-Mail im Namen der Postbank aus.

Selbst wenn Sie in einer Nachricht mit Ihrem richtigen Namen angesprochen werden, sollten Sie der E-Mail oder SMS nicht blind vertrauen. Die Daten können aus einem Datendiebstahl im Internet stammen. Klicken Sie keine Buttons und Links an, wenn Sie sich nicht zu 100 Prozent sicher sind, dass diese wirklich zur Postbank führen.

Wir empfehlen Ihnen an dieser Stelle die Links in den E-Mails genau zu prüfen. Wenn Sie im Vorfeld schauen, wo der Link tatsächlich hinführt, können Sie der Phishing-Falle entgehen. Dafür fahren Sie mit der Maus über den Link, ohne diesen anzuklicken. Kommt Ihnen die angezeigte Webadresse nicht bekannt vor, sollten Sie den Link auch nicht anklicken. Leider ist es so, dass die meisten Verbraucher am Smartphone in die Phishing-Falle tappen. Denn dort ist es nicht so einfach, den Betrug bereits im Vorfeld zu erkennen.

Wohin führen die Links in den Fake-Mails?

In der Regel landen Sie beim Klick auf die Links und Buttons derartiger Nachrichten auf einer gefälschten, der sogenannten Phishing-Seite. Diese sind der echten Postbank-Webseite nachempfunden. Logos und Farben stimmen. Sie sollen dort Ihre Anmeldedaten für das Online-Banking und weitere persönliche Daten eingeben.

Die abgefragten Daten werden aber nicht an die Postbank, sondern an unbekannte Dritte übertragen. Diese können Straftaten damit begehen oder sogar Ihr Konto leer räumen. Beides ist mit einem großen Schaden verbunden und sollte von Ihrer Seite verhindert werden.

Biallo-Tipp: Wir empfehlen Ihnen, Ihre Kontodaten auf dem Smartphone nicht über den Browser einzugeben. Zu hoch ist die Gefahr, dass Sie auf eine Phishing-Seite hereinfallen. Vielmehr empfehlen wir Ihnen die Postbank Finanzassistent-App zu nutzen.

Werden Phishing-Angriffe von Virenscannern erkannt?

Virenscanner helfen bei neuen Bedrohungen und Phishing-Angriffen in der Regel wenig. Erst wenn die Bedrohung eine Zeit lang “auf dem Markt” ist, dann schaffen es auch die Virenscanner, die Lage richtig einzuschätzen. Deshalb besteht zu Beginn eine besonders große Gefahr, das Sie auf diese Angriffe hereinfallen. Trotzdem sollten Sie sowohl Computer als auch Smartphone mit einem guten Virenscanner ausstatten.

Wichtig ist auch, dass Sie Ihr Betriebssystem und die Apps aktuell halten und den richtigen Browser verwenden. Der Webbrowser Google Chrome erkennt Phishing-Seiten beispielsweise oft zuverlässiger als die Antiviren-Software.

Symbolbild
Die Kontogebühr können Sie sich sparen!
Ja, es gibt sie noch. Für ein Girokonto müssen Sie nicht zwingend Gebühren bezahlen. Einige Banken bieten immer noch ein  kostenloses Girokonto ohne Bedingungen an. Allerdings lohnt sich auch ein Blick in unseren  Vergleich von Premium-Konten, die interessante Extras enthalten. 

Sie sind auf eine Spam-Nachricht hereingefallen - was müssen Sie tun?

Haben Sie eine Nachricht im Namen der Postbank erhalten und Ihre Daten auf der Webseite eingegeben? Dann sollten Sie schnell aktiv werden. Setzen Sie sich mit der Postbank in Verbindung und erklären Sie den Vorfall. Gegebenenfalls müssen Sie Ihr Konto und die Karten sperren lassen. Vor allem wenn Sie die Daten Ihrer Kreditkarte eingegeben haben, sollten Sie diese schnellstmöglich sperren lassen. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre Karte telefonisch rund um die Uhr sperren lassen, auch wenn bei der Postbank niemand mehr erreichbar ist.

Zusätzlich zu den eben genannten Maßnahmen sollten Sie als Opfer eines Phishing-Angriffs unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Schließlich können mit Ihren gestohlenen Daten weitere Straftaten begangen werden. Zudem ist eine Anzeige häufig die Voraussetzung, dass die Kreditkartengesellschaft oder Versicherung einen eventuell entstandenen Schaden ersetzt. 

Gegebenenfalls wurde bei dem Phishing-Angriff Schadsoftware auf Ihren Computer oder das Smartphone übertragen. Häufig handelt es bei den Anhängen von E-Mails um Ransomware, welche die Daten Ihres Computers verschlüsselt und anschließend ein Lösegeld fordert. Diese könnte sich im Hintergrund über das Netzwerk weiter verbreiten und andere Computer infizieren. Falls Sie einen möglicherweise infizierten Anhang einer Fake-Mail geöffnet haben, sollten Sie den Computer schnellstmöglich ausschalten und von einem Spezialisten überprüfen lassen.

Wir benötigen Ihre Hilfe und beantworten Fragen

Damit wir möglichst rasch vor neuen Gefahren warnen können, benötigen wir Ihre Hilfe. Bitte leiten Sie uns Spam-Mails im Namen von Banken und Sparkassen an hinweis@biallo.de weiter. Wir prüfen diese und verfassen bei Bedarf eine Warnung. Fall Sie sich unsicher sind, beantworten wir auch gern Ihre Fragen zu diesem Thema.

Auf biallo.de informieren wir Sie regelmäßig über neue Betrugsmaschen rund um das Thema Finanzen und Geld. Gut informierte Verbraucher sind eine große Gefahr für die Kriminellen. Wenn Sie die Betrugsmaschen, Phishing-Mails und SMS im Namen der Postbank kennen, haben die Betrüger keine Chance mehr. Deshalb sollten Sie unseren Newsletter mit aktuellen Warnungen abonnieren.

Übrigens haben wir uns den Postbank-Autokredit und den Postbank-Ratenkredit einmal genauer angesehen und getestet. In unserem Übersichtsartikel finden Sie zudem weitere Informationen zu den Finanzierungen der Postbank. Außerdem finden Sie bei uns alle weitere Warnungen und News rund um das Thema Verbraucherschutz im Überblick.




  Franziska Baum

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