Produktcheck Volltilgerdarlehen 1822 direkt

Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
von Thomas Brummer (ehemaliger Mitarbeiter)
08.05.2017
Auf einen Blick

Möglichst schnell schuldenfrei zu sein, ist der Traum vieler Baukreditnehmer. Wer es sich leisten kann, setzt auf eine Volltilger-Baufinanzierung. Das Angebot von 1822 direkt im Test:

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Merkmale

1822 direkt ist der Online-Ableger der Frankfurter Sparkasse. Neben bankentypischen Produkten wie Girokonto, Tagesgeld oder Konsumkrediten bieten die Hessen auch Baufinanzierungen an.Hier soll genauer auf die Finanzierungsmöglichkeiten des Volltilgerdarlehens eingegangen werden. Nach eigenen Angaben ermittelt die 1822direkt aus einer Auswahl zwischen mehr als 150 Finanzierungspartnern das geeignetste Angebot für eine Baufinanzierung. Hierbei kooperiert die 1822direkt mit der Frankfurter Sparkasse, der Interhyp und Finmas. Allerdings bieten nicht alle Partnerinstitute Volltilgerkredite an. Die Beratung findet bei einem eigenen Mitarbeiter am Telefon oder vor Ort statt.

Stärken

Kunden fahren in den allermeisten Fällen spürbar günstiger als bei ihrer Hausbank. Denn die Berater der 1822 direkt erhalten blitzschnell die besten Angebote auf ihrem Bildschirm angezeigt. Daneben hat ein erfahrener Berater einen guten Überblick, wie die Vergabemodalitäten einzelner Anbieter sind. Die Berater können innerhalb dieses Pools an Anbietern neutral vorgehen, da die Vergütung für die Vermittlung immer gleich hoch ausfällt. Diese geht auch nicht zu Lasten des Kunden, sondern der Bank, an die vermittelt wird. Die Konditionen wie Sondertilgung, Kombination mit KfW-Darlehen, Bereitstellungszinsen oder wie streng ein Geldhaus vorgeht, sind unterschiedlich. Gute Anbieter bieten jedoch die Möglichkeit einer jährlichen kostenlosen Sondertilgung von fünf Prozent und mehr. Da es jedoch bei der Volltilger-Variante ohnehin zu hohen Tilgungsraten kommt, ist die Sondertilgung hier oft kein Thema.

Schwächen

Andere Kreditvermittler geben an, noch mehr Partnerbanken in ihrem Pool zu haben. So verweist etwa Interhyp auf mehr als 400 Banken. Bei Enderlein sollen es rund 200 sein. Der Biallo-Volltilgerdarlehen-Vergleich weist daher für jene Anbieter minimal bessere Konditionen aus.

Wettbewerber

Konventionelle Bankangebote können kaum mithalten. Hier braucht es schon Top-Anbieter, wie Allianz, Hypovereinsbank oder ING-Diba. Das Geschäftsmodell ist jedoch eher vergleichbar mit Interhyp, Enderlein oder Planethyp.

Fazit: Bei 150 Partnerbanken sollte am Ende für jeden Kunden eine günstige Baufinanzierung herausspringen, die auch zu ihm passt.

Bewertung
Volltilgerdarlehen 1822 direkt
Zinsen (80 Prozent) Zinshöhe (100%) 5.0 5.0
Sondertilgung (10 Prozent) Sondertilgung (100%) 5.0 5.0
Nebenbedingungen (10 Prozent) Schätzkosten (20%) 5.0 Bereitstellungszinsen (80%) 3.0 3.4
Gesamtbewertung (Bestnote: 5 Sterne) 4.8
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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Jahrgang 1985, schloss eine kaufmännische Ausbildung ab. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei LV 1871 und Wealthcap (Fondsgesellschaft von Unicredit) tätig. Nach Beendigung des Studiums schrieb er für das Anlegermagazin „Der Aktionär“. Im Anschluss absolvierte er eine Hospitanz in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Von Januar 2014 bis Januar 2018 war er bei biallo.de und verfasste dort überwiegend Artikel zu Geldanlagethemen. Daneben publizierte er regelmäßig in Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de