Reisetrend

Voluntourismus: Im Urlaub Gutes tun

07.02.2020
Auf einen Blick
  • Warum nicht im Urlaub Gutes tun? Immer mehr Menschen wollen ihre Urlaubszeit nicht nur zum Relaxen nutzen, sondern sich vor Ort nützlich machen.

  • Volontourismus ist die Kombination aus ehrenamtlichem Engagement und Urlaubsreise.

  • Reisebranche und Freiwilligendienste greifen diesen neuen Reisetrend auf und bieten Volontourismus-Reisen in Bereichen wie beispielsweise Natur-, Umwelt- und Tierschutz an.
Reisen mit gutem Gewissen: Im Urlaub Freiwilligenarbeit leisten und dabei Strände von Meeresplastik befreien.
Africa Studio / Shutterstock.com

Verwaiste Elefantenbabys in Südafrika aufziehen, Straßenkinder in Chile betreuen oder Bäume pflanzen in Nepal – statt beim Reisen nur die touristischen Highlights abzuklappern und sich in abgeschiedenen Ressorts verwöhnen zulassen, heißt das Urlaubsmotto für immer mehr Menschen "Help and Travel". Sie wollen sich vor Ort ehrenamtlich engagieren und dabei tiefer in Kultur und Alltagsleben eintauchen und ihrem Gastland etwas zurückgeben.

Was bedeutet Voluntourismus?

Voluntourismus ist die Kombination aus ehrenamtlichem Engagement (englisch: volunteering) und Urlaubsreise. Die Idee entstand in den USA und Kanada einerseits aus einem wachsenden Unbehagen am konventionellen Tourismus, der oftmals in einer Parallelwelt stattfindet, umweltzerstörerisch wirkt und von dem die Bevölkerung vor Ort kaum profitiert, und andererseits aus dem Wunsch, sich ehrenamtlich in den ärmeren Weltregionen zu engagieren, ohne gleich Job und Familie für Monate verlassen zu müssen.

Inzwischen ist der Trend zum Urlaub mit gutem Gewissen in Europa angekommen und wurde sowohl von den Vermittlern von Freiwilligendiensten als auch der Reisebranche aufgegriffen.

Kommerzielle Anbieter von Voluntourismus-Reisen

In der Reisebranche in Deutschland haben vor allem jene Unternehmen Voluntourismus-Reisen ins Programm aufgenommen, die sich bereits zuvor auf alternative Reiseformen für ein eher junges Publikum spezialisiert und teilweise auch Freiwilligendienste im Rahmen staatlicher Programme vermittelt haben. Dazu gehören STA Travel, AIFS, Rainbow Garden Village und TravelWorks.

Im angelsächsischen Sprachraum, wo Voluntourismus bereits über eine längere Tradition verfügt, drängen aber auch die großen Reiseveranstalter auf den Markt. TUI ist beispielsweise mit der Tochter i-to-i dabei. Dadurch setzte ein regelrechter Boom von Voluntourismus-Reisen ein und am weitaus beliebtesten bei den Hilfswilligen waren bislang Arbeitseinsätze bei Kindern – mit verhängnisvollen Folgen, die man kennen sollte, bevor man sich für einen Hilfseinsatz entscheidet.

Untersuchungen in Kambodscha und Bali belegen, dass die Zahl der Kinderheime und Waisenhäuser parallel mit der der Touristen anstieg. In ihnen leben teilweise Kinder, die entführt oder mit Versprechungen von ihren Familien weggelockt wurden und zu Sklavenarbeit gezwungen werden. Obendrein dienen sie dazu, den Volunteer-Reisenden als bemitleidenswerte Geschöpfe vorgeführt zu werden, für die man gerne arbeitet und Geld spendet. Doch auch in realen, gut geführten Kinderheimen sollte man von Kurzzeiteinsätzen absehen. Denn eine Studie der südafrikanischen Professorin Linda Richter belegt, dass "Aufbau und Auflösung von Bindungen mit aufeinanderfolgenden Freiwilligen für kleine Kinder besonders schädlich" sind. Sie werden dadurch sehr verletzlich und das Risiko von psychosozialen Problemen steigt erheblich.

Die britische tourismuskritische Organisation Tourism Concern fordert deshalb alle Reiseveranstalter und Freiwilligen-Organisationen auf, solche Hilfseinsätze aus ihren Programmen zu nehmen. Und auch TourismWatch vom Entwicklungsdienst Brot für die Welt und der Schweizer Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung schließen sich dieser Empfehlung an. Sie haben Grundsätze für Voluntourismus entwickelt, an denen man sich bei der Auswahl eines Veranstalters und eines Projektes orientieren kann. Die wichtigsten sind:

  • Intensive Vorbereitung und Betreuung der Freiwilligen

  • Enger Kontakt mit den aufnehmenden Organisationen

  • Gegenseitiges Lernen und interkultureller Austausch als Ziel von Voluntourismus

  • Keine Kurzzeiteinsätze in Kinderheimen

  • Achtung der Rechte von Kindern

  • Transparenz der Finanzen / Verteilung des Reisepreises

  • Nach umweltgerechten und sozialverträglichen Kriterien gestaltete Angebote

  • Bedarfsanalyse und Einsatz entsprechend qualifizierter Freiwilliger

  • Keine Verdrängung einheimischer Arbeitskräfte

Ebenfalls hilfreich bei der Auswahl eines Voluntourismus-Reiseveranstalters sind Erfahrungsberichte auf der Internetseite und in den sozialen Medien wie Facebook und Twitter.

Als Volunteering-Reise von vornherein unglaubwürdig sind Angebote, bei denen kurze Hilfseinsätze da und dort wie Streusel über den Urlaub verteilt sind. Damit kann keine sinnvolle Unterstützung geleistet werden – im Gegenteil. Ein solches Armuts-Sightseeing ist für die einheimische Bevölkerung erniedrigend und fördert und festigt Vorurteile auf beiden Seiten.

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Gemeinnützige Anbieter und unabhängige Vermittler von flexiblen Freiwilligendiensten

Voluntourismus ist als eine neue Art von Pauschalreise zu bewerten und als solche immer kommerziell. Die Vermittler von Hilfsdiensten haben sich jedoch insofern auf den neuen Trend eingestellt, als sie kürzere und flexiblere Einsätze bieten, die es gleichzeitig erlauben, die nähere Umgebung zu erkunden.

Auf dem großen unabhängigen Portal für die Vermittlung von Freiwilligendiensten freiwilligenarbeit.de wird beispielsweise die Mitarbeit in einem Artenschutzprojekt für Wildtiere in Südafrika angeboten. An fünf Tagen in der Woche hilft man dort vor allem beim Wildlife Monitoring, Reservatsinstandhaltung und Amphibienforschung. Dank der Unterbringung im Städtchen Mossel Bay sind hier vielfältige Freizeitaktivitäten geboten wie "Sandboarding, Surfen, Walbeobachtungstouren, Pferdesafaris, Wanderungen, Weinverkostungen, Bungee-Jumping ..." und vieles mehr. Der Einsatz ist ab zwei Wochen möglich. Auch beim Hilfseinsatz bei einem ökologischen Farmprojekt in den Anden Ecuadors sind Reisen und Erholung eingeplant, denn nach einem "leckeren Frühstück... arbeitest du etwa sechs bis acht Stunden täglich" von Montag bis Freitag, so dass genug Zeit bleibt, die "wundervolle Landschaft mit Flüssen, Wasserfällen und einem erloschenen Vulkan" kennenzulernen.

Man findet auf freiwilligenarbeit.de aber auch besondere Pauschalreisen mit anschließendem/r Volunteering/Option wie beispielsweise eine 14-tägige Nepalreise mit Besichtigung von Kathmandu, Klosteraufenthalt zum Kennenlernen der "Grundlagen des Buddhismus und der Meditationstechniken" und freiwilliger Mitarbeit und anschließender Trekkingtour durch das Annapurna-Gebirge. Dafür zahlt man ab 990 Euro ohne Anreise. Für den Flug muss man beispielsweise ab München noch einmal mindestens 550 Euro dazu rechnen. Zum Vergleich: Für eine 16-tägige geführte Trekking-Reise werden beispielsweise bei Wikinger Reisen rund 3.000 Euro einschließlich Flug fällig, allerdings logiert man bei dieser auch um Fairness bemühten Reise etwas komfortabler.

Auf auszeit-weltweit gibt es ebenfalls viele Voluntourismus-Angebote, die man sich aus unterschiedlichen Bausteinen selbst zusammenstellen kann – in Thailand beispielsweise aus Einführungswoche, Projektarbeit, zwei Tage Bangkok, Cycling Week, Dschungel Trekking oder Beach Yoga. Und auch beim Vermittlungsportal VoluNation,das eng mit dem staatlich anerkannten Träger für Freiwilligenarbeit Sobia e.V. zusammenarbeitet, finden sich viele urlaubstaugliche Volunteering-Angebote für jedes Alter und jeden Zeitrahmen.

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Direktanbieter von Freiwilligenarbeit

Eine weitere Möglichkeit zu ehrenamtlichem Engagement während des Urlaubs ist es, direkt bei Trägern von Umweltschutz-, sozialen oder anderen Projekten anzuheuern. Biosphere Expeditions etwa, eine gemeinnützige Umweltorganisation, die Mitglied im Umweltschutzprogramm der UN ist, sucht genau nach solchen Volunteers: "Erfahren Sie – für eine Woche oder auch länger – Neues an wunderschönen, entlegenen Orten, erwerben Sie neue Fähigkeiten, treffen Sie Gleichgesinnte aus der ganzen Welt und erleben Sie Naturschutz hautnah. Lassen Sie uns gemeinsam so handeln, als hinge das Wohl des Planeten von uns ab – denn genau das tut es."

Man arbeitet hier gemeinsam mit Feldforschern und den Menschen vor Ort für den Erhalt der Artenvielfalt– etwa den Tiger auf Sumatra, Wildkatzen und Affen am Amazonas in Peru oder die Korallenriffe in Malaysia. Der gemeinnützige Verein viSozial engagiert sich in Südamerika in den Bereichen Bildung, Umwelt, Gesundheit und Gemeindeentwicklung und freut sich über Unterstützung ab mindestens einem Monat.

Die Vermittlung ist hier kostenlos. Aber auch in Deutschland gibt es Möglichkeiten, sich im Urlaub nützlich zu machen. Beim Bergwaldprojekt können Eltern zwischen Amrum und den Alpen etwas für den Erhalt von Schutzwäldern tun, während die Kinder von erfahrenen Umweltpädagogen betreut werden. Unterbringung und Verpflegung werden dabei vom Träger übernommen, nur für die Kinderbetreuung wird eine Unkostenbeteiligung berechnet.

In jedem Fall sollte man auch jede Art von direktem Engagement vor Antritt der Reise organisieren. Denn vor Ort bei einem Entwicklungshilfe- oder Umweltschutzprojekt vorstellig zu werden, hat wenig Sinn. Zum einen werden Kurzzeitfreiwillige nicht überall eingesetzt, zum anderen muss auch diese Hilfe eingeplant und koordiniert werden.

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Das passende Angebot finden

Um aus dem riesigen Angebot an Freiwilligeneinsätzen weltweit das passende Projekt zu finden, orientiert man sich zunächst an folgenden Kriterien:

Fähigkeiten

Die Arbeit sollte zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passen. Zur Auswahl stehen in der Regel Tätigkeiten aus den Bereichen

  • Bau und Infrastruktur
  • Bildung und Unterricht
  • Gesundheit und Betreuung
  • Natur und Umweltschutz
  • Tierschutz und Wildlife
  • Tourismus
  • Landwirtschaft
  • besondere Projekte, zum Beispiel NGO-Management oder Medien

Sprachkenntnisse

Für einen sinnvollen Hilfseinsatz sollte man die sprachlichen Voraussetzungen, die für das jeweilige Projekt gelten, erfüllen. Bei vielen Projekten gibt es die Option, zunächst einen Sprachkurs zu absolvieren. Durch die häufige Unterbringung bei Gastfamilien bietet sich hier die Chance, neben der Freiwilligenarbeit eine Fremdsprache neu zu erlernen oder zu verbessern.

Gesundheit

Extreme Klimabedingungen und ungewohnte Ernährung sind nicht jedem zuträglich. Einsatzort und -dauer sollten Alter und Fitness angepasst sein. Ein Gesundheitscheck vor Antritt der Reise kann auf jeden Fall nicht schaden. Denn man sollte sich nicht überfordern und damit den Hilfseinsatz gefährden. Wer hohe Luftfeuchtigkeit nicht verträgt, ist am Amazonas fehl am Platz, wer Probleme mit dünner Luft hat, kann Nepal und die Andenstaaten von der Liste möglicher Länder streichen.

Unterbringung

Die Unterbringung während des Hilfseinsatzes ist bei allen Anbietern, ob kommerziell oder gemeinnützig, der Sache angepasst eher einfach entweder je nach Projekt bei Gastfamilien, in Hostels, Volunteer-Häusern, Camps, Lodges oder auf Farmen. Wer hier besondere Vorlieben hegt, beispielsweise sich über intensiveren Kontakt bei einer Gastfamilie freut, sollte auch darauf bei der Auswahl des Projekts achten. Ausnahmen gibt es allerdings auch: Wer mit Biosphere Expeditions die Korallenriffe der Malediven und die Lebensgewohnheiten des weißen Hais erforschen möchte, wohnt luxuriös auf einer Yacht in einer Einzelkabine mit Bad und Klimaanlage. Er muss allerdings über einen Tiefsee-Tauchschein verfügen und für sieben Tage ohne Flug circa 2.500 Euro bezahlen.

Urlaubsgestaltung

Bei Voluntourismus-Reisen gibt es die unterschiedlichsten Varianten. Hilfseinsatz und Urlaub können vollkommen getrennt als Blöcke hintereinander stattfinden oder man arbeitet nur wenige Stunden pro Tag und/oder nur wenige Tage pro Woche, so dass genug Zeit für Ausflüge bleibt. Eine Vorentscheidung für ein bestimmtes Modell erleichtert ebenfalls die Suche.

Preis

Die Teilnahme an einem Hilfsprojekt gibt es nicht umsonst. Neben den Kosten für Unterbringung und Verpflegung muss man auch für die Bereitstellung der Informationen, Vermittlung, Beratung, Organisation, Betreuung, Transfers und andere Unkosten bezahlen. Dabei fallen die Preise recht unterschiedlich aus.

Für den von freiwilligenarbeit.de vermittelten Hilfseinsatz bei einem Farmprojekt in den Anden mit einer Mindestdauer von fünf Wochen werden beispielsweise ab 1.940 Euro einschließlich Flug fällig. Bei TravelWorks kostet dagegen eine fünfwöchige Ecuador-Reise mit einer Woche Sprachkurs in Quito, vier Wochen Naturschutzprojekt-Einsatz, Unterkunft und Verpflegung nur 1.050 Euro. Mit einem günstigen Flug um 500 Euro spart man sich hier das Taschengeld für den Aufenthalt.

Kommerzielle Anbieter müssen also nicht unbedingt teurer sein. Hier hilft nur gründliche Recherche und Nachfrage bei den Anbietern. Sie sollten zumindest auf Nachfrage offenlegen wie sich der Preis zusammensetzt. So erfährt man bei Welt-Sicht zumindest genau, wie hoch jeweils der Anteil der Projektkostenbeteiligung und die Entsendungskosten ausfallen.

Seriosität

Zwar überprüfen Vermittlungsportale wie Freiwilligenarbeit, Wegweiser Freiwilligenarbeit oder VoluNation die Projekte, die auf ihre Seite dürfen, nach einem bestimmten Kriterienkatalog – mehr aber auch nicht. Sie sind weder Veranstalter, noch können sie die Angaben vor Ort kontrollieren. In der Regel erhält man nur über das Ausfüllen eines Kontaktformulars den Namen des Trägers. Erst dann kann man weiter recherchieren und erhält von der Organisation Informationsmaterial.

Prinzipiell sollte es sehr detaillierte Angaben geben über das Projekt und dessen Ziele, die finanzielle Situation, einheimische Partnerorganisationen bis zu allen Fragen des Einsatzes vom genau eingegrenzten Tätigkeitsfeld über die Art der Betreuung bis zur Unterbringung. Schwammige Formulierungen wie "Helfen, wo es gerade nötig ist" wirken dagegen wenig vertrauenserweckend. Zur Bewerbung sollte auch ein Motivationsschreiben gehören und bei der Arbeit mit Kindern ein polizeiliches Führungszeugnis.

Eine wichtige Informationsquelle sind auch die Erfahrungsberichte auf den Internetseiten der Reiseveranstalter oder Vermittler, in Blogs, Foren, auf Facebook und Twitter. Auch die Dauer des Einsatzes kann ein Kriterium darstellen. Während man bei vielen Umweltschutzprojekten ohne große Einarbeitungszeit mit anpacken kann, sollte überall da, wo man es mit Menschen zu tun hat, die eigentliche Mitarbeit mindestens zwei, besser vier Wochen dauern und mit ein paar vorgeschalteten Einführungs-Tagen beginnen.

Nachhaltigkeit

In Zeiten des Klimawandels muss sich jeder fragen, wie sinnvoll ein Langstreckenflug ist, um beispielsweise zwei Wochen in Südamerika Bäume zu pflanzen oder Plastikmüll zu sammeln. Hier sollten Aufwand und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis stehen. Wer also plant, eine längere Zeit vor Ort zu verbringen – etwa für ein Auslandssemester oder Work and Travel– kann diese Zeit sicher mit einem Hilfseinsatz bereichern. Ansonsten gibt es auch innerhalb Europas und vor der eigenen Haustür genügend Möglichkeiten, sich im Umwelt- und Tierschutz oder bei sozialen Projekten zu engagieren.

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Was es im Vorfeld zu erledigen gilt

Liegt das Reiseziel außerhalb der EU, sollte man sich rechtzeitig auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes über die Einreise- und Visabestimmungen informieren. Außerdem muss man für ausreichenden Impfschutz sorgen. Was für die entsprechende Region empfohlen wird, erfährt man bei den Krankenkassen oder dem Zentrum für Reisemedizin.

Ebenso wichtig ist der Abschluss entsprechender Versicherungen. Außerhalb Europas ist eine Auslandskrankenversicherung unbedingt erforderlich. Für reisefreudige Leute empfiehlt sich eine sogenannte Jahrespolice, die beliebig viele Reisen innerhalb eines Jahres mit einer bestimmten Höchstdauer pro Einzelreise abdeckt. Bei der Europ Assistance beispielsweise kostet sie für maximal 56 Tage je Reise 18 Euro im Jahr.

Möchte man zu einem längeren Hilfseinsatz aufbrechen, sollte man bei den Anbietern nachfragen, ob eine Verlängerung möglich ist. Falls nicht muss man in den sauren Apfel einer Auslandskrankenversicherung für ein Jahr ohne Beschränkung beißen, die es etwa ab 300 Euro gibt. Außerdem sollte man seine Unfall- und Haftpflichtversicherung auf die Gültigkeit im jeweiligen Reiseland überprüfen.

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Weitere Anbieter und Vermittler für Voluntourismus und Info-Seiten

Veranstalter:

  • AIFS
  • Karmalaya
  • KulturLife
  • ManaTapu
  • Multikultur
  • Natucate
  • Praktikawelten
  • STA Travel
  • TravelWorks

Vermittler:

  • Auslandslust
  • Ausland.org
  • ChileVentura
  • Freiwilligenarbeit
  • Global-Volunteers
  • Idealist.org
  • Projects-abroad
  • Studentsgoabroad
  • VoluNation
  • Volunteer World (Vergleichsplattform für Freiwilligenarbeit)
  • Wegweiser Freiwilligenarbeit
  • WeltWegWeiser

Infoseiten:

  • Deeper Travel
  • Ecpat
  • Fairunterwegs.org
  • Raus von zu Haus
  • The Code ORG
  • TourCert
  • TourismWatch




  Helga Riedel


 
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