Girokonto

Neu: Zwei VR-Banken jetzt bundesweit mit kostenlosen Gehaltskonten

Update: 24.07.2020
Auf einen Blick
  • 642 von knapp 1.300 Banken und Sparkassen haben in diesem Jahr die Preise rund ums Girokonto erhöht.

  • Die letzte Sparkasse stellt ihr kostenloses Girokonto zum Jahreswechsel ein.

  • Dennoch: Zwei VR-Banken bieten jetzt sogar bundesweit gebührenfreie Konten an.

  • Die Redaktion von biallo.de zählt aktuell noch rund 100 Konten ohne monatliche Grundgebühr.
Von regional zu bundesweit: Die Beispiele der Raiffeisenbank Hochtaunus und VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden könnten bald Schule machen.
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Jede zweite Bank oder Sparkasse hat in diesem Jahr an der Gebührenschraube gedreht. Am stärksten verteuerten sich die Onlinekonten. Ihr monatlicher Durchschnittspreis beträgt nun 3,63 statt 2,73 Euro. Wer auch den Filialservice in Anspruch nehmen will, zahlt dafür 4,39 Euro im Monat (2018: 4,19 Euro). Und Premiumkonten, bei denen Girocard, Buchungen und Bargeldabhebungen im Monatspreis enthalten sind, kosten jetzt 9,93 Euro (2018: 9,42 Euro).

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Biallo-Tipp

Bundesweit gibt es immer noch knapp 40 Banken, die ein kostenloses Girokonto bieten. Weitere gut 60 Geldhäuser verzichten auf die monatliche Kontoführungsgebühr.

Ab 1. Januar 2020 wird es bundesweit keine Sparkasse mehr mit einem kostenlosen Konto geben. Denn die letztverbliebene Sparkasse – die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach – stellt für ihr "direkt GIRO" dann monatlich 3,95 Euro in Rechnung. Dennoch gibt es auch im neuen Jahr noch rund 100 regionale und überregionale Banken, die Konten ohne monatliche Grundgebühr anbieten.

Dazu gehören auch zwei Volks- und Raiffeisenbanken, die ihre gebührenfreien Onlinekonten nun bundesweit anbieten. Bei der Raiffeisenbank Hochtaunus, die mit der Marke "Meine Bank" auf Kundenfang geht, sind sogar 52 Bargeldabhebungen weltweit mit der kostenlosen Mastercard enthalten. Und auch bei der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden gibt es weder eine Monatspauschale noch irgendwelche Kosten für Online-Buchungen oder die Girocard.

Zwei Bankengruppen haben auch in diesem Jahr ihre Kunden weitgehend von Preisanhebungen verschont: die Sparda- und PSD Banken. Fast alle halten weiterhin an gebührenfreien Konten fest, auch wenn dies mittlerweile überwiegend Konten sind, die man übers Internet oder Smartphone führt.

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