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Die deutschen Banken und Sparkassen haben entschieden, das Online-Bezahlverfahren Paydirekt zum Jahresende einzustellen. Ursprünglich wurde Paydirekt als heimische Alternative zu Paypal ins Leben gerufen. Es sollte den deutschen Kunden eine sichere und datenschutzfreundliche Möglichkeit bieten, online zu bezahlen.

Trotz großer Hoffnungen und erheblicher Investitionen von mehreren hundert Millionen Euro gelang es dem Verfahren jedoch nicht, sich auf dem Markt zu etablieren. Die Nutzung blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Selbst die Fusion mit dem etwas erfolgreicheren Giropay konnte das Ruder nicht herumreißen.

Hohe Investitionen und interne Konflikte

Im Jahr 2015 starteten die deutschen Banken und Sparkassen mit dem Online-Bezahlsystem Paydirekt. Die deutsche Kreditwirtschaft investierte über Jahre hinweg viel Geld in Paydirekt. Laut Süddeutscher Zeitung schätzen Branchenkenner, dass hunderte Millionen Euro in das Gemeinschaftsprojekt flossen, ohne dass jemals Gewinne erzielt wurden. Neben dem späten Marktstart behinderten auch interne Konflikte zwischen den beteiligten Banken den Erfolg. Jetzt sollen bis Ende 2024 die Abwicklung und der Verkauf der verbleibenden Assets stattgefunden haben.

Zinswende: Hier gibt es jetzt noch attraktive Zinsen

Die EZB hat Fakten geschaffen und die Leitzinsen gesenkt. Das klassische Zinssparen wird dadurch wieder unattraktiver. Biallo.de hat mit Sebastian Hasenack, dem Leiter der Online-Vermögensverwaltung Solidvest, darüber gesprochen, wie man angesichts sinkender Zinsen eine Zins-Anlage noch sinnvoll gestalten kann.  Mehr erfahren!
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Neue Konkurrenz für Paypal?

Die deutsche Kreditwirtschaft steht vor der Herausforderung, eine bedeutende Rolle im Feld der Online-Bezahlsysteme einzunehmen. Im Moment dominieren große Unternehmen wie Paypal, Visa und Mastercard den Markt. Aus diesem Grund wurde die European Payments Initiative (EPI) ins Leben gerufen. Sie soll eine europäische Alternative zu den US-dominierten Zahlungsverfahren schaffen.  

Unter dem Namen "Wero" wollen 14 Großbanken und andere Unternehmen eine digitale Brieftasche auf den Markt bringen, um mit Paypal & Co. zu konkurrieren. Kunden sollen über die eigene Banking-App Geld senden können, ohne IBAN und in weniger als zehn Sekunden.  

In absehbarer Zukunft soll es mit "Wero" auch möglich sein, online und später auch im Supermarkt einzukaufen. Die hiesige Kreditwirtschaft investiert erneut große Hoffnungen und einen beträchtlichen Geldbetrag in dieses Projekt.  

Wir freuen uns auf Ihre Meinung zu diesem Thema. Wie finden Sie das Aus von Paydirekt? Schreiben Sie uns gern Ihre Meinung an redaktion@biallo.de. Abonnieren Sie auch unseren kostenlosen Newsletter für aktuelle Finanz- und Geldthemen.

Biallo Tagesgeld-Empfehlungen

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 10.000,00€, Anlagedauer: 1 Monat, Bonitätsbewertung: mind. gute Sicherheit, Staat: alle Länder, Kundenkreis: Alle Angebote. Die Sortierung erfolgt nach der Höhe des Zinsertrags. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar. Weitere Details zu Rankingfaktoren.
ANBIETER
ZINSSATZ
BEWERTUNG
S&P-LÄNDERRATING
PRODUKTDETAILS
1
IKB Deutsche Industriebank

3,80 %

Angebotszins gilt für die ersten 3 Monate, danach 2,00%

31,67

5 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Deutschland

höchste Sicherheit

  • Anlage ohne Limit
  • nur für Neukunden
Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
2
DHB Bank

3,75 %

Angebotszins gilt für die ersten 3 Monate, danach 2,80%

31,25

5 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Niederlande

höchste Sicherheit

  • Anlage ohne Limit
  • nur für Neukunden
Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
3
TF Bank

3,75 %

Angebotszins gilt für die ersten 3 Monate, danach 1,45%

31,25

5 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Schweden

höchste Sicherheit

  • Anlage ohne Limit
  • nur für Neukunden
Besonderheiten!
Konditionen
Sicherheit
Weitere Informationen
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 23.07.2024
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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war Franziska für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war Franzi (so ihr Spitzname) als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat Franzi sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet. Bei biallo.de bringt sie genau dieses Wissen ein. Außerdem ist Franziska in der Leserbetreuung tätig. Ihr Ziel ist es, den Leserinnen und Lesern zu helfen und ein gutes Gefühl zu geben. 

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