Auf einen Blick
  • Portfolio-Apps bieten Anlegern die Möglichkeit, ihr Depot zu analysieren und zu überwachen.

  • Die Programme unterscheiden sich teils deutlich in ihren Funktionsweisen, Schwerpunkten und den unterstützten Anlageklassen.

  • Wir haben uns die verfügbaren Portfolio-Apps angeschaut – drei Anbieter haben uns überzeugt.
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Ein ausgewogenes Portfolio, das verschiedene Anlageformen wie ETFs und Investmentfonds, aber auch AktienAnleihen und Sparprodukte wie Festgeld und Tagesgeld enthält, ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Geldanlage. Mit zunehmender Zahl an Produkten kann es allerdings herausfordernd sein, den Überblick zu behalten und die Performance der einzelnen Anlageprodukte – der sogenannten Assets – zu überwachen. Banking-Apps bieten zwar oft einige Basisfunktionen zur Portfolioverwaltung, selten aber eine wirkliche analytische Tiefe.

In diesem Zusammenhang sind sogenannte Portfolio-Tracking-Apps unverzichtbare Helfer. Sie füllen die Lücke zwischen einfachen Überwachungstools und der Notwendigkeit einer detaillierten Einsicht in die eigene Anlagestrategie. Mit ihrer Hilfe können Anleger nicht nur ihre Anlageklassen im Blick behalten, sondern auch tiefergehende Analysen durchführen. Das kann etwa bei der regelmäßigen Umschichtung des Depots, dem Rebalancing, besonders hilfreich sein.

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Was sind Portfolio Apps?

Portfolio-Apps sind digitale Werkzeuge, mit denen Sie Ihre Investitionen überwachen, analysieren und verwalten können. Als persönliche Finanzassistenten führen sie eine breite Palette von Anlagekonten zusammen – von Aktien und Anleihen über Fonds und ETFs bis hin zu Kryptowährungen und Sparkonten. So können Sie Ihre Anlagen in Echtzeit verfolgen, die Performance bewerten und tiefere Einblicke in Ihr Portfolio erhalten – indem Sie Ihre Anlagen etwa nach Kriterien wie der Assetklasse, nach Branchen oder nach Geografie sortieren.

 

Wie können Portfolio-Apps die Geldanlage optimieren?

Portfolio-Apps sind nicht nur einfache Tracking-Tools, sie bieten auch Möglichkeiten zur Optimierung der Geldanlage. Durch die Kombination von Echtzeitdaten, historischen Informationen und analytischen Funktionen ermöglichen sie es, die eigene Anlagestrategie zu verfeinern. Dabei bieten sie einen Überblick über die aktuelle finanzielle Situation und unterstützen bei der Portfolio-Optimierung. Sie helfen aber auch dabei, das Risiko im Portfolio zu verringern.

Wo kommen Portfolio-Apps zum Einsatz?

Es gibt verschiedene Szenarien, in denen Portfolio-Apps hilfreich sein können. Darunter:

  • Risikomanagement: Sie helfen dabei, Risikokonzentrationen zu identifizieren und zu vermeiden. Besonders bei umfangreichen Portfolios kann leicht ein sogenanntes Klumpenrisiko entstehen, wenn Anleger eine überproportionale Gewichtung einzelner Branchen oder Regionen vornehmen. Portfolio-Apps können solche Ungleichgewichte aufzeigen und helfen, das Portfolio breiter aufzustellen.
  • Strategieentwicklung: Investoren können ihre Anlagestrategie verfeinern und anpassen. Ob es darum geht, ein Portfolio auf Dividendenerträge oder auf Kapitalwachstum auszurichten – die Apps bieten die notwendigen Daten und Werkzeuge, um diese Strategien einzusetzen und zu verfolgen.
  • Performance-Optimierung: Die Apps bieten zudem Analysetools, um die Performance des Portfolios zu bewerten und zu verbessern. Sie können Ihre Investments mit Marktindizes vergleichen, um sicherzustellen, dass Ihre Strategie den gewünschten Erfolg bringt.

Wie lässt sich mit Portfolio-Apps die Anlagestrategie verbessern?

Portfolio-Apps bieten nicht nur externe Daten und Analysen. Sie sind auch ein Portal zu einer Gemeinschaft von Investoren, die ihre Erfahrungen und Einsichten teilen. Innerhalb der Nutzergemeinschaften der Apps können Anleger Diskussionen führen oder  Strategien austauschen. Diese Foren bieten eine Fülle von Wissen und sind eine Quelle für neue Investitionsideen und -perspektiven. Der Austausch mit anderen Investoren ermöglicht es, aus deren Erfahrungen zu lernen. Auf der anderen Seite sollten sich Anleger nicht zu unüberlegten Trades drängen lassen. Prüfen Sie vor einem Investment stets, ob ein Wertpapier auch in Ihr Portfolio passt und ob es sich bei den Tipps nicht eher um spekulative Hypes oder unzuverlässige Marktgerüchte handelt. Vorfälle wie bei der Gamestop-Aktie zeigen, dass der Herdentrieb mitunter in wilden Kursauschlägen münden kann.

 

So finden Sie die richtige Portfolio-App

Es gibt eine Menge Portfolio-Apps mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Auswahl der passenden App ist entscheidend, um das Beste aus Ihren Investments herauszuholen. Wir haben die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, die Sie bei der Auswahl berücksichtigen sollten:

  • Nutzererfahrung: Eine intuitive Benutzeroberfläche ist unerlässlich. Die App sollte leicht zu navigieren sein, ein ansprechendes Design aufweisen und möglichst auf verschiedenen Geräten zugänglich sein.
  • Funktionsumfang: Überlegen Sie, auf welche Funktionen Sie nicht verzichten möchten. Benötigen Sie nur die Grundlagen wie Performance-Tracking – also die Nachverfolgung der Rendite-Entwicklung – und einfache Berichte? Oder suchen Sie nach fortgeschrittenen Analysemöglichkeiten, die tiefergehende Einblicke in Ihre Anlagen bieten? Der Funktionsumfang kann stark variieren, daher ist es wichtig, eine App zu wählen, die Ihren Bedürfnissen möglichst nahekommt.
  • Kostenstruktur: Einige Apps sind kostenlos, andere arbeiten mit Abo-Modellen, die zusätzliche Funktionen bieten. Überlegen Sie, welche Kosten Sie tragen wollen, und ob die zusätzlichen Funktionen ihren Preis wert sind.
  • Unterstützte Wertpapiere und Anlageklassen: Stellen Sie sicher, dass die App alle Anlageklassen unterstützt, die Sie in Ihrem Portfolio abbilden oder abzubilden planen. Je mehr Anlageprodukte die App unterstützt, desto breiter aufgestellt kann Ihr Portfolio sein.
  • Integration und Kompatibilität: Eine reibungslose Synchronisation mit Ihren Bankkonten und anderen Finanzplattformen ist für ein gutes Portfolio-Management unerlässlich. Überprüfen Sie daher, ob die App mit jenen Finanzinstitutionen kompatibel ist, mit denen Sie arbeiten.

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Das sind die besten Portfolio-Apps

In unserem Test haben wir mehrere Portfolio-Apps nach den oben genannten Kriterien geprüft. Dafür haben wir Bewertungen analysiert, Funktionen verglichen und Testversionen genutzt. Unter den zahlreichen Kandidaten haben uns letztlich drei Apps überzeugt. Sie unterstützen eine Vielzahl von Wertpapieren und Anlageklassen und bieten eine solide Integration mit Banken und anderen Finanzplattformen.

Portfolio Performance – Urgestein der Portfolio-Analyse

Portfolio-App

Portfolio Performance hat sich als Urgestein und Klassiker unter den Portfolio-Analyse-Tools etabliert, bekannt für seine umfangreichen Funktionen und die starke Community, die sich um diese PC-Software gebildet hat. Die Ergebnisse unseres Tests:

Nutzererfahrung:

Portfolio Performance bietet eine beeindruckende Palette an Funktionen. Hier liegt aber auch ein Nachteil des Tools: Die Komplexität der Benutzeroberfläche kann Neulinge und weniger technikaffine Nutzerinnen und Nutzer vor Herausforderungen stellen. Immerhin: Das Forum von Portfolio Performance wird von der Community rege genutzt. Hier können Sie sich Tipps holen, Fragen stellen und Sie werden über Neuerungen informiert. Die Software ist derzeit nur über einen Computer zugänglich, mobile Anwendungen gibt es nicht, was die Nutzung unterwegs ausschließt.

Funktionsumfang:

Das Tool glänzt mit verschiedenen Auswertungen: Vermögensaufstellung, Performance-Analysen, Benchmarking – kaum ein Feature, das es nicht gibt. Die vielfältigen Einstellungsvarianten ermöglichen es Ihnen, das Programm auf Ihr Portfolio zuzuschneiden. So bietet Portfolio Performance zum Beispiel die Möglichkeit, eigene Klassifikationen nach Regionen, Branchen oder Risikoeinstufungen anzulegen, was etwa für ein regelmäßiges Rebalancing hilfreich sein kann (siehe Screenshot).

Portfolio-App

Kostenstruktur:

Als Open-Source-Software punktet Portfolio Performance mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis: Das Programm ist vollständig kostenlos.

Unterstützte Wertpapiere und Anlageklassen:

Auch wenn Portfolio Performance vor allem für Aktien und ETFs entwickelt wurde, können Sie in dem Tool jede beliebige Assetklasse darstellen - inklusive Ihrer Tages- oder Festgeldkonten.

Integration und Kompatibilität:

Ein Minuspunkt: Die fehlende Integration von Depot- und Konto-Schnittstellen und das Fehlen einer mobilen Anwendung begrenzen die Kompatibilität und Integration mit anderen Geräten und Plattformen. Auf der anderen Seite bringt die lokale Speicherung des Portfolios eine erhöhte Datensicherheit mit sich.

Fazit:

Portfolio Performance ist ideal für diejenigen, die eine tiefgehende und detaillierte Analyse ihrer Investments wünschen. Die kostenlose Nutzung und die volle Datenhoheit sind große Pluspunkte. Das Programm ist allerdings komplex. Was fehlt, ist eine gute Lösung für eine mobile Anwendung. Portfolio Performance eignet sich also weniger für Anleger, die eine einfache, sofort einsatzbereite Lösung suchen oder ihre Portfolios gerne unterwegs verwalten möchten. Wenn Sie aber etwas Zeit mitbringen, um sich in das Tool einzuarbeiten und sich mit den verschiedenen Funktionen zu beschäftigen, kann es ein wertvolles Instrument für die Portfolio-Überwachung sein.

Parqet – Klassiker im Portfolio-Tracking

Portfolio-App

Parqet hat sich als eine der gefragtesten Analyse-Apps etabliert. Wir haben uns das Tool anhand unserer definierten Kriterien angeschaut.

Nutzererfahrung:

Parqet überzeugt mit einer modernen und intuitiven Benutzeroberfläche, die auch für Einsteiger leicht zu bedienen ist. Die Desktop-Version bietet detaillierte Analysen, die mobile App ist eine kompakte Light-Version für unterwegs. Der Community-Bereich von Parqet bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Investoren auszutauschen, sich Inspiration für das eigene Portfolio zu holen und Fragen zu stellen.

Funktionsumfang:

Die App bietet ein breites Spektrum an Funktionen, von der Darstellung und Analyse des gesamten Depots bis hin zur detaillierten Betrachtung der Depot-Diversifikation. Die Basisversion ist für einfache Sparplan-Investoren vollkommen ausreichend. Für tiefergehende Analysen, etwa einen Performance-Vergleich mit verschiedenen Indizes, müssen Sie mindestens das kleine Abo abschließen. Spannend für dividendenorientierte Anleger: Ein spezielles Dividenden-Dashboard und der Dividenden-Kalender ermöglichen die optimale Planung und Überwachung der eigenen Strategie (siehe Screenshot).

Portfolio-App

Kostenstruktur:

Die Basisversion von Parqet enthält bereits viele Features. Für erweiterte Funktionen stehen das Plus-Paket (87,99 Euro pro Jahr oder 9,99 pro Monat) und das Investor-Paket (329,99 Euro pro Jahr oder 29,99 Euro pro Monat) zur Verfügung. Weil Parqet noch ein recht junges Unternehmen ist und auf Wachstumskapital angewiesen ist, könnten künftig Features, die derzeit kostenlos sind, in die Abo-Version übergehen.

Unterstützte Wertpapiere und Anlageklassen:

Parqet deckt nicht ganz so viele Anlageklassen wie die Konkurrenz ab. Verwalten können Sie Aktien, Anleihen, Investmentfonds und ETFs, Kryptowährungen und einen Cash-Bestand. Wichtig: Diesen müssen Sie manuell anlegen. Ein Tages- oder Festgeldkonto kann aktuell noch nicht direkt eingebunden werden. Die Cash-Funktion kann dafür auch umbenannt und entsprechend für andere Anlageklassen wie zum Beispiel Immobilien genutzt werden. Geplant ist aber auch eine Erweiterung auf weitere Vermögenswerte.

Integration und Kompatibilität:

Die App bietet eine solide Integration und die Depot-Synchronisation ist problemlos möglich. Alternativ kann das Depot auch manuell angelegt werden. Tagesgeldkonten müssen manuell hinzugefügt und können nicht synchronisiert werden.

Fazit:

Parqet hebt sich als Portfolio-App durch eine klare und übersichtliche Portfolio-Darstellung und ein benutzerfreundliches Interface ab. Die App punktet zudem mit einem eigenen Bereich für Community-Austausch und Support sowie mit speziellen Tools für die Verwaltung von Dividenden-Investments. Trotz der vielen Vorteile sollten Nutzerinnen und Nutzer die höheren Kosten für die erweiterten Pakete beachten. Da Parqet ein Interesse daran hat, die eigenen Dienstleistungen zu verkaufen, flattert ab und an auch mal eine Werbe-E-Mail ins Postfach.

Getquin – Soziales Netzwerk für Anleger

Portfolio-App

Getquin verbindet Portfolio-Management mit sozialem Netzwerk und ist damit etwas Besonderes in der Welt der Finanz-Apps. So schneidet die App ab:

Nutzererfahrung:

Getquin bietet eine Oberfläche, die es Nutzern ermöglicht, ihre Investmentstrategien und Portfolios ähnlich wie auf einer Social-Media-Plattform zu teilen und zu diskutieren. Die App ist sowohl für iOS und Android als auch in einer Desktop-Version verfügbar, was eine flexible Nutzung ermöglicht.

Funktionsumfang:

Die App bietet etliche Analyse-Funktionen für Ihr Portfolio, automatische Importe von Transaktionsdaten und die Möglichkeit, Portfolios zu vergleichen und zu analysieren. Dividendenorientierte Anleger haben auch in Getquin eine Plattform mit ausgewiesenem Dividenden-Tracker und einem Kalender für die Dividendenplanung (siehe Screenshot).

Portfolio-App

Kostenstruktur:

Getquin ist in der Basisversion kostenlos nutzbar. Diese Version wird wahrscheinlich für viele Investoren auch vollkommen ausreichen, denn aktuell bietet das Premium-Abonnement von Getquin nur begrenzte zusätzliche Vorteile. Wie bei Parqet gilt auch hier: In Zukunft könnte das Unternehmen sein Abonnement-Angebot ausbauen.

Unterstützte Wertpapiere und Anlageklassen:

Die App unterstützt eine Vielzahl von Vermögenswerten, darunter Aktien, Fonds und ETFs, aber auch alternative Anlagen wie Immobilien und Sammlerstücke. Tages- und Festgeldkonten können ähnlich wie bei Parqet nur manuell abgebildet werden. Immerhin können über eine Zinsfunktion auch Zinsen erfasst werden.

Integration und Kompatibilität:

Getquin hat  Schnittstellen für zahlreiche Depotanbieter und ist auf verschiedenen Betriebssystemen verfügbar. In puncto Integration und Kompatibilität muss sich die App daher nicht verstecken. Einziges Manko: Tages- und Festgeldkonten können aktuell noch nicht eingebunden werden.

Fazit:

Getquin ist ideal für Anleger, die nicht nur ihr Portfolio verwalten, sondern auch Teil einer Community sein möchten, um sich auszutauschen und zu lernen. Die Kombination aus Portfolio-Management und sozialen Funktionen macht es zu einer attraktiven Wahl für alle, die eine interaktive Investment-Erfahrung suchen.

Zinswende: Hier gibt es jetzt noch attraktive Zinsen

Die EZB hat Fakten geschaffen und die Leitzinsen gesenkt. Das klassische Zinssparen wird dadurch wieder unattraktiver. Biallo.de hat mit Sebastian Hasenack, dem Leiter der Online-Vermögensverwaltung Solidvest, darüber gesprochen, wie man angesichts sinkender Zinsen eine Zins-Anlage noch sinnvoll gestalten kann. Jetzt mehr erfahren!

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Sicherheit und Datenschutz aus bei Portfolio-Apps

Datenschutz wird bei allen vorgestellten Apps großgeschrieben. So bietet Portfolio Performance eine lokale Lösung, bei der alle Daten auf dem eigenen Gerät des Nutzers gespeichert werden. Diese Herangehensweise schließt Risiken aus, die durch externe Server oder Cloud-Dienste entstehen können. Die Nutzer behalten so die volle Kontrolle über ihre persönlichen und finanziellen Informationen.

Die anderen beiden Plattformen speichern zwar Daten, allerdings anonymisiert und nach eigenen Angaben auf deutschen Servern, die den strengen deutschen Datenschutzgesetzen entsprechen. Beide Apps versichern, kein Geld mit den Daten zu verdienen und diese nicht an Dritte weiterzugeben.

 

Fazit: Für wen eignet sich welche Portfolio-App?

Für moderne Investoren haben sich Portfolio-Tracking-Apps als nützliche Werkzeuge etabliert. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, Investments übersichtlich zu verwalten und zu analysieren, sondern auch die eigene Anlagestrategie kontinuierlich zu verbessern. Die Entscheidung für eine App hängt letztlich von den individuellen Bedürfnissen und Präferenzen ab.

Anleger, die noch am Anfang stehen, sich gerne mit anderen Investoren austauschen und tiefer in die Investment-Welt eintauchen möchten, werden mit Getquin womöglich die beste Wahl treffen. Für klassische Sparplan- oder Dividenden-Investoren, die das eigene Portfolio analysieren möchten, ohne zu viel Zeit zu verschwenden, ist Parqet gut geeignet. Und wer komplexe Auswertungen mit verschiedensten Assetklassen machen möchte und bereit ist, dafür ein wenig Zeit mitzubringen, fährt wahrscheinlich mit Portfolio Performance am besten.

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Über die Autorin Simin Heuser

Simin Heuser hat in Köln Volkswirtschaftslehre studiert und bereits während des Studiums für verschiedene Fondsgesellschaften und FinTechs gearbeitet. Ihr Fachwissen setzt sie auch als freie Finanzjournalistin ein. Ein Interesse gilt der Rolle von Frauen in der Finanzwelt - ein Bereich, in dem sie sich für mehr Aufklärung engagiert. Bei Investments konzentriert sie sich auf Aktienfonds und fühlt sich besonders im Bereich der nachhaltigen Geldanlage zuhause.

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