Auf einen Blick
  • Die Zinsen steigen wieder. Sie reichen aber längst nicht aus, um damit die Inflation zu schlagen.

  • Zusätzlich zum Festgeld bietet sich daher die Anlage in einen Aktien-ETF an. So profitiert man auch von den Renditen am Aktienmarkt.

  • Wir haben drei einfache Musterportfolios entworfen. Sie sind ein Einstieg in die Geldanlage mit ETFs. Ihre Wertentwicklung werden wir künftig verfolgen.

Für Festgeld-Anlegerinnen und -Anleger ist es eine gute Nachricht: Die Zinsen steigen wieder – und mit ihnen die Konditionen für sichere Zinsanlagen. Bis zu 1,35 Prozent zahlen Banken mit mindestens guter Sicherheit laut Biallo-Vergleich derzeit für einjähriges Festgeld, für zwei Jahre gibt es bis zu 1,75 Prozent.

Das reicht allerdings bei weitem nicht aus, um die Inflation zu schlagen. Die Teuerung lag im Juli 2022 im Jahresvergleich nach ersten Schätzungen 7,5 Prozent nach 7,6 Prozent im Juni. Wer daher vermeiden will, dass sein Geld stetig an Wert verliert, braucht neben Festgeld oder Tagesgeld auch renditeträchtigere Anlageformen. Dafür eignen sich vor allem sogenannte Aktien-ETFs.

Wegen des Risikos scheuen viele Festgeld-Anleger jedoch die Aktienanlage. Wir zeigen Ihnen einen einfachen Weg, wie Sie Ihr Portfolio so gestalten können, dass das Risiko überschaubar bleibt – und Sie gleichzeitig nicht auf die Rendite verzichten müssen, die die Aktienmärkte bieten. In unserem Musterportfolio befindet sich daher neben Tages- und Festgeld auch ein Anteil mit einem weltweiten Aktien-ETF.

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So funktioniert das Musterportfolio

Die Idee hinter dem Musterportfolio ist einfach und schon erprobt: Sie teilen Ihre Geldanlage in zwei Bausteine auf. Der erste besteht aus einer Kombination aus Tages- und Festgeld. Diese Position sorgt für die Sicherheit im Anlage-Depot. Der andere Baustein ist für die Rendite zuständig und besteht aus einem weltweit anlegenden Aktien-ETF. Ein solcher börsennotierter Indexfonds enthält Aktien von Unternehmen aus der ganzen Welt. Das garantiert eine breite Streuung der Aktienanlage.

Wie groß Sie die beiden Bausteine wählen, hängt davon ab, welches Risiko Sie bei der Anlage eingehen können – und wollen. Ist der Aktienanteil hoch, haben Sie mehr Risiko, aber auch höhere Renditechancen. Wollen Sie es weniger riskant, vergrößern Sie den Anteil an Tages- und Festgeld. Das Gute: Sie können die Anteile individuell wählen und im Laufe der Zeit bei Bedarf verändern. Wie Sie zur passenden Mischung für Ihr Portfolio kommen, zeigen wir Ihnen in den folgenden fünf Schritten.

 

Schritt 1: Die Risikotragfähigkeit bestimmen

Um den passenden Aktienanteil zu ermitteln, sollten Sie sich zuerst fragen, wie viel Risiko Sie bei der Geldanlage verkraften können. Wenn Sie etwa in drei, vier Jahren eine Immobilie finanzieren möchten, sollten Sie das Geld dafür nicht in Aktien anlegen. Finanzielle Mittel, die Sie in Aktien investieren, sollten Sie mindestens zehn Jahre nicht benötigen, am besten länger. So zeigen Studien: Über eine Anlagedauer von 15 Jahren hat der Weltaktienindex MSCI World seit Auflage im Jahr 1969 noch nie einen Verlust verzeichnet, egal zu welchem Zeitpunkt man eingestiegen ist. Für Ihre Geldanlage in Aktien müssen Sie daher einen langen Zeithorizont mitbringen. Nur so können Sie mögliche Rückschläge an der Börse aussitzen – ohne Aktien mit Verlust verkaufen zu müssen, weil Sie das Geld dringend brauchen.

Solche Einbrüche an den Aktienmärkten können heftig sein. So verlor der MSCI World während der Finanzkrise 2008 fast 60 Prozent an Wert. Er erholte sich in den Jahren danach zwar wieder. Dennoch sollten Sie sich ehrlich fragen: Könnten Sie einen solchen Absturz aushalten – also ein zeitweises Schrumpfen Ihres Anlagevermögens von beispielsweise 10.000 Euro auf 4.000 Euro? Können Sie das nicht, müssen Sie eine geringe Aktienquote wählen oder ganz auf Aktien verzichten.

Tatsächlich stellt sich in schwierigen Börsenzeiten wie derzeit für viele Anlegerinnen und Anleger die Frage: Soll ich überhaupt in Aktien investieren? Unsere Antwort lautet: Ja. Sie sollten es aber breit gestreut und für einen langen Zeitraum tun. Wenn Sie sich scheuen, jetzt einen größeren Betrag auf einmal in den Aktienmarkt zu stecken, können Sie das Geld auch aufteilen und über einen längeren Zeitraum in kleineren Teilbeträgen investieren. Sollten die Kurse während dieser Zeit fallen, kaufen Sie mit dem nächsten Teilbetrag Ihre ETF-Anteile günstiger ein. Sie nutzen so den sogenannten Cost-Average-Effekt. Für unsere Musterportfolios allerdings gehen wir der Einfachheit halber von einem Einmalbetrag aus.

 

Schritt 2: Die Aktienquote wählen

Abhängig davon, welches Risiko Sie (er)tragen können, wählen Sie die Größe der Bausteine für Ihr Portfolio. Der Tages- und Festgeldanteil federt dabei mögliche Verluste des Aktienanteils ab. Ein Beispiel: Ihr Portfolio besteht zu 20 Prozent aus einem Aktien-ETF und zu 80 Prozent aus Tages- und Festgeld. Stürzen die weltweiten Börsen um 50 Prozent ab, verliert Ihr Aktien-ETF die Hälfte an Wert. Da er aber nur ein Fünftel am gesamten Depot ausmacht, liegt der Verlust im Gesamtportfolio nur bei zehn Prozent. Investieren Sie hingegen zu je 50 Prozent in Aktien und Tages- beziehungsweise Festgeld, sinkt Ihr gesamter Depotwert um 25 Prozent.

Je höher Sie also die Aktienquote wählen, desto größer ist der mögliche Verlust. Gleichzeitig haben Sie aber die Chance auf höhere Renditen. So zeigt der Renditerechner der Verbraucherzentralen: Wer seit 1970 in einem Zehn-Jahres-Zeitraum einen einmaligen Betrag 50 Prozent in Aktien und 50 Prozent in Festgeld (fifty-fifty) investierte, erzielte im Schnitt vier Prozent reale Rendite pro Jahr – das heißt nach Inflation und Steuern. Mit dem Biallo-Zinseszinsrechner können Sie sich veranschaulichen, wie viel aus 10.000 Euro bei vier Prozent Rendite in zehn Jahren geworden sind:

Fifty-Fifty-Portfolio: Das wurde im Durchschnitt in zehn Jahren aus 10.000 Euro

Zinseszinsrechner.

Quelle: Biallo-Zinseszinsrechner

Lief es an den Börsen dagegen in den zehn Jahren einmal ganz schlecht, dann verloren Anlegerinnen und Anleger im schlimmsten Fall mit einem Fifty-Fifty-Portfolio 1,7 Prozent im Jahr, im besten Fall gewannen sie jährlich 10,9 Prozent.

Bei einem Mix von nur 20 Prozent Aktien und 80 Prozent Festgeld lag die jährliche Durchschnittsrendite dagegen bei 3,3 Prozent. Der Ertrag nach zehn Jahren war bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro um fast 1.000 Euro geringer, zeigt der Biallo-Zinseszinsrechner:

So schnitt ein 20-80-Portfolio im Durchschnitt in zehn Jahren ab 

Zinseszinsrechner.

Quelle: Biallo-Zinseszinsrechner

Im schlechtesten Fall betrug die Rendite mit diesem Aktien-Festgeld-Mix plus 0,4 Prozent jährlich, im besten Fall 7,2 Prozent. Die Werte basieren auf Entwicklungen in der Vergangenheit. Sie machen aber deutlich: Eine geringere Aktienquote schützt Sie langfristig vor Verlusten. Sie begrenzt aber auch Ihre Renditemöglichkeiten.

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Schritt 3: Das Depot aufstellen

Die Aufteilung Ihres Portfolios können Sie individuell wählen. Das heißt: Ihre Aktienquote kann im Prinzip zwischen null und 100 Prozent liegen. Zur Veranschaulichung stellen wir Ihnen drei Musterportfolios vor: für Vorsichtige, für Ausgewogene und für Mutige. Die Wertentwicklung der drei Portfolios werden wir in den kommenden Monaten verfolgen. Die Portfolios dienen dabei lediglich zur Veranschaulichung der Anlage-Idee. Sie sind Anregungen, keine Anlageempfehlungen.

In allen drei Depots besteht dabei der Aktien-Baustein aus einem weltweit anlegenden Indexfonds. Wie Sie einen solchen Aktien-ETF kaufen, erklären wir in einem weiteren Beitrag. Der ETF kann dabei etwa den weltweiten Index MSCI World abbilden. Er investiert in rund 1.500 Unternehmen aus Industrieländern. Vorstellbar sind aber auch ETFs auf die beiden Indizes MSCI All Country World (ACWI) oder FTSE All World. Sie investieren in noch mehr Firmen – berücksichtigen dabei aber auch die Schwellenländer. Deswegen finden sich diese beiden ETFs nicht in unserem vorsichtigen Portfolio.

 

Das Portfolio für Vorsichtige

Das defensive Portfolio hat einen Aktienanteil von 20 Prozent. Der Aktienanteil besteht aus dem iShares Core MSCI World, dem derzeit größten ETF auf den Index. Den Anteil von Tages- und Festgeld teilen Sie zu zehn Prozent auf Tages- und zu 70 Prozent auf Festgeld auf. Das Tagesgeld haben Sie im Notfall sofort zur Verfügung. Es bekommt daher in allen Depots denselben Anteil. Da die Zinsen derzeit steigen, sollten Sie die Laufzeiten der Festgelder nicht zu lange wählen: Wir empfehlen für vorsichtige Anleger ein Jahr und zwei Jahre. So wird im Jahresrhythmus immer wieder Geld frei, das Sie erneut investieren können.

Vosichtiges Portfolio.

Für Vorsichtige wählen wir Tagesgeld und Festgeld mit deutscher Einlagensicherung und einer zusätzlichen freiwilligen Einlagensicherung durch den Bundesverband deutscher Banken. Hier liegt beim Tagesgeld die Bank11 in unserem Vergleich vorne. Die deutsche Onlinebank garantiert Neukunden derzeit für drei Monate einen Zins von 0,30 Prozent pro Jahr.

Beim Festgeld ist es die IKB Deutsche Industriebank: Sie bietet 1,00 Prozent für einjähriges und 1,40 Prozent für zweijähriges Festgeld. Einen Betrag von 100.000 Euro können Sie als vorsichtiger Anleger demnach so anlegen:

Portfolio für vorsichtige Anleger

Geldanlage Wert am 01.08.22 Kurs/Zins am 01.08.22
Aktien-ETF: iShares Core MSCI World (ISIN IE00B4L5Y983) 20.000,00 € 75,151
Tagesgeld: Bank11 10.000,00 € 0,30 %2
einjähriges Festgeld: IKB Dt. Industriebank 35.000,00 € 1,00 %
zweijähriges Festgeld: IKB Dt. Industriebank 35.000,00 € 1,40 %
Gesamtwert 100.000,00 €  

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Das Portfolio für Ausgewogene

Das ist das 50-50-Portfolio: Als ausgewogener Anleger investieren Sie zur Hälfte in einen Aktien-ETF auf den Index MSCI All Country World Index (ACWI). Sie können aber ohne weiteres auch den FTSE All-World wählen. Beide Indizes investieren in Aktien von sehr vielen Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern. Beim MSCI ACWI sind es aktuell knapp 2.900 Firmen, beim FTSE All-World rund 3.800.

Ausgewogenes Portfolio.

Vom Rest des Geldes legen Sie auch hier zehn Prozent des Anlagebetrags in Tagesgeld an. Je 20 Prozent fließen in Festgeld mit Laufzeiten von einem Jahr und zwei Jahren. Da Sie etwas risikofreudiger als ein vorsichtiger Anleger sind, reicht bei der Einlagensicherung mindestens gute Sicherheit aus. Für Ihr Tagesgeld bekommen Sie bei der luxemburgischen Advanzia Bank derzeit 0,50 Prozent, für drei Monate garantiert. Für einjähriges Festgeld zahlt der schwedische Finanzdienstleister Klarna aktuell 1,35 Prozent, bei zweijährigem Festgeld sind es 1,75 Prozent pro Jahr. Das ausgewogenen Portfolio setzt sich somit folgendermaßen zusammen:

Portfolio für ausgewogene Anleger

Geldanlage Wert am 01.08.22 Kurs/Zins am 01.08.22
Aktien-ETF: iShares MSCI ACWI (ISIN IE00B6R52259) 50.000,00 € 63,371
Tagesgeld: Advanzia Bank 10.000,00 € 0,50 %2
einjähriges Festgeld: Klarna 20.000,00 € 1,35 %
zweijähriges Festgeld: Klarna 20.000,00 € 1,75 %
Gesamtwert 100.000,00 €  

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Das Portfolio für Mutige

Als mutiger Anleger investieren Sie Ihr Geld zu 70 Prozent in einen Aktien-ETF auf den weltweiten FTSE All World. Zehn Prozent Ihres Anlagebetrags fließt wieder in Tagesgeld. Den Rest teilen Sie je zur Hälfte auf Festgeld mit unterschiedlicher Laufzeit auf.

Mutiges Portfolio.

Risikofreudigere, aktive Anleger können dabei kürzere Laufzeiten wählen, etwa sechs und zwölf Monate. Damit spekulieren sie auf weitere Zinserhöhungen im nächsten halben Jahr. Bei mindestens guter Sicherheit erhalten Sie derzeit für sechsmonatiges Festgeld bis zu 0,75 Prozent Zinsen, bei einjährigem sind es 1,35 Prozent. So könnte Ihr 100.000-Euro-Portfolio aussehen:

Portfolio für mutige Anleger

Geldanlage Wert am 01.08.22  Kurs/Zins am 01.08.22
Aktien-ETF: Vanguard FTSE All-World (ISIN IE00BK5BQT80) 70.000,00 € 99,071
Tagesgeld: Advanzia Bank 10.000,00 € 0,50 %2
sechsmonatiges Festgeld: Klarna 10.000,00 € 0,75 %
einjähriges Festgeld: Klarna 10.000,00 € 1,35 %
Gesamtwert 100.000,00 €

1Schlusskurs Börse Frankfurt vom 29.07.2022 in Euro; 2für Neukunden drei Monate garantiert

 

Schritt 4: Das Portfolio pflegen

Unsere Muster-Portfolios sind pflegeleicht, denn sie bestehen im Prinzip nur aus zwei Komponenten: dem Aktien-ETF und der Zinsanlage. Den Tagesgeld-Anbieter verändern wir in den Portfolios der Einfachheit halber drei Monate lang nicht. Ansonsten müssen Sie nur darauf achten, wann die Festgelder fällig werden. Dann sollten Sie für den jeweiligen Betrag nach neuen Anlagemöglichkeiten Ausschau halten.

Um den Aktien-ETF müssen Sie sich erst einmal gar nicht kümmern. Ist er einmal gekauft, sollte er ja mindestens zehn Jahre liegen bleiben. Einmal im Jahr sollten Sie aber prüfen, ob die ursprüngliche Aufteilung Ihres Portfolios zwischen Aktien-ETF, Tages- und Festgeld noch passt. Ist etwa der Aktienanteil zu hoch, sollten Sie das Portfolio anpassen, indem Sie Aktienanteile verkaufen und den Betrag in Tages- oder Festgeld umschichten. Wie dieses „Rebalancing“ konkret funktioniert, erklären wir Ihnen ebenfalls in einem weiteren Artikel.

 

Schritt 5: Risikoeinstellung regelmäßig überprüfen

Sie können eine Umschichtung auch dazu nutzen, ihre generelle Risikoeinstellung zu überprüfen. So empfiehlt es sich etwa für Aktien-Einsteiger, zunächst mit einem kleinen Aktienanteil zu beginnen. Haben Sie einmal an Sicherheit gewonnen, können Sie den Anteil nach und nach steigern.

Wichtig ist dabei, dass Sie einen langen Anlagehorizont für die Aktienanlage mitbringen. Jüngere Anleger etwa können höhere Aktienquoten anpeilen. Denn je länger die Anlagedauer ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, mit einem Aktien-ETF Geld zu verlieren. So hat seit 1970 bei einer Anlagedauer von 30 Jahren ein Portfolio mit 80 Prozent Aktien und 20 Prozent Festgeld im schlechtesten Fall immer noch ein Plus von 2,9 Prozent gebracht. Im Schnitt lag die Rendite in diesem Zeitraum bei 4,8 Prozent.

Gehen Sie dagegen auf den Ruhestand zu und wollen mit Ihrem Geld kein Risiko mehr eingehen, reduzieren Sie den Aktienanteil nach und nach. Sie sollten dabei aber immer ein Auge auf den Kurs Ihres ETFs haben. Steht es an den Börsen gerade schlecht, warten Sie lieber noch ein wenig mit dem Verkauf. Einen Zwang, Ihren Aktien-ETF im Alter zu verkaufen, gibt es nicht. Wer Spaß daran hat, sich auch in der Rente noch aktiv um die Geldanlage zu kümmern, kann den ETF behalten und ihn dazu nutzen, sich regelmäßig eine monatliche Zusatzrente auszuzahlen. Wie Sie ETFs als Baustein für die Altersvorsorge nutzen, erklären wir Ihnen in einem weiteren Beitrag auf biallo.de.

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Über den Autor Andreas Jalsovec

hat als Redakteur für mehrere (Wirtschafts-) Redaktionen gearbeitet – unter anderem für das Anlegermagazin Börse Online, die Münchner Abendzeitung, die Schwäbische Zeitung und die Nachrichtenagentur epd. Der promovierte Ökonom schreibt vor allem über Anleger- und Verbraucherthemen. Neben seiner Tätigkeit für Biallo.de arbeitet er für die Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung.

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