Festgeldvergleich

  • Über 150 Anbieter im Vergleich

  • Bis zu 100.000 Euro Einlagensicherung

  • Geld zu attraktiven und garantierten Zinssatz anlegen
Horst Biallo
Horst Biallo
Mit unserem Festgeld-Vergleich finden Sie den besten Anbieter

Kurz zusammengefasst: Das Wichtigste zum Festgeld-Vergleich

  • Besonders für sicherheitsbedürftige Anleger ist Festgeld  – auch Termingeld genannt – nach wie vor eine attraktive Geldanlage. Denn der vereinbarte Zinssatz wird von der Bank über den gesamten Anlagezeitraum garantiert.
  • Sie wissen also von vornherein, mit welchen Erträgen Sie fest rechnen können. 
  • Bevor Sie sich für eine Bank entscheiden, sollten Sie die Festgeld-Angebote immer genau vergleichen. Denn die Zinssätze variieren von Anbieter zu Anbieter.
  • Nutzen Sie unseren Festgeldvergleich, um Ihr ideales Festgeldkonto zu finden.

Einflussfaktoren beim Festgeld

Die Höhe der Festgeldzinsen werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Den maßgeblichen Takt gibt die Europäischen Zentralbank mit ihrem Leitzins vor. Das ist der Zins, zu dem sich die Banken Geld bei der EZB leihen. Der Leitzins liegt seit März 2016 bei null Prozent. Seitdem sind die Festgeldzinsen kontinuierlich gesunken. Denn durch das billige Zentralbank-Geld sind Banken und Sparkassen nicht mehr so darauf angewiesen, sich Geld von ihren Kunden zu leihen – wie etwa in Form von Festgeld.

Eine Leitzins-Erhöhung der EZB erwarten Ökonomen frühestens 2019. Deshalb sind bei den Festgeldzinsen in den nächsten Monaten auch keine großen Sprünge zu erwarten. Dennoch können Sie mit den Spitzenreitern in unserem Festgeld-Vergleich den Marktdurchschnitt deutlich schlagen. 

Weitere Faktoren, auf die Sie beim Festgeldvergleich achten sollten: 

Laufzeit

Den größten Einfluss, den Sie persönlich auf die Zinshöhe nehmen können, ist die Anlagedauer bzw. Laufzeit. Es gilt die Faustregel: Je länger Sie der Bank Geld leihen, desto höher fällt der Zins aus. Wenn Sie die Anlagedauer beispielsweise von sechs Monaten auf zwei Jahre erhöhen, macht das bei den Spitzenreitern bereits einen Zinsunterschied von knapp 40 Basispunkten aus. Unser Festgeld-Vergleich zeigt weiter, dass bei drei Jahren Anlagedauer in der Spitze bereits 1,60 Prozent Zinsen gezahlt werden.

Setzen Sie auf verschiedene Laufzeiten beim Festgeldvergleich 

Wir befinden uns momentan in einer nie dagewesenen Niedrigzinsphase. Die wird aller Voraussicht nach noch ein, zwei oder drei Jahre anhalten. Wann die Zinsen wieder kräftig steigen, weiß niemand. Daher wäre es falsch, wenn Sie Ihr gesamtes Erspartes wegen etwas höherer Zinsen beispielsweise für drei Jahre anlegen. Was ist, wenn dann in zwei Jahren die Zinsen deutlich steigen? Davon können Sie dann nicht mehr profitieren, weil Sie fest in der dreijährigen Anlage stecken. Besser ist es im Moment, Sie legen ein Drittel für sechs Monate, ein weiteres für ein Jahr und das letzte für zwei Jahre an. Dann können Sie – falls die Zinsen in einem Jahr wirklich anziehen – zumindest mit zwei Dritteln umsteigen.

Mindestanlage

Die gewählte Anlagesumme hat aktuell keinen großen Einfluss auf die Zinshöhe. Andererseits wollen sich viele Banken nicht mit kleinen Beträgen zufrieden geben und fordern einen Mindestbetrag. Viele Produkte sind erst ab 10.000 Euro verfügbar. Das sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie die verschiedenen Festgeld-Angebote gegenüberstellen. In unserem Vergleich können Sie oben den entsprechenden Betrag eingeben und erhalten so die attraktivsten Offerten.

Im neuen Festgeld-Test von biallo.de ist der Mindestanlagebetrag eines von insgesamt drei Bewertungskriterien. Das Testergebnis der jeweiligen Anbieter wird Ihnen im Vergleich angezeigt. Sie können die Trefferanzeige natürlich auch nach der Zinshöhe sortieren statt wie in der Voreinstellung nach den Testergebnissen.

Wundern Sie sich nicht, wenn bei der ersten Trefferanzeige nur die verlinkten Anbieter erscheinen. Das sind diejenigen Banken, die über unseren Vergleich aktiv nach neuen Kunden suchen. Wenn Sie unter der Vergleichstabelle links auf die orangefarbene Schaltfläche "Alle Anbieter anzeigen" klicken, erhalten Sie auch jene Anbieter, die im Moment nicht an einer Vermarktung interessiert sind.

Wenn Sie auf einen verlinkten Anbieter klicken, schließen Sie noch keinen Vertrag ab. Sie gelangen erst einmal zur Bank. Dort erhalten Sie noch mal einen detaillierten Überblick über das Angebot. Wie wir uns finanzieren, haben wir in der Rubrik "Über uns" offengelegt.

Einlagensicherung

Unser Festgeldvergleich zeigt auch, wie es um die Einlagensicherung Ihrer Festgeldanlage steht. Da Sie vor Vertragsblauf in der Regel nicht auf ihr Geld zugreifen können, ist es wichtig, dass es gut abgesichert ist. Die Bank sollte der deutschen oder einer vergleichbaren Einlagensicherung angehören (zum Beispiel aus Schweden, den Niederlanden oder Luxemburg).

In unserem Festgeld-Test ist die Sicherheit der Anlage ein wichtiges Bewertungskriterium. Zwar offerieren Banken aus Rumänien, Kroatien oder Malta – um nur einige Länder zu nennen – meist einen leichten Zinsaufschlag. Allerdings ist das Risiko eines Zahlungsausfalls hier auch höher. Die entscheidende Frage lautet: Sind diese Länder finanziell in der Lage, bei einer möglichen Bankenpleite alle Kunden zeitnah zu entschädigen? Bei unserer Bewertung richten wir uns nach dem Länderrating der US-Ratingagentur Standard & Poor's. So erhalten Banken aus Länder mit höchster Bonität ("AAA") die volle Punktzahl beim Thema Sicherheit.

In der Menüauswahl über unserer Vergleichstabelle können Sie die Treffer auch nach der Bonitätsbewertung ausspielen lassen oder alle Anbieter nach dem S&P-Landerrating sortieren. Wenn Sie in der Spalte "Produktdetails" die Maus auf die jeweilige Länderflagge halten, erhalten Sie einen schnellen Überblick, bis zu welchem Betrag ihre Einlagen abgesichert sind. Für detaillierte Informationen klicken Sie auf den Link "Produktdetails". 

Biallo-Tipp: Je höher Ihre eigene Anlagesumme ist, desto strenger sollten Sie bei der Auswahl sein. Beträge über 100.000 Euro sollten Sie auf mehrere Banken aufteilen und so das Risiko streuen.

Servicequalität

Ein weiterer Punkt, den Sie beim Festgeldvergleich beachten sollten, ist die Servicequalität. Hinterfragen Sie im Vorfeld die Serviceleistungen: 

  • Antragsstellung:

    Wie verläuft die Antragsstellung und wie einfach ist die Bedienbarkeit auf der Seite?
  • Ident-Verfahren:

    Wie können Sie sich identifizieren? Ist ein PostIdent-Verfahren notwendig oder bietet die Bank möglicherweise sogar ein Video-Ident-Verfahren an, bei dem sich interessierte Anleger bequem und komfortabel von zu Hause aus legitimieren können? Für die Online-Legitimation wird ein Computer mit Webcam, ein Smartphone oder ein Tablet und eine intakte Internetverbindung plus Kamera benötigt. Die Kommunikation erfolgt via Videotelefonie. Das bieten zum Beispiel Comdirect, die DKB und die ING-Diba.
  • Kontoführung:

    Bei manchen Anbieter muss zusätzlich ein gebührenfreies Tagesgeldkonto eröffnet werden, bei anderen wie bei der SWK-Bank ist das nicht notwendig.
  • Ende der Laufzeit:

    Achten Sie unbedingt darauf, ob das Festgeld nach Ablauf der vereinbarten Dauer auch ohne Ihre Zustimmung automatisch verlängert wird zu den dann gültigen Konditionen oder nicht.
  • Service-Kontakt:

    Wie können Sie Kontakt zum Service-Personal aufnehmen. Achten Sie darauf, dass eine Service-Hotline verfügbar ist, Sie die Möglichkeit haben, E-Mail-Kontakt aufzunehmen. Immer mehr Anbieter stellen auch einen Live-Chat auf der Seite zur Verfügung. 

Die häufigsten Fragen zum Festgeld Vergleich

Wann lohnt sich für mich ein Festgeldkonto und warum benötige ich einen Vergleich?

Ein Festgeldkonto eignet sich vor allem für sicherheitsbedürftige Anleger, die auf einen bestimmten Geldbetrag über einen Zeitraum verzichten können und diesen sicher angelegt wissen möchten. Ein Vergleich der Anbieter von Festgeldkonten ist wichtig, weil die Zinsunterschiede der Banken erheblich sind. 

Gibt es eine Mindestanlagesumme beim Festgeld?

Ja, bei den meisten Anbietern muss eine Mindestanlagesumme angelegt werden. Wie hoch diese ist, hängt allerdings von den Anbietern ab. Werfen Sie einen Blick auf unsere Konditionen im Festgeld-Vergleich – hier können Sie sich ein Bild davon machen, wie viel Geld Sie mindestens für Ihr Festgeldkonto aufbringen müssen. 

Muss ich eine Mindestanlagedauer beim Festgeld-Vergleich beachten?

Ja, es gibt in der Regel eine Mindestanlagedauer beim Festgeldkonto. Diese kann je Anbieter variieren. Manche Banken haben auch eine Obergrenze beim Festgeld. Auch hierauf sollten Sie also beim Festgeldvergleich achten. 

Muss ich mein Festgeldkonto kündigen?

Das hängt von Ihrem Vertrag ab. Wenn Sie mit Ihrer Bank bei der Eröffnung des Festgeldkontos eine automatische so genannte Prolongation vereinbart haben, wird das Geld erneut angelegt, wenn es zum Laufzeitende kommt. In diesem Falle müssen Sie das Festgeldkonto kündigen. Achten Sie also auf solche Vereinbarungen gleich beim Abschluss des Kontos und kündigen es zur Not gleich wieder nach Abschluss zum Laufzeitende, damit Sie den Zeitpunkt nicht verpassen.

Kann es zu zusätzlichen Kosten bei meinem Festgeldkonto kommen?

In der Regel bieten Banken Festgeldkonten gebührenfrei an. Kosten können allerdings entstehen, wenn ein Sparer vor Ende der Laufzeit auf sein Guthaben zugreifen möchte.

Wie hoch sollte die Anlagesumme auf meinem Festgeldkonto sein?

Wie bereits erwähnt, gibt es bei einigen Festgeldkonten eine Mindestanlagesumme von 1.000 Euro und mehr und manchmal auch eine Höchstanlagesumme. Achten Sie also auch auf diesen Punkt beim Festgeld-Vergleich. Für Sie ist nur wichtig, dass Sie nur so viel Geld anlegen, auf das Sie auch wirklich für diesen Zeitraum verzichten können. Denn in dieser Zeit kommen Sie nicht an das Geld heran. Eine Faustregel lautet: Drei Nettogehälter auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto, der Rest wird gestaffelt bei verschiedenen Anbietern als Festgeld angelegt.

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Quelle: www.datenschutzbeauftragter-info.de