Auf einen Blick
  • Werden Sie von einer unbekannten Rufnummer angerufen, sollten Sie vorsichtig sein. Es könnte sich um Betrüger handeln, welche nur an Ihr Geld wollen.

  • Auch bei Kettenbriefen aus dem Freundes- und Familienkreis sollten Sie achtsam sein. Hinter Gewinnspielen und unerwarteten Geschenken stecken oft unseriöse Geschäftemacher.
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Mobiltelefone gibt es in fast jedem deutschen Haushalt. Meistens gibt es sogar mehr als ein Smartphone pro Familie. Dagegen gibt es immer weniger Haushalte mit einem Festnetzanschluss. Am Ende spielt das aber keine Rolle. Denn haben es Betrüger auf Sie abgesehen, rufen diese sowohl auf dem Festnetz als auch auf dem Mobiltelefon an. Mit perfiden Anrufen und Nachrichten versuchen die Täter Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Dabei fallen den Betrügern immer wieder neue Maschen ein. Doch nicht nur die neuen Vorgehensweisen sind eine Gefahr. Auch alte Tricks kommen immer wieder zur Anwendung und sorgen dafür, dass die Opfer ihre Ersparnisse an wildfremde Menschen übergeben und erst zu spät mitbekommen, dass sie auf einen Trick hereingefallen sind. Wir wollen Ihnen in diesem Artikel einen Überblick geben, welche Abzock-Maschen es rund um das Telefon gibt.

Biallo Tipp:

Nicht direkt zu den Abzocken rund ums Telefon gehören die Werbeanrufe für einen neuen Mobilfunkvertrag, Gasvertrag, Stromvertrag, die Kfz-Versicherung und so weiter. Grundsätzlich raten wir dazu, dass Sie derartige Verträge nicht am Telefon abschließen, wenn Sie den Anruf nicht veranlasst haben. Informieren Sie sich vorher im Internet oder bei Bekannten, welche Tarife für Sie besonders günstig sind.
 

Schockanrufe, Enkeltrick und Co.

In unserem Übersichtsartikel verraten wir Ihnen, vor welchen konkreten Tricks die Polizei aktuell warnt. So gibt es unter anderem die Anrufe durch vermeintliche Ärzte und Ärztinnen, die Ihnen vortäuschen wollen, dass ein naher Verwandter an Corona erkrankt ist und dringend medizinische Hilfe benötigt, die aber Geld kostet.

Die falschen Polizisten warnen Sie dagegen vor einer vermeintlichen Liste der Diebe, welche im Umlauf ist und auf der Ihr Name steht. Wie die Kriminellen damit an Ihr Geld kommen, lesen Sie in unserem Artikel „Polizei warnt vor Abzocke am Telefon“.

Einer der ältesten Telefontricks ist der Enkeltrick. Leider fallen immer noch genügend Verbraucher und Verbraucherinnen auf diese Masche herein. Dabei meldet sich ein vermeintlicher Enkel bei Ihnen. Angeblich benötigt er gerade dringend Geld. Aber natürlich erst, nachdem er einen kleinen Plausch mit Ihnen gehalten hat, um Sie unauffällig auszuquetschen.

 

Wenn die Hausbank anruft…

…muss nicht zwingend Ihr Bankberater am Telefon sein. Sie fragen sich, wie das geht? Betrüger manipulieren die Absender-Rufnummer so, dass Sie tatsächlich denken, dass Ihre Hausbank am Telefon ist. Meistens werden Ihnen durch die Betrüger dann Probleme mit Ihrem Konto vorgegaukelt. Die rhetorisch geschulten Anrufer verwickeln Sie in ein Gespräch und am Ende glauben Sie durch die geschickte Gesprächsführung, dass wirklich ein Mitarbeiter Ihrer Bank am Telefon ist.

 

Virus auf dem PC – Microsoft-Mitarbeiter ruft an

Mindestens genauso fies sind die Anrufe von vermeintlichen Microsoft-Mitarbeitern. Diese erzählen Ihnen, dass ein Virus auf Ihrem PC gefunden wurde und die Mitarbeiter ein Tool haben, welches die Malware beseitigt. Doch der Anruf ist nur ein Vorwand. Denn in Wirklichkeit ist die Bereinigungssoftware die eigentliche Schadsoftware.

Mit der Installation dieser Software bekommen die Betrüger Zugriff auf Ihren Computer. Damit sind den Tätern Tür und Tor geöffnet und sie kommen ungehindert an Ihre persönlichen Daten und die Passwörter für Ihre Onlinekonten.

 

Anruf vom Bundeskriminalamt (BKA)

Zumindest wird Ihnen das durch den Anruf suggeriert, der Sie erreicht. Mithilfe einer Bandansage wird behauptet, dass Sie eine Straftat begangen haben und mit strafrechtlichen Maßnahmen gedroht.

Doch ruft das Bundeskriminalamt überhaupt Privatpersonen an? Genau da ist der Haken an der Sache. Das passiert nämlich nicht. Doch viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind von dem Anruf so schockiert, dass sie dem Druck nachgeben und bezahlen.

 

SMS mit Paketankündigung

Nicht neu und doch noch genauso gefährlich wie am Anfang sind die SMS mit einer Paketankündigung. In den verschiedensten Text-Versionen sind diese SMS bereits in Umlauf. Doch wenn Sie häufiger im Internet bestellen, kann genau diese SMS zur Falle für Sie werden. Denn diese Nachrichten werden auch im Namen bekannter Unternehmen versendet. Diese haben allerdings nichts mit den SMS zu tun. Die Betrüger wollen damit erreichen, dass Sie auf den Link klicken und sich die angebotene App herunterladen.

Und genau hier lauert die Gefahr. Denn mit der App laden Sie sich Schadsoftware auf Ihr Smartphone. Diese spioniert dann Ihre Daten und Passwörter aus und versendet von Ihrem Handy wieder jede Menge SMS. Erfahren Sie, wie die SMS genau aussehen und welche Unternehmen schon missbräuchlich verwendet wurden.

 

SMS vom Zoll

Mithilfe einer SMS wollen Ihnen Betrüger weismachen, dass beim Zoll ein Paket auf Sie wartet, für welches Sie noch Gebühren bezahlen sollen. Genau wie die SMS des BKA ist auch die Textnachricht vom Zoll eine Fälschung. Denn die Behörde würde Ihnen nie eine SMS senden.

Besonders infam: Sie sollen hier nicht etwa eine Software herunterladen. Vielmehr landen Sie nach einem Klick auf den Link auf einer Webseite mit einem Formular, welches Sie ausfüllen sollen. Wenn Sie das tun, geraten Sie in eine Abofalle. Lesen Sie, wie dieser Trick genau funktioniert.

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SMS mit Gewinnbenachrichtigung

„Ihre Handynummer hat gewonnen!“ – wer liest diesen Satz nicht gerne. Und wenn es dann noch Summen von über 900.000 US-Dollar zu gewinnen gibt, schlägt das Herz gleich viel schneller. Doch auch diese Meldungen mit Gewinnbenachrichtigungen sind wieder nur eine Abzocke.

Am Ende sollen Sie Ihre Daten preisgeben und vorab für Dienstleister, Notarkosten und Steuern aufkommen. Doch genau davon raten wir ab. Wieso? Das lesen Sie in unserem Artikel.

 

WhatsApp-Nachricht mit Gewinnmeldung

Ähnlich wie bei den SMS wird Ihnen auch in den WahtsApp-Nachrichten mitgeteilt, dass Sie eine größere Summer Geld gewonnen haben. Leider handelt es sich auch hier nur um Abzocke. So toll diese Meldungen auch klingen, haben es Kriminelle am Ende auf Ihre Daten und Ihr Geld abgsehen. Wie die Betrüger dabei vorgehen, erfahren Sie in unserem Artikel.

 

WhatsApp Kettenbriefe im Namen von Edeka, Rossmann und Co.

Das Gemeine an den WhatsApp-Kettenbriefen ist, dass dieser in der Regel von einem Freund oder gar Familienmitglied kommen. Dem schenken Sie zunächst Vertrauen, weil Sie nicht denken, dass eine Ihnen nahestehende Person Sie in die Falle locken möchte. Diese macht das auch nicht mit Absicht, sondern ist selbst in die Falle getappt.

Das Problem bei den WhatsApp-Nachrichten ist, dass diese immer in eine Falle führen: entweder in die Datensammlerfalle oder in die Abofalle. Beides sollten Sie vermeiden.

 

Anruf der Federal Police oder Europol

Wenn Sie die Federal Police oder Europol am Telefon kontaktieren und Ihnen dann noch sagen, dass Straftaten mit Ihrem Personalausweis durchgeführt werden, schlägt das Herz schneller. Allerdings nicht vor Freude, sondern vor Aufrageung. Doch auch bei diesen Anrufen handelt es sich um Betrugsversuche. Fallen Sie nicht herein. 

 

WhatsApp-Enkeltrick

Genau wir bei den Anrufen versuchen die Täter Sie hier per WhatsApp-Chat zu überzeugen, dass sie Ihr Enkelkind beziehungsweise Kind sind. Angeblich ist das Handy kaputt gegangen und es gab eine neue Nummer. Deswegen funktioniert das Onlinebanking nicht mehr. Aber eine dringende Überweisung steht an. Warum Sie nicht jedem Chat glauben sollten, erfahren Sie in unserem Artikel.


Wenn Sie keine derartigen Warnungen mehr verpassen wollen, empfehlen wir Ihnen, dass Sie unsere Verbraucherschutz-News verfolgen und am besten unseren Newsletter abonnieren.

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

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