Uns erinnern die WhatsApp-Kettenbriefe stark an die ebenfalls gefälschte Weihnachtsaktion im Namen von Rossmann.
Was passiert, wenn Sie den Link anklicken?
Klicken Sie den Link in den WhatsApp-Nachrichten oder Spam-Mails an, werden Sie auf eine dubiose Webseite weitergeleitet. Diese Webseite erweckt optisch (durch Verwendung von Logos und Farben) den Eindruck, als könnte sie zu Edeka gehören. Dabei handelt es sich jedoch um eine nachgebaute Webseite von Betrügern. Und diese haben nur folgende Ziele: Ihre Daten und Ihr Geld. Unsere Empfehlung lautet daher: Klicken Sie diese Links nicht an!
Ihre persönlichen Daten sollten Sie auf diesen Seiten niemals eingeben. Denn genau hier lauert die Gefahr. Geben Sie Ihre Daten dennoch ein, erteilen Sie dem Gewinnspielveranstalter eine Werbeerlaubnis. Doch was heißt das genau? Das Unternehmen darf mit Ihrer Erlaubnis Ihre persönlichen Daten an weitere Unternehmen verkaufen. Was hat das zur Folge? Sie müssen sich auf viel Werbung per Post, SMS und auch auf Werbeanrufe einstellen. Meist wird bei derartigen Anrufen versucht, Ihnen ein Zeitungsabonnement unterzujubeln. Dabei gehen die Anrufer sehr trickreich vor. Auch hier können wir nur empfehlen, dass Sie Ihre Kontodaten am Telefon niemals herausgeben.
Abofalle bei Klick auf Link – dann wird’s teuer
Direktmarketingunternehmen sind nur eine Masche. Es kann aber noch etwas anderes hinter den Links lauern: eine Abofalle. Sie bekommen hochpreisige Geräte wie iPhones, Samsung Smartphones, MacBooks oder die PlayStation angeboten und sollen dafür nicht bezahlen. Lediglich die Versandkosten in Höhe von bis zu fünf Euro sollen Sie übernehmen.
Doch hier handelt es sich nicht um ein günstiges Schnäppchen. Denn hier lauert eine Abofalle auf Sie. Geben Sie an dieser Stelle Ihre Kreditkartendaten ein, akzeptieren Sie eine Probezeit von bis zu 14 Tagen. Wenn Sie diesen Trick nicht durchschauen und das Abo nicht kündigen, wird Ihr Konto nach dieser Zeit ordentlich belastet. In der Regel zahlen Sie dann plötzlich 50 Euro und mehr für ein Abonnement, welches Sie gar nicht haben wollten.
Schadsoftware als weitere Gefahr
Wie gefährlich die Links in den Spam-Mails und WhatsApp-Nachrichten sind, zeigen Fälle, wo sich auf den aufgerufenen Webseiten Schadsoftware versteckt hatte. Diese infiziert sofort Ihr Smartphone oder den Rechner und kann sich über das Netzwerk auf weitere Geräte verteilen. Allein der Initiator der Aktion entscheidet, ob er Sie auf eine infizierte Webseite, zu Datensammlern oder in die Abofalle schickt. Riskieren Sie lieber nichts und klicken Sie die Links nicht an.