Festgeld in Deutschland anlegen: Höchste Sicherheit und Top-Zinsangebote

Die Festgeldzinsen haben in den vergangenen Monaten in den Turbo geschaltet und haben sich innerhalb von nur wenigen Monaten vervielfacht. Dabei fällt auf: Gerade deutsche Geldhäuser können mit satten Zinsen für ihre Festgelder aufwarten. Hinzu kommt noch die besonders große Sicherheit. Denn bei vielen Anbietern greift neben der gesetzlichen Einlagensicherung Deutschlands zusätzlich der freiwillige Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB). Dadurch erhöht sich der Einlagenschutz auf mehrere Millionen Euro pro Person. 

Biallo Festgeld-Empfehlungen

Die nachfolgenden Anbieter wurden von Biallo als Empfehlung aus unserem Vergleich ausgewählt. Anlagebetrag: 5.000,00€, Laufzeit: 12 Monate, Bonitätsbewertung: mind. hohe Sicherheit, Staat: alle Länder. Die Sortierung erfolgt nach dem Zinssatz. Die angezeigten Anbieter stellen keinen vollständigen Marktüberblick dar. Weitere Details zu Rankingfaktoren.
ANBIETER
ZINSSATZ
BEWERTUNG
S&P-LÄNDERRATING
PRODUKTDETAILS
1
Bank11

2,05 %

102,50

4,4 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Deutschland

höchste Sicherheit

  • 100% Einlagensich.
  • Onlineangebot
2
Procredit Bank

2,00 %

100,00

4,3 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Deutschland

höchste Sicherheit

  • 100% Einlagensich.
  • Anlage ohne Limit
  • tel. Kontoführung
  • Onlineangebot
3
Creditplus Bank

1,95 %

97,50

4,3 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Deutschland

höchste Sicherheit

  • 100% Einlagensich.
  • tel. Kontoführung
  • Onlineangebot
4
abcbank

1,80 %

90,00

3,7 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Deutschland

höchste Sicherheit

  • 100% Einlagensich.
  • Onlineangebot
5
Pbb direkt

1,75 %

87,50

3,7 / 5

★★★★★
★★★★★
AAA Deutschland

höchste Sicherheit

  • 100% Einlagensich.
  • Anlage ohne Limit
  • Onlineangebot
Sämtliche Angaben ohne Gewähr. Datenstand: 02.12.2022

Die Zinsen für Festgeld steigen auf breiter Front – und das auch in Deutschland. Dabei bieten nicht nur Privat- und Onlinebanken überdurchschnittliche Festgeldzinsen. Auch immer mehr Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken zahlen mittlerweile wieder ordentliche Zinsen – wie eine Biallo-Auswertung zeigt. 

Wie sicher ist Festgeld in Deutschland?

Deutschland zählt im Hinblick auf seine Bonität wie die Niederlande oder Schweden zu den sogenannten Triple-A-Staaten. Das bedeutet, dass die Bundesrepublik jeweils die höchste Bonitätseinstufung von den wichtigen US-Ratingagenturen (Fitch, Moody's, Standard and Poor's) erhält. Damit ist eine nahezu 100-prozentige Ausfallsicherung für Schuldner gegeben. 

Diese Anbieter aus Deutschland finden Sie auf biallo.de

Mit rund 15 Anbietern bilden deutsche Kreditinstitute die umfangreichste Gruppe im Festgeld-Vergleich von biallo.de – sowohl SparkassenGenossenschaftsbanken als auch Privatbanken sind mit dabei. Die Bonität der einzelnen Anbieter ist hier weitestgehend vorbildlich. Doch in erster Linie ist die Zahlungsfähigkeit des Staates für die Qualität der Einlagensicherung verantwortlich und nicht die Bonität des einzelnen Finanzdienstleisters.

Zinsen für Festgeld steigen weiter

Mitte Dezember 2022 wird die nächste Leitzins-Erhöhung der EZB erwartet – möglicherweise erneut um 75 Basispunkte. Dadurch sollte der Aufwärtstrend bei den Festgeldzinsen weiter an Schwung gewinnen. Wir empfehlen daher, sich nicht allzu lange an ein Festgeld zu binden, sondern viel mehr das Ersparte auf mehrere Konten sowie Laufzeiten zu verteilen. Denn so lässt sich das frei gewordene Kapital direkt bei einem neuen Anbieter anlegen, der dann vielleicht höhere Zinsen aufs Festgeld bietet. Sie wollen keine Zinserhöhung verpassen? Dann abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

Worst-Case-Szenario: Was mache ich bei einer Bankenpleite?

Grundsätzlich gilt: Bankeinlagen sind innerhalb der Europäischen Union (EU) bis zu einer maximalen Anlagesumme von 100.000 Euro pro Anleger gesetzlich geschützt, so will es die EU-Richtlinie zur Einlagensicherung. Bislang gibt es allerdings noch kein gemeinsames europäisches Einlagensicherungssystem. Die Einlagensicherung ist nach wie vor national organisiert. Direkter Ansprechpartner im Falle einer Bankeninsolvenz ist die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB). 

Bei öffentlich-rechtlichen Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken sind Anleger durch die institutsbezogenen Sicherungssysteme geschützt. Bei Sparkassen ist das der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), bei Genossenschaftsbanken der Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). 

So verläuft das Entschädigungsverfahren

Kommt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zu dem Ergebnis, dass eine Bank ihre Geschäfte nicht mehr erfolgreich fortführen kann, oder dauert das von der Bafin verhängte Moratorium (Ein- und Auszahlungsverbot) bereits sechs Wochen an, stellt sie den sogenannten Entschädigungsfall fest. Die EdB informiert im Anschluss unverzüglich die betroffenen Anlegerinnen und Anleger und hat sieben Tage Zeit, sie zu entschädigen. Wichtig: Ein Antrag auf Entschädigung seitens der Geschädigten ist nicht erforderlich. 

Biallo-Tipp: Nutzen Sie unsere Musterportfolios zum Vergleich

In einem ausführlichen Artikel haben wir drei verschiedene  Musterportfolios erstellt und erklären, worauf Sie bei Ihrer Geldanlage achten sollten. Die  Anlagestrategien reichen dabei von "vorsichtig" bis "mutig". 

Der Einlagensicherungsfonds des BdB

Neben der gesetzlichen gibt es auch eine freiwillige Einlagensicherung. Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) schützt die Spareinlagen von Verbrauchern bei privaten Banken in Deutschland, und zwar bis zu einer Höhe von 15 Prozent der haftenden Eigenmittel der jeweiligen Bank – mindestens 750.000 Euro. 

  • Biallo-Tipp: Welche Bank dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen ist und wie hoch die jeweiligen Garantiesummen ausfallen, können Anleger ganz einfach unter einlagensicherungsfonds.de nachvollziehen.

Wichtig: Im Gegensatz zur gesetzlichen besteht bei der freiwilligen Einlagensicherung kein rechtlicher Anspruch auf Entschädigung. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie nicht mehr als 100.000 Euro bei einem einzelnen Institut anlegen. 

Was ist steuerlich bei einer Festgeldanlage aus Deutschland zu beachten?

In Deutschland fällt die reguläre Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent an. Anlegerinnen und Anleger zahlen aus ihren Kapitalerträgen den Solidaritätszuschlag und je nach konfessioneller Zugehörigkeit gegebenenfalls die Kirchensteuer