Produktcheck Baufinanzierung Interhyp

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
26.01.2018
Auf einen Blick
  • Interhyp ist kein gewöhnlicher Anbieter von Baufinanzierungen. Das Unternehmen vermittelt Kredite aus hunderten von Angeboten. Das Konzept von Interhyp im Test.
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Baufinanzierung
Interhyp 4,6/5 Baufinanzierung
Interhyp

Merkmale

Interhyp ist kein Baufinanzierer im ursprünglichen Sinn. Vielmehr tritt Interhyp als Kreditvermittler auf. Im Jahr 2016 hat Interhyp Kredite in Höhe von 18 Milliarden Euro vermittelt, 2014 waren es noch 11,2 Milliarden Euro. Damit sind die Münchner bundesweit die Nummer eins in ihrem Segment. Das im Jahr 1999 gegründete Unternehmen vermittelt Finanzierungslösungen von mehr als 400 Banken, Sparkassen, Bausparkassen und Versicherungen. Die Idee: Durch die breite Auswahl soll der Kunde eine möglichst attraktive Baufinanzierung erhalten. Da es möglich ist, KfW-Darlehen einzubringen, sind weitere Rabatte zu ergattern.

Je nachdem, für welches Kreditinstitut sich ein Immobilienkäufer entscheidet, werden zwischen dem dritten und spätestens nach dem 24. Monat Bereitstellungszinsen fällig. Diese belaufen sich in vielen Fällen ab dem siebten Monat auf 0,25 Prozent der nicht ausbezahlten Nettodarlehenssumme. Auch die Sondertilgungsmodalitäten sind anbieterabhängig. Der Darlehensvertrag wird durch ein Grundpfandrecht oder eine Reallast besichert. Als Gebühren fallen rund 0,5 Prozent der Kaufsumme für die Eintragung ins Grundbuch an. Finanzierungen sind grundsätzlich ab 100.000 Euro möglich.

Stärken

Das Baugeld von Interhyp landet im Vergleich von biallo.de in der Spitzengruppe. So werden etwa bei 15-jähriger Laufzeit, 2,5 Prozent Anfangstilgung und 60 Prozent Beleihung für ein Darlehen über 200.000 Euro attraktive 1,52 Prozent effektiv ausgelobt.

Die breite Auswahl bietet Immobilienkäufern und Bauherren flexible sowie attraktive Finanzierungsmöglichkeiten. Schätzkosten fallen nicht an. Sondertilgungen sind oft bis zu fünf Prozent der Nettodarlehenssumme kostenlos, in Ausnahmefällen sind auch zehn Prozent drin. Kontaktmöglichkeiten bestehen per Telefon, Internet oder mittels persönlichem Gespräch in einer Geschäftsstelle. Auf das Bundesgebiet verteilen sich mehr als 100 Standorte. Auf der Internetseite können Interessierte die nächstgelegene Geschäftsstelle ermitteln.

Schwächen

Am Ende gibt es keine Garantie, dass der eigene Baukredit tatsächlich so attraktiv ausfällt, wie in der Theorie geplant. Somit besteht eine gewisse Unsicherheit, wie gut die Konditionen dann wirklich sind. Diese schwanken von Anbieter zu Anbieter.

Fazit: Interhyp bietet eine attraktive Alternative zu klassischen Baufinanzierungen. Wie gut die Konditionen tatsächlich ausfallen, kann von Fall zu Fall variieren.

Bewertung
Baufinanzierung Interhyp
Zinsen (70 Prozent) Zinshöhe (100%) 5.0 5.0
Sondertilgung (20 Prozent) Sondertilgung (100%) 4.0 4.0
Nebenbedingungen (10 Prozent) Bereitstellungszinsen (80%) 3.0 Schätzkosten (20%) 5.0 3.4
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.6
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de