Auf einen Blick
  • Eine E-Mail im Namen der Deutschen Bahn verspricht Ihnen eine BahnCard 100.

  • Die Jahreskarte können Sie gewinnen.

  • Bei der Teilnahme am Gewinnspiel tappen Sie in eine Falle. Wo die Gefahr besteht, lesen Sie im Artikel.

Die Deutsche Bahn ist derzeit in aller Munde. Schuld daran ist vermutlich das 9-Euro-Ticket. Immer wieder hört man von überfüllten Zügen und Chaos. Da scheint die Chance auf eine Jahreskarte BahnCard 100 ein tolles Angebot zu sein. Dann könnten Sie nämlich komplett kostenfrei mit dem Zug fahren. Und diese sind dann wahrscheinlich auch nicht mehr überfüllt, zumal Sie damit auch den Fernverkehr wie ICE nutzen können.

Doch Gewinn-Mails kennen wir bereits von anderen Unternehmen. So haben wir schon über die Nachrichten im Namen von Shell informiert. Bei diesen Mails können Sie angeblich Tankgutscheine gewinnen. Dabei sind die Kreditkarten mit Tankrabatt derzeit die deutlich bessere Alternative. Aber zurück zur Bahn.

Es befinden sich Nachrichten im Umlauf, nach denen Sie BahnCards gewinnen können. Wichtig: Die Deutsche Bahn hat mit dem Versand dieser Nachrichten und den Aktionen nichts zu tun. Der Name und das Logo der Bahn werden in diesen E-Mails missbraucht.

Wissenswert: Auch im Namen von Discountern, Supermärkten und Drogerien wie Aldi, Lidl, Rewe und Rossmann landen Fake-Mails in Ihren virtuellen Postfächern.

Zinshammer aus Schweden

1,60 Prozent pro Jahr für zweijähriges Festgeld – die schwedische Klarna packt den Zinshammer aus und hat die Festgeldzinsen bei allen Laufzeiten deutlich angehoben. Damit belegen die Schweden bei Laufzeiten bis zwei Jahren mit Abstand die Spitzenplätze im Biallo-Festgeld-Vergleich. Je nach Antrag – ob mobil oder Desktop – sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde jeweils erstklassig über die schwedische oder deutsche Einlagensicherung geschützt.  Jetzt Festgeldkonto eröffnen!
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So sehen die E-Mails im Namen der Deutschen Bahn aus

Die E-Mails sollen so echt wie möglich aussehen. Deswegen verwenden die Betrüger nicht nur den Namen der Deutschen Bahn, sondern auch die Farben und Logos. Auch die Absender der Nachrichten werden gefälscht. So sehen die E-Mails noch echter aus. Damit Sie nicht auf die betrügerischen Bahn-Nachrichten hereinfallen, listen wir die uns bekannten und sich aktuell im Umlauf befindlichen Spam-Mails nachfolgend auf.

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So sieht eine Spam-Mail im Namen der Deutschen Bank aus.

Sie fragen sich, warum so viele Verbraucherinnen und Verbraucher auf derartige E-Mails hereinfallen? Die Chance auf einen Gewinn lockt hier am meisten. Aber leider erwecken die gefälschten Nachrichten oft den Eindruck, als stammen sie tatsächlich von der Deutschen Bahn. Farbgebung, Logos und Aufmachung sorgen für den fast perfekten Fake.

 

Falle lauert bei Klick auf den Link?

Im Alltagsstress ist es schnell passiert. Sie lesen Gewinn und schon ist der Link in der Spam-Mail angeklickt. In diesem Fall landen Sie vornehmlich auf dubiosen Webseiten. Allerdings sehen diese Seiten aus, als stammen sie tatsächlich von der Deutschen Bahn. Farben und Logos auf der nachgebauten Seite machen diesen Eindruck perfekt. Diese Seiten stammen jedoch von Betrügern, welche an Ihre Daten und Ihr Geld wollen. Je nach Aktion, entscheidet der Initiator, wohin er Sie weiterleitet. Wir geben nachfolgend einen Überblick, welche Szenarien möglich sind.

Biallo-Tipp: Klicken Sie nicht auf dubiose Links!

Klicken Sie keine Links in unaufgefordert zugesandten E-Mails an. Dahinter könnte sich eine Falle verbergen. Egal, wie reizvoll der Gewinn für Sie erscheint, lassen Sie sich von den Spam-Nachrichten nicht verführen. Schützen Sie Ihre Daten und Ihr Geld, indem Sie die gefälschten E-Mails löschen.

Direktmarketingunternehmen sammeln Daten

Der Initiator der E-Mails allein entscheidet, auf welche Seite Sie weitergeleitet werden. Abhängig ist das von Ihrem Gerät und ob Sie sich beispielsweise im WLAN oder im mobilen Netz befinden. Bei Gewinnspielen kann es sein, dass Sie auf die Webseite eines Datensammlers gelangen, dem Sie mit dem Absenden der Daten eine Werbeerlaubnis erteilen. Als Folge dessen müssen Sie sich auf viel Werbung per Post, SMS und auch auf Werbeanrufe einrichten. Bei den Werbeanrufen wird vorwiegend versucht, Ihnen ein Zeitungsabonnement unterzujubeln. Das geschieht sehr trickreich. Deswegen unsere Empfehlung: Geben Sie niemals Ihre IBAN oder Kreditkartennummern am Telefon heraus.

Abofalle lauert bei Klick auf Link

Neben den Direktmarketingunternehmen gibt es auch noch Abofallen, die hinter den Links lauern. Dann bekommen Sie hochpreisige Geräte wie iPhones, Samsung Smartphones, MacBooks oder die Playstation 5 kostenlos angeboten. Nur noch die Versandkosten in Höhe von bis zu fünf Euro sollen Sie übernehmen. Doch genau hier lauert die Abofalle. Wenn Sie Ihre Kreditkarten-Daten oder die Bankdaten an dieser Stelle eingeben, haben Sie das Abonnement abgeschlossen. Die günstigen Versandkosten sind lediglich die Kosten für die Probezeit des Abos. Spätestens nach 14 Tagen wird Ihre Kreditkarte richtig belastet. Plötzlich liegt der Preis dann bei 50 Euro und mehr pro Monat.

Vorsicht Schadsoftware und Viren

Möglicherweise gelangen Sie auch auf Webseiten mit Schadsoftware in Form von Trojanern und Ransomware. Dadurch kann Ihr Smartphone oder PC unbrauchbar werden. Ransomware verschlüsselt Ihre gesamten Daten, sodass diese unlesbar werden. Anschließend wird ein “Lösegeld” für die Entschlüsselung der Daten gefordert.

Übrigens: Auch die WhatsApp-Nachricht im Namen der Deutschen Bahn ist Fake. Sie können keine 2.000 Euro gewinnen.

Sparen Sie sich mit Ihrem Girokonto unnötige Kosten!

Komplett kostenlose Girokonten gibt es mittlerweile nicht mehr viele. Biallo.de zählt aktuell nur noch 32 Banken in Deutschland mit Gratis-Konten. Eines davon ist das  Online-Girokonto der Raiffeisenbank im Hochtaunus, welches eine Mastercard DirectCard beinhaltet. Damit bezahlen Sie weltweit bequem an allen Mastercard-Akzeptanzstellen und heben kostenfrei Bargeld am Geldautomaten ab.
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Haben Sie versehentlich einen Link angeklickt?

Trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass Sie einen Link in einer Spam-Mail anklicken und Ihre Daten eingeben. Wichtig ist, wenn Sie den Fehler bemerken, schnell zu reagieren.

Haben Sie neben Ihren persönlichen Daten auch die Bankdaten eingegeben, müssen Sie Ihre Sparkasse oder Bank darüber informieren. Gegebenenfalls müssen Sie Ihr Konto und die Karte sperren, um einen finanziellen Schaden zu vermeiden.

Wenn Sie „nur“ Ihre persönlichen Daten für die Teilnahme an einem Gewinnspiel eingegeben haben, können Sie die Teilnahme in vielen Fällen widerrufen. Schreiben Sie das Direktmarketingunternehmen an, auf dessen Webseite Sie teilgenommen haben, und widerrufen Sie die erteilte Werbeerlaubnis. Wissen Sie nicht mehr, wer der Veranstalter war, können Sie leider nichts tun.

Biallo-Tipp: Schützen Sie sich vor bösartigen E-Mails

Sie sollten sich vor bösartigen E-Mails und weiteren Gefahren aus dem Internet schützen. Am besten funktioniert das neben aktuellen Betriebssystemen und aktueller Software mit einem Virenscanner. Wir empfehlen etwa den Virenscanner Bitdefender Total Security 2022 für Windows, Mac OS X oder Android. Mit einem Kauf können Sie bis zu fünf Geräte schützen – auch Ihr Smartphone.
 

Hier finden Sie die echten Gewinnspiele der Deutschen Bahn

Sie suchen die Gewinnspiele der Deutschen Bahn? Auf der Seite dbmobil.de finden Sie die aktuellen Möglichkeiten, Preise zu gewinnen. Aber auch auf deutschebahn.com unter „Aktuelles“ sind immer mal wieder Gewinnspiele ausgeschrieben.

 

Was sollten Sie mit den E-Mails machen?

Bekommen Sie eine solche Spam-Mail zugesandt, ist es am besten, diese nicht zu öffnen. Löschen Sie die Nachricht aus Ihrem Postfach. Auf keinen Fall sollten Sie den Link anklicken oder antworten. Alternativ markieren Sie die E-Mails als Spam. So kann Ihr Postfach lernen, unerwünschte Nachrichten automatisch zu erkennen.

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Wir benötigen Ihre Hilfe

Senden Sie uns kuriose E-Mails im Namen der Deutschen Bahn und anderen Unternehmen an [email protected]. So können wir unsere Leserinnen und Leser mit Ihrer Hilfe vor dem Betrug warnen.

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Franziska Baum

Bereits in ihrer Schulzeit war sie für die Jugendredaktion der Sächsischen Zeitung tätig. Nach ihrem Germanistik-Studium in Dresden sammelte sie weitere Erfahrungen als Online-Redakteurin bei führenden Technik-Magazinen und später im Verbraucherschutz. Seit 2016 war sie als Redakteurin am Aufbau des Onlineportals verbraucherschutz.com (früher onlinewarnungen.de) beteiligt. Dort betreute sie unter anderem den Social Media Bereich, plante und verfasste eigene Tipps, News und Anleitungen zu aktuellen Themen. Durch diese Arbeit hat sie sich ein ausgeprägtes Wissen im Bereich Verbraucherschutz angeeignet, welches sie bei biallo.de ebenso einbringt wie ihr Wissen im Social Media Bereich.

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