Erkennen Virenscanner die Phishing-Angriffe?
Leider brauchen die Virensoftware-Anbieter in der Regel eine Weile, bis sie die neuen Bedrohungen in die Software eingespielt haben. Neue Phishing-Versuche werden demnach nicht immer sofort von den Programmen erkannt und stellen eine besonders große Gefahr dar. Um das Risiko eines erfolgreichen Angriffs zu mindern, können Sie aktiv werden. Ihre technischen Geräte sollten immer auf dem aktuellsten Stand sein. Installieren Sie alle Updates, die für das Betriebssystem und auch die mobilen Apps verfügbar sind.
Aber auch Ihr Browser kann eine entscheidende Rolle bei der Erkennung von Phishing-Nachrichten spielen und diese erfolgreich abwehren. Der Webbrowser Google Chrome erkennt Phishing-Seiten oft zuverlässiger als eine Antiviren-Software. Dennoch sollten Sie auf einen guten Virenscanner nicht verzichten.
Sie sind auf eine Spam-Nachricht hereingefallen – was müssen Sie tun?
Selbst wenn Sie vorsichtig sind, kann es passieren, dass Sie auf eine Phishing-Mail hereinfallen. Dann müssen Sie schnell reagieren. Setzen Sie sich zunächst mit der Norisbank in Verbindung. Den Kundenservice erreichen Sie telefonisch unter 030/31066005. Für ein Gespräch über das Telefon benötigen Sie allerdings Ihre fünfstellige Telefon-PIN. Auch per E-Mail ist die Bank service@norisbank.de erreichbar.
Da Sie auf den gefälschten Webseiten oftmals Ihre Kreditkarten-Daten eingeben sollen, ist es sinnvoll, wenn Sie die Karten sperren lassen. Dabei kann Ihnen der Sperrnotruf helfen. Dieser ist rund um die Uhr erreichbar.
Wichtig: Sobald Sie Kontodaten oder persönliche Daten an Unbekannte übermittelt haben, sollten Sie Anzeige bei der Polizei erstatten. In unserem Ratgeber erfahren Sie, was es dabei zu beachten gibt. Das ist deshalb so wichtig, weil die Täter mit Ihren Daten weitere Straftaten begehen können. Eine Anzeige ist meist auch die Voraussetzung, dass die Kreditkartengesellschaft oder Versicherung einen eventuell entstandenen Schaden ersetzt.
Computer-Check muss sein
Sie fragen sich warum? Oftmals wird in den Fake-Mails auch Schadsoftware versendet, die sich in Anhängen befindet. Aber auch auf den Phishing-Seiten können sich Viren und Trojaner tummeln. Diese sind für Ihren PC und das Smartphone äußerst gefährlich. Denn ist die Schadsoftware aktiviert, kann sie Ihre Geräte unbrauchbar machen. Zuletzt haben wir über den Banking-Trojaner berichtet, der über gefälschte SMS im Namen der Bundesregierung verteilt wurde und das Onlinebanking der Opfer angezapft hat. Auch im Namen der Commerzbank wurde unlängst ein gefährlicher Virus verbreitet.
Falls Sie einen dubiosen Anhang einer E-Mail geöffnet haben oder sich unsicher sind, ob Schadsoftware auf Ihren Computer gelangt ist, sollten Sie schnell aktiv werden. Trennen Sie den Computer oder das Smartphone vom Netzwerk und schalten Sie es aus. Schadsoftware kann sich unter Umständen auch über das WLAN-Netzwerk verbreiten und Ihre Daten auf anderen Geräten vernichten. Am besten lassen Sie Ihre betroffenen Geräte von einem Spezialisten überprüfen.
Ihr Konto bei der Norisbank sollten Sie unbedingt schützen. Das tun Sie unter anderem mit einem sicheren Passwort und indem Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren. Reicht das nicht aus und Betrüger erlangen trotz allem Zugang zu Ihrem Konto, müssen Sie wissen, was zu tun ist, wenn das Konto gehackt wurde.