Neu: Zwei VR-Banken jetzt bundesweit mit kostenlosen Gehaltskonten

Girokonto Neu: Zwei VR-Banken jetzt bundesweit mit kostenlosen Gehaltskonten

Horst Biallo
von Horst Biallo
30.12.2019
Auf einen Blick
  • 642 von knapp 1.300 Banken und Sparkassen haben in diesem Jahr die Preise rund ums Girokonto erhöht.

  • Die letzte Sparkasse stellt ihr kostenloses Girokonto zum Jahreswechsel ein.

  • Dennoch: Zwei VR-Banken bieten jetzt sogar bundesweit gebührenfreie Konten an.

  • Die Redaktion von biallo.de zählt aktuell noch rund 100 Konten ohne monatliche Grundgebühr.
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Jede zweite Bank oder Sparkasse hat in diesem Jahr an der Gebührenschraube gedreht. Am stärksten verteuerten sich die Onlinekonten. Ihr monatlicher Durchschnittspreis beträgt nun 3,63 statt 2,73 Euro. Wer auch den Filialservice in Anspruch nehmen will, zahlt dafür 4,39 Euro im Monat (2018: 4,19 Euro). Und Premiumkonten, bei denen Girocard, Buchungen und Bargeldabhebungen im Monatspreis enthalten sind, kosten jetzt 9,93 Euro (2018: 9,42 Euro).

Lesen Sie auch: Immer mehr Banken und Sparkassen verlangen Gebühren fürs Geldabheben

Biallo-Tipp

Bundesweit gibt es immer noch knapp 40 Banken, die ein kostenloses Girokonto bieten. Weitere gut 60 Geldhäuser verzichten auf die monatliche Kontoführungsgebühr.

Ab 1. Januar 2020 wird es bundesweit keine Sparkasse mehr mit einem kostenlosen Konto geben. Denn die letztverbliebene Sparkasse – die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach – stellt für ihr "direkt GIRO" dann monatlich 3,95 Euro in Rechnung. Dennoch gibt es auch im neuen Jahr noch rund 100 regionale und überregionale Banken, die Konten ohne monatliche Grundgebühr anbieten.

Dazu gehören auch zwei Volks- und Raiffeisenbanken, die ihre gebührenfreien Onlinekonten nun bundesweit anbieten. Bei der Raiffeisenbank Hochtaunus, die mit der Marke "Meine Bank" auf Kundenfang geht, sind sogar 52 Bargeldabhebungen weltweit mit der kostenlosen Mastercard enthalten. Und auch bei der VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden gibt es weder eine Monatspauschale noch irgendwelche Kosten für Online-Buchungen oder die Girocard.

Zwei Bankengruppen haben auch in diesem Jahr ihre Kunden weitgehend von Preisanhebungen verschont: die Sparda- und PSD Banken. Fast alle halten weiterhin an gebührenfreien Konten fest, auch wenn dies mittlerweile überwiegend Konten sind, die man übers Internet oder Smartphone führt.

Lesen Sie auch: PSD- und Sparda-Banken punkten in den Regionen

Aufruf in eigener Sache

Führt Ihre Hausbank auch zweifelhafte Gebühren für Dienstleistungen ein, die früher umsonst waren, oder erhebt mittlerweile sogar Negativzinsen auf Einlagen? Machen Sie ihrem Ärger Luft und schreiben Sie uns unter [email protected]biallo.de. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Jahrgang 1954, studierte Wirtschaft und absolvierte eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten bei der Tageszeitung Die Welt. Später machte er sich selbstständig, schrieb für Wirtschaftswoche, Stern und zahlreiche Tageszeitungen. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, u.a. "Die geheimen deutschen Weltmeister" und "Die Doktormacher". Im Jahr 1999 gründete er das Verbraucherportal www.biallo.de, vier Jahre später www.geldsparen.de und 2009 www.biallo.at. Horst Biallo ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de